Kategorie-Archiv: Delkenheim

St. Stephan Delkenheim
Stuttgarter Str. 2
65205 Wiesbaden-Delkenheim

Heilige Messe: im Wechsel Sa 18.00 Uhr und So 11.00 Uhr
Die genauen Zeiten finden Sie in unserem Mitteilungsblatt „miteinander“

Neue Aufgabe für Armin Hellinger

armin-del-b11021Egal in welchem der sieben Kirchorte der Pfarrei St. Birgid Armin Hellinger vorbeischaut, er muss sich nicht extra vorstellen. Sei es bei der Bergmesse auf dem Kellerskopf, beim Mini-Action-Day, den Messdiener- und Jugendfreizeiten oder einer der zahlreichen Veranstaltungen der Pfarrei – der Breckenheimer ist da, wo Hilfe gebraucht wird, und packt mit an, ohne große Worte zu machen. Wird ein Fest geplant, ist Armin Hellinger im Vorbereitungsteam. Wenn er seine Unterstützung zusagt, kann man sich auf ihn verlassen.

Und dann sind da noch die Messdiener, die ihm besonders am Herzen liegen. In Nordenstadt und Delkenheim teilt er die Kinder und Jugendlichen für den Dienst am Altar ein, plant Aktionen und Fahrten, ist beim MAD dabei und fährt nächsten Sommer zum vierten Mal bei der internationalen Rom-Wallfahrt der Ministranten mit. „So jemanden wie mich, gibt es sicher auch in dem ein oder anderen Verein“, erzählt der 45-Jährige schmunzelnd, der keine Zeit für andere Hobbys hat.

Seit Oktober hat Armin Hellinger eine neue Aufgabe. Die Pfarrei St. Birgid hat ihn als Küster eingestellt und ab sofort ist er offiziell in St. Stephan Delkenheim im Einsatz. Die Arbeit ist ihm vertraut, denn bereits 2014 übernahm er ehrenamtlich die Urlaubsvertretung für das Ehepaar Herrmann. Samstags im Gottesdienst ist er sowieso immer da, da lag die Bewerbung nahe. „Ich mach das jetzt“, hat sich Hellinger gesagt, der hauptberuflich beim Statistischen Bundesamt tätig ist.

Unmittelbar nach der Kommunion wurde Armin Hellinger Messdiener, seitdem engagiert er sich in seiner Freizeit für die Kirche. Als Jugendlicher hat er schnell Leitungsverantwortung übernommen, mit Diakon Georg Kerksieck die Mini-Wochenenden in Christ König Nordenstadt ins Leben gerufen, bei denen mittlerweile auch die Ministranten aus Delkenheim und Erbenheim mitfahren. In Christ König hat er sich im Pfarrgemeinderat engagiert und den gesamten Pfarreiwerdungsprozess begleitet und in seiner praktischen und ruhigen Art mit getragen. Armin Hellinger ist von Beginn an im Ortsausschuss Nordenstadt und im Pfarrgemeinderat St. Birgid tätig. Der neue Küster in St. Stephan ist Lektor und Kommunionhelfer.

Armin Hellingers 2003 verstorbener Vater engagierte sich schon für die Pfarrei Christ König, sein Patenonkel war lange Küster in der Heiligen Familie – genügend Vorbilder für den 45-Jährigen und eine weitere Motivation sich als Küster zu engagieren. „Mein Herzblut hängt hier dran“, sagt Armin Hellinger – und wer ihn kennt, weiß, dass er es so meint.

Text/Foto: GB

 

Fronleichnam in Erbenheim

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gemeindefest-erb-01-b10153Ein Fest der Gemeinschaft ist im wahrsten Sinne des Wortes das Gemeindefest an Fronleichnam in Maria Aufnahme Erbenheim. Gemeindemitglieder aus Erbenheim, Nordenstadt und Delkenheim sind in die Vorbereitungen involviert, teilen sich die Dienste untereinander auf und arbeiten Hand in Hand – und feiern eben auch gemeinsam. Auch die Messdiener aus allen drei Kirchorten verkaufen gemeinsam Waffeln. Mit dabei ist natürlich auch die Kita, die an Fronleichnam ihre Türen und Tore öffnet – vor allem zur Freude der kleinen Gemeindemitglieder, die nach Herzenslust über das riesige Außengelände tobten.

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gemeindefest-erb-03-b10153gemeindefest-erb-08-b10153Begonnen hatte der Tag mit der Feier eines Gottesdienstes, der musikalisch vom Chor Jubilate Deo unter der Leitung von Bezirkskantor Roman Bär gestaltet wurde. Bei der anschließenden Prozession zog eine große Schar Messdiener voraus, Pater Yves Trocheris hielt die Monstranz in den Händen, begleitet wurde er von Pfarrer Wolf Michael, Bettina Tönnesen-Hoffmann und Johannes Mockenhaupt vom Pastoralteam, den Kommunionkindern sowie zahlreichen Gemeindemitgliedern. Herzlich empfangen wurden die Katholiken von Pfarrer Holger Fritz vor der evangelischen Pauluskirche. In ökumenischer Verbundenheit wurde gemeinsam gebetet und gesungen. Ihren Abschluss fand die Prozession dann wieder im Gemeindezentrum. „Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel kommt – Brot, Himmel, Leben für uns“, betete die Gemeinde.

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Während der Prozession sicherten Josef Demeuth und sein Helfer-Team sowie erstmals die Feuerwehr und die Stadtpolizei die Straßen ab.

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gemeindefest-erb-13-b10153Rappelvoll war es zur Mittagszeit vor dem Gemeindezentrum. Nach der Prozession wurde gemeinsam zu Mittag gegessen und vor dem Grill und den Essensständen bildeten sich rasch lange Schlangen. Zum Programm auf der Bühne trugen natürlich wieder die gut gelaunten Kinder der Kita Maria Aufnahme mit einem märchenhaften Programm bei. Und auch die Jugendgruppen des Turnverein Erbenheim und die Taunusmusikanten sorgten für gute Unterhaltung.

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gemeindefest-erb-16-b10153Gestöbert werden durfte am Stand der Pfarrbücherei, wo Schmöker zum günstigen Preis verkauft wurden, und auch Thu Nga Dinh war für die Vietnamhilfe im Einsatz. Die Männer der Segelfreizeit versorgten alle mit Getränken. Und am Weinstand kredenzten die Mitglieder vom Ortsausschuss Erbenheim edle Tröpfchen. Während die ganz kleinen Gäste übers Kita-Gelände tobten oder am Märchen-Spieleprogramm teilnahmen, konnten die älteren die Angebote des Jugendzentrums nutzen. Ein Ständchen brachte die Gemeinde Chor-Mitglied Reiner Musche, der an Fronleichnam seinen 80. Geburtstag feierte.

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gemeindefest-erb-15-b10153Vielen Dank allen, die ei den Vorbereitungen, am Tag selbst und beim Abbau geholfen haben!

Text/Fotos: GB

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Gemeindefest in Erbenheim

fronleichnam-son-erb-b10076Die Pfarrei St. Birgid lädt an Fronleichnam, 15. Juni, zu einem Festgottesdienst mit Prozession und anschließendem Gemeindefest nach Erbenheim ein. In Maria Aufnahme, Sigismundstraße 5, beginnt um 10 Uhr der feierliche Gottesdienst, der vom Chor Jubilate Deo mitgestaltet wird. Anschließend zieht der Prozessionszug zur evangelischen Pauluskirche.

Danach wird rund um das katholische Gemeindezentrum gefeiert, das Kuchenbüfett eröffnet und der Grill angefeuert. Die Messdiener verkaufen Waffeln. Auch der Kindergarten öffnet seine Türen. Das Team der Bücherei veranstaltet einen Flohmarkt und die Taunusmusikanten spielen auf. Herzliche Einladung!

La Vie en Rose

Viel Applaus gab es vom begeisterten Publikum.

Viel Applaus gab es vom begeisterten Publikum.

 In das Frankreich des 19. und 20. Jahrhunderts entführten Stefanie Tettenborn und Markus Fischer ihre Zuhörer.

In das Frankreich des 19. und 20. Jahrhunderts entführten Stefanie Tettenborn und Markus Fischer ihre Zuhörer.

Um Liebe und Trennung, um Abschied und Hoffnung – um die ganz großen Gefühle im Leben ging es beim französischen Liederabend „La Vie en Rose“ mit Mezzosopranistin Stefanie Tettenborn und Pianist Markus Fischer im Gemeindezentrum St. Stephan in Delkenheim. Und auch der Trauer wurde im Rahmen des Konzerts Platz eingeräumt. In ihrer Begrüßung stellte Jutta Jünger das Konzert unter das Gedenken des vor einem Jahr verstorbenen Mario Fuhrmann, der ein „hervorragender Vorsitzender der Erwachsenenbildung“ der Pfarrei St. Birgid gewesen sei und schmerzlich vermisst werde. Und so begann Tettenborn den Liederabend mit dem melancholisch vorgetragenen Kaddish von Maurice Ravel, der Vertonung eines jüdischen Gebets für Verstorbene.

Beschwingt und leicht begleitete Fischer den Abend am Klavier.

Beschwingt und leicht begleitete Fischer den Abend am Klavier.

Danach nahm die Sängerin ihre Zuhörer mit auf eine Zeitreise in das Paris des 19. Jahrhunderts. In die Welt der Salons, der Gespräche über Kunst und Kultur und des Impressionismus. Bei einer Abfolge von drei Liedern bat Tettenborn ihr Publikum nicht zu applaudieren, sondern die Augen zu schließen und sich auf die eigenen Stimmungen und Bilder einzulassen. In den kurzen Liedpausen hätte man eine Stecknadel fallen lassen können, so sehr wirkten die Klangbilder von Fauré und Debussy in den Köpfen nach. Und auch das von Henri Duparc vertonte Baudelaire-Gedicht „La vie antérieure“ erzeugte eine ganz eigene, dichte Atmosphäre in dem kleinen Saal.

Wie ihr Vorbild Édith Piaf legte Tettenborn ganz viel Gefühl in ihre Darbietung.

Wie ihr Vorbild Édith Piaf legte Tettenborn ganz viel Gefühl in ihre Darbietung.

Nach der Pause, in der die Mitglieder der Erwachsenenbildung die Bewirtung übernommen hatten, ging es mit Chansons des 20. Jahrhunderts von Jacques Brevers, Charles Trenet und Boris Vian weiter. Begeistert summten viele im Publikum bei den bekannten Melodien mit und ließen sich von dem leidenschaftlichen Vortrag Tettenborns, der man sichtlich anmerkte, dass ihr Herz für das Chanson schlägt, anstecken. Der Schluss des Konzerts war eine Hommage an Édith Piaf. „Ich glaube, sie war sehr, sehr glücklich, wenn sie sang“, so Tettenborn, die mit dem Lied „Mon Dieu“ aber auch die zerrissene Seite der großen Chanson-Sängerin aufzeigte.

Ohne Zugabe wollte das Publikum Tettenborn und Fischer nicht entlassen. Und so forderte das Duo seine Zuhörer schließlich zum Mitsingen auf. Zum Abschluss erklangen in St. Stephan die im Chor vorgetragenen Lieder „Frère Jacques“ und „Quand il est mort le poète“ und der Liederabend klang beschwingt aus.

Jutta Jünger von der Erwachsenenbildung (Mitte) dankte den beiden Künstlern für den gelungenen Liederabend.

Jutta Jünger von der Erwachsenenbildung (Mitte) dankte den beiden Künstlern für den gelungenen Liederabend.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann