Kategorie-Archiv: Bierstadt

„Vom Sehen Gottes“

Referent Klaus Rosch

Referent Professor Dr. Harald Schwaetzer

Herzliche Einladung zu dem Vortrag „Vom Sehen Gottes – Cusanische Ideen zu Wahrheit, Gemeinschaft und Toleranz im 21. Jahrhundert“ am Montag, dem 29. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindesaal St. Birgid Bierstadt, Patrickstraße 12. Nikolaus von Kues (1401-1464) hat als erster Denker in der frühen Neuzeit die Idee des Menschen als eines sich selbst gestaltenden Wesens kultiviert. Dazu war ihm die freie Ausrichtung des Menschen auf Gott eine existentielle Bedingung. Selbstbildung bedeutet zugleich das Ähnlichwerden mit Gott. Gleichzeitig bedeutet die Hinwendung zum Transzendenten eine Hinwendung zur Welt. So wird ein spiritueller Bildungsgedanke die Grundlage für eine verantwortliche Gestaltung der Welt. Der Vortrag will am Beispiel der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues der Aktualität dieses Gedankens nachgehen. Es referiert Prof. Dr. Harald Schwaetzer,  Institut für Philosophie, Cusanus Hochschule, Bernkastel-Kues.

Der Eintritt ist frei.

 

Wanderung am Rhein

Liebe Wanderfreunde,

weil wir am letzten Samstag im Oktober verhindert sind, findet unsere nächste Wanderung schon am Samstag, dem 20.10.2018, statt. Wir wandern wieder einmal ganztags: auf dem Rheinsteig von Kaub nach Lorch. 

Treffpunkt um 9.05 Uhr an der Bushaltestelle „Poststraße“ bei der Bäckerei Göbel; 

Fahrt nach Kaub: 

Poststraße ab 9.11 Uhr Linie 37 

Hauptbahnhof an 9.22 Uhr 

Hauptbahnhof ab 9.31 Uhr RB 

Kaub 10.22 Uhr 

Ab dem Bahnhof Kaub steigen wir zunächst 270 Meter stetig aufwärts an der Burg Gutenfels vorbei und das Völkersbachtal querend. Anschließend geht es bergab über das Schenkelbachtal und weiter bergab, bis wir untermittelbar über dem Rhein sind. Nach einem Anstieg mit anschließendem Abstieg erreichen wir das Niedertal mit der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen. Hier bietet sich nach über zwei Stunden Weg das Grenzhäuschen zur Mittagsrast an. Es geht weiter bergab, bis wir wieder untermittelbar über dem Rhein sind. Wieder aufsteigend gelangen wir über das Obertal zum Aussichtspunkt Wirbeley. Wir wandern nun wieder abwärts in das nach Lorchhausen führende Retzbachtal. Jetzt geht es wieder aufwärts, vorbei an der unter uns liegenden Clemenskapelle, und wir sind wieder unmittelbar über dem Rhein. Schließlich haben wir wieder eine höchste Stelle erreicht. Ab hier laufen wir nur noch abwärts über die Burgruine Nollig hinunter nach Lorch. Dort kehren wir in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs in das Weingut Wurm zur Schlussrast ein. 

Diese Rheinsteigetappe ist recht anstrengend. Teilweise ist der Weg alpin, also sehr steil, mit felsigem Untergrund und Geröll sowie gegebenenfalls auch ausgesetzt. 

Wanderstrecke 14 Kilometer; Summe aller Anstiege 500 Meter; reine Wanderzeit 5 Stunden. 

Rückfahrt nach Bierstadt: 

Kaub ab 17.36 Uhr 18.36 Uhr RB 

Hauptbahnhof an 18.25 Uhr 19.25 Uhr 

Hauptbahnhof ab 18.31 Uhr 19.31 Uhr Linie 37 

Poststraße an 18.43 Uhr 19.43 Uhr 

Zu der Wanderung sind alle Wanderfreunde aus unseren beiden Kirchengemeinden herzlich eingeladen. Wer mitwandern möchte, melde sich bitte bei uns telefonisch oder über E-Mail bis spätestens 18.10.2018 an, damit wir dem Weingut die genaue Teilnehmerzahl mitteilen können. 

Viele Grüße 

Reinhard und Roswitha Limmert 

Tel.: 0611 / 50 97 77

 

Fünf Jahre Ökumenische Wandergruppe Bierstadt

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Am 31.08.2013 trafen sich erstmalig Wanderfreunde aus der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Bierstadt, um gemeinsam zu wandern. Inzwischen besteht die Ökumenische Wandergruppe Bierstadt fünf Jahre, und wir haben bisher 54 Wanderungen durchgeführt.

Die Idee für die Wandergruppe hatte Pater Matthias Struth. Nach einer Bergmesse auf dem Kellerskopf, an der wir in Wanderkleidung teilgenommen hatten, sprach er uns an, dass er sich gut vorstellen könne, das Gemeindeleben durch eine Wandergruppe zu bereichern, und ob wir bereit wären, diese zu leiten. Wir haben die Idee verwirklicht, sobald wir beide im Ruhestand waren. In beiden Gemeinden fand die Idee einer Ökumenischen Wandergruppe große Zustimmung.

Wir wandern in aller Regel am Nachmittag des letzten Samstags eines Monats durch die nähere Umgebung von Wiesbaden, diese bietet so viele unterschiedliche Wandermöglichkeiten, dass wir bisher noch keine einzige Wanderung wiederholt haben; lediglich Teilstrecken sind wir schon mehrfach gegangen. Zur An- und Rückfahrt benutzen wir die öffentlichen Verkehrsmittel.

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Unsere Wanderungen sind zwischen 7 und 16 Kilometer lang (im Durchschnitt 10 Kilometer). Die Anzahl der Wanderer liegt zwischen 2 und 30; durchschnittlich sind es 15 Teilnehmer. Es war von Anfang an Wunsch der Mitwanderer, dass es am Ende einer jeden Wanderung einen Einkehrschwung gibt. Als besondere Höhepunkte gab es zwei Ganztagswanderungen: die Hälfte des Klostersteigs und eine Etappe des Rheinsteigs. Als christliche Wandergruppe besuchen wir hin und wieder unter fachkundiger Führung Kirchen:

Die evangelische Kirche in Auringen, die Kirche St. Birgid und die evangelische Kirche in Bierstadt, die frühere Klosterkirche Marienhausen in Aulhausen und die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst. Darüber hinaus führten uns Wanderungen zur Autobahnkirche Medenbach und zur Feldkapelle bei Sonnenberg. Zum Abschluss dieser Kirchenbesuche haben wir immer gemeinsam ein passendes Kirchenlied gesungen. Außerdem besuchten wir den Bahai-Tempel bei Langenhain und erhielten dort einen Vortrag zu dieser Religion.

Zur jeweils nächsten Wanderung laden wir über E-Mail ein. Die jeweilige Einladung findet man außerdem unter www.st-birgid.de.

Am Anfang konnten wir uns nicht vorstellen, dass dieses Angebot einen derartig großen Zuspruch erfahren würde, der bis heute andauert. Das ökumenische Miteinander beim gemeinsamen Wandern scheint wohl allen sehr zu gefallen. Wann kommen Sie mal mit?

Text/Foto: Reinhard und Roswitha Limmert

Nacht der Kirchen im Rausch der Farben

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Gut besucht waren die Veranstaltungen in der Nacht der Kirchen in St. Birgid Bierstadt und Christ König Nordenstadt – das war vor allem den engagierten Ehrenamtlichen in beiden Orten zu verdanken, die jeweils ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt hatten. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn neben den Gemeindemitgliedern schauten auch viele interessierte Gäste in beiden Kirchen vorbei.

Foto: Andrea Wagenknecht

Foto: Andrea Wagenknecht

ndk-6-bie-b12782Der Spagat zwischen unterhaltsam und informativ, stimmungsvoll und interessant gelang dem Bierstadter Vorbereitungsteam um Astrid Scheit, Ursula Horsten, Christiane Katzenbach-Käseberg, Simone Husemann und Roman Bär. Eröffnet wurde das Programm mit dem „Kaleidoskop der Farben“ – einem Blick in die Farbwelten des Wiesbadener Künstlers Eberhard Münch. „Inspiriert hat uns das von Münch gestaltete Glasbild mit der heiligen Birgid“, verwies Scheit auf die Glastür zur Werktagskapelle. Betrachtet wurden die Engelsgestalten des Künstlers, die laut Husemann „voller Leichtigkeit und fragmentarisch“ seien und „zur Vollendung im eigenen aufforderten“. Gezeigt wurden rund ein Dutzend Himmelsboten von Münch – präsentiert mit einer vielfältigen Auswahl an Geschichten und Gedichten von Josef von Eichendorff über Rilke und Karl May bis hin zu Heinz Erhardt und den Wise Guys. Roman Bär an der Orgel leitete musikalisch jeweils zur nächsten Bildbetrachtung über.

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Im Rausch der Farben ging es in St. Birgid weiter. Die raffiniert ausgeleuchtete Kirche und der Programmpunkt „Highlights und Evergreens zum Mitsingen“ machten danach guten Laune. Bekannte Songs wie „Streets of London“ oder „Mrs. Robinson“ wurden gemeinsam angestimmt. In der Mitte des Abends war das katholische Gotteshaus blau ausgeleuchtet und wirkte fast mystisch. Zwischen den Programmpunkten erwartete die Besucher im Turm eine kleine Stärkung. Pastoralreferent Jürgen Otto dankte allen Beteiligten, die für den  Abend im Einsatz waren.

Foto: Alexandra Chytry

Foto: Alexandra Chytry

In Kerzen- und warmes rotes Licht war die Kirche Christ König Nordenstadt während der Nacht der Kirchen eingetaucht. Hier wurde der Abend mit einem Gebet mit den schönsten Liedern aus Taizé und stimmungsvoller Orgelmusik eröffnet. Die Sänger der Chors Jubilate Deo hatten sich in den Kirchenbänken verteilt und unterstützten den Gesang der Anwesenden mehrstimmig. Organistin Szilvia Tóth spielte die Orgel. Auf den Altarstufen stand die Kreuzikone von Taizé – umgeben von kleinen Lichtern.

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ndk-3-nor-b12782Auf den besinnlichen Einstieg folgte das Mitsingkonzert der Pfarreiband leBandig. „Wir sind hier zuhause“, begrüßte Sänger Tobias Sattler die vielen Zuhörer von Jung bis Alt. leBandig hat seinen Proberaum in Christ König und Saxophonist Stephan Lechtenböhmer ist Pastoralreferent in St. Birgid. „Es gibt uns schon seit 21 Jahren und es ist kein Ende in Sicht“, fügte er zur Freude aller augenzwinkernd hinzu. Dank der ausgelegten Liedhefte konnten alle Anwesenden bei den poppigen und eingängigen Liedern, darunter viele leBandig-Eigenkompositionen, mitsingen. Und so erklangen in dem Gotteshaus unter anderem die Lieder „Komm, Heiliger Geist, du Lebenskraft“, „Selig sind die Barmherzigen – Stunde Null“ und „Ein erster Schritt“. Das fein aufeinander abgestimmte Spiel von Posaune, Trompete, Saxophon, Querflöte, Klarinette, Drums, Keyboard und Bass, die beiden erfahrenen und gut gelaunten Frontleute am Mikrofon sowie die modernen Melodien mit Texten mit Tiefgang ließen den Funken aufs Publikum überspringen.

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ndk-6-nor-b12782Durch die anschließende Abendandacht führte Pastoralreferent Thomas Klima, Kopf von leBandig und neuer Leiter der Jugendkirche Kana. Mit dem von vielen gewünschten und erwarteten „Engel, sag mir, wohin“ von leBandig klang die Nacht der Kirchen musikalisch aus. Im Anschluss lud der Ortsausschuss um Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann wie schon in den Pausen vorher über zu einem kleinen Imbiss auf den Kirchplatz ein.

Ein herzliches Dankeschön allen Gemeindemitgliedern, die zum Gelingen der Nacht der Kirchen beigetragen haben!

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Andrea Wagenknecht, Alexandra Chytry und Anne Goerlich-Baumann

Taizé-Chor startet

taize-8-b12040Taizé ist ein einzigartiger Ort, dessen einfache Lebensführung sich besonders in den Liedern und Gesängen widerspiegelt. In St. Birgid wollen wir – die Jugendlichen – uns künftig regelmäßig treffen, um Schritt für Schritt in die sich ständig wiederholenden Melodien einzutauchen – dabei wird das Einüben der Lieder mit Bezirkskantor Roman Bär selbst schon zur Meditation.

Das erste Treffen ist am Donnerstag, 6. September, um 18 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt. Einfach vorbeikommen und gleich mitsingen! Wir freuen uns auf viele Taizé-Fans.