Der gute Geist von St. Elisabeth

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Martin Harres wirkt meist im Verborgenen, aber ohne ihn geht nichts am Kirchort St. Elisabeth – und das seit 25 Jahren. Der rührige Hausmeister ist stets zur Stelle, wenn Glühbirnen ausgewechselt, Rollladengurte und Steckdosen repariert und klemmende Türen und Fenster bearbeitet werden müssen. Bei Feiern stellt Martin Harres Tische und Bänke auf und kümmert sich um den Grill. Zur Erstkommunion stellt er den großen Kerzenständer auf, hilft beim Stellen der Weihnachtsbäume und auch die liturgischen Tücher zieht er auf und ab.

jubilaeum-2-aur-b10527„Ohne ihn wären wir zugewachsen, denn er hat lange Zeit die Außenanlage gepflegt. Ohne ihn wären wir im Winter auf dem Weg ins Gemeindezentrum ausgerutscht, denn er hat bei Eis und Schnee gestreut. Ohne ihn wären wir erfroren, denn er hat im Winter immer die Heizung angestellt“, sagte Ortsausschussvorsitzende Christine Klaus über den engagierten Hausmeister beim Gemeindefest in Auringen. Sie dankte Harres für dessen „ruhige, schnelle, zuverlässige, selbstständige und unauffällige Arbeit“ – auch im Namen von Pastoralreferent Michael Sattler und Pfarrer Frank Schindling. Ernsthafte Auseinandersetzungen habe es eigentlich nur zur Gemeindefastnacht gegeben. „Ich stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch, wenn du waghalsig auf der Leiter jongliert bist“, scherzte Klaus.

Unter dem herzlichen Applaus der Gemeindemitglieder überreichte die Ortsausschussvorsitzende Harres die Silberne Bistumsmedaille nebst Urkunde. Und auch von der Gemeinde gab es natürlich ein Geschenk – allerdings eines, von dem auch seine Ehefrau Olga profitiere, sagte Klaus augenzwinkernd.

Text/Fotos: GB