Lieder, die zum Gebet werden

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taize-2-del-b11810„Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein“ – mit besinnlichen Liedern und Taizé-Gesängen gestaltete der Chor Jubilate Deo unter der Leitung von Roman Bär den Gottesdienst zum ersten Fastensonntag in St. Stephan Delkenheim. Doch nicht nur gesanglich, sondern auch optisch trat die Feier hervor – die Chormitglieder hatten Kerzen von zuhause mitgebracht, die dort brennen, wenn etwas Schönes passiert ist, und diese auf den Altar gestellt. Davor auf dem Boden flackerten zahlreiche Teelichter, die ebenfalls für eine besondere Atmosphäre während des Gottesdienstes sorgten. Pfarrer Frank Schindling dankte den Sängerinnen und Sängern, deren Lieder durchs Wiederholen zum Gebet würden und so schließlich die Herzen erreichten.

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In seiner Predigt ging Schindling auf das Thema der Fastenzeitaktion „Es geht um Leben und Tod“ ein. Wenn man etwas verstanden habe, dann habe man den Bogen raus, so Schindling. Doch manchmal sei es nicht so einfach, alles zusammenzubringen. Mit Unterstützung der Kommunionkinder suchte er nach Begriffen, die sowohl dem Leben als auch dem Tod zugeschrieben werden konnten, aber auch nach Wörtern, die man nur einem Begriff zuordnen kann. Am Ende hatten dann alle den Bogen raus und Schindling verwies noch einmal auf den Lesungstext, in dem Gott den Menschen den Regenbogen schickt – als Zeichen für Gottes Bund mit dem Menschen.

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Mit Taizé-Gesängen klang der Gottesdienst stimmungsvoll aus und viele Anwesenden stimmten in die kontemplativen Lieder, die Jubilate Deo vortrug, mit ein.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann