50 Jahre Christ König

 

Aktivitäten im Jubiläumsjahr

Vernissage im Nordenstadter Heimatmuseum:

Ein halbes Jahrhundert Kirche „Christ König“

Pünktlich um 15 Uhr trieb der einsetzende Regen alle ca. 25 Besucher des Nordenstadter Heimatmuseums in die für ein solches Fachwerkhaus typischen engen Räume und sofort stellte sich ein Wohngefühl von anno dazumal ein. In dieser Umgebung fand am Samstag, dem 5.9., die Eröffnung der Sonderausstellung „50 Jahre Kirche Christ König“ statt. Zahlreiche Exponate, die teils im Pfarrkeller lagerten, teils von Gemeindemitgliedern zur Verfügung gestellt wurden, vermitteln einen Eindruck vom jahrzehntelangen Miteinander der Katholiken im „Ländchen“.

Zur Ausstellungseröffnung kamen natürlich auch Pfarrer Frank Schindling (links) und Erstansprechpartnerin Bettina Tönnesen-Hoffmann.

Zur Ausstellungseröffnung kamen natürlich auch Pfarrer Frank Schindling (links) und Erstansprechpartnerin Bettina Tönnesen-Hoffmann.

Besonders nach dem Bau von Kirche und Pfarrheim in der Borkestraße entwickelten sich Aktivitäten für alle Altersgruppen, sodass jetzt u.a. ein Nadelkissen des Handarbeitskreises, aber auch zwei große ferngesteuerte Boote von Jugendfreizeiten in den Vitrinen zu bewundern sind. Neben anschaulichen Informationen über die Historie der Gemeinde gibt es zudem jede Menge Fotos, auf denen sich manche der Anwesenden wiedererkannten.

Genau hinsehen lohnt: Viel Liebe zum Detail wurde die Jubiläumsausstellung zusammengestellt.

Genau hinsehen lohnt: Mit viel Liebe zum Detail wurde die Jubiläumsausstellung zusammengestellt.

Die detailgenau präsentierten alten Messgewänder und liturgischen Geräte, die Gesangbücher, der frühere Tabernakel – all das ließ Gedanken an die „gute, alte Zeit“ aufkommen. Dass aber in jedem Wandel auch ein Gutes steckt, bewies Pfarrer Frank Schindling in seinen Worten zur Ausstellung: In Anspielung auf das Birett, dass seine Vorgänger bis 2009 in Gebrauch hatten, verwies er auf eine Fotomontage, die ihn samt dieser Kopfbedeckung in historischen Gewändern zeigt. „Hier können Sie sehen, wie es heute wäre, wenn sich nichts geändert hätte. Na, ja …“, meinte er unter allgemeinem Lachen.

Die Sonderausstellung kann noch bis zum 6.12. an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 15.00 – 17.00 Uhr besucht werden. Wer Lust hat, im gegenüber liegenden „Haus der Vereine“ Kaffee und Kuchen zu sich zu nehmen, sollte am 20.9., 18.10. oder 1.11. kommen – dann ist nämlich das von Mitgliedern der Gemeinde organisierte sog. Museumscafé geöffnet.

Text:  Martina Lotz/Fotos: Armin Hellinger

Auf dem Kirchplatz wurde nach dem Gottesdienst weitergefeiert.

Auf dem Kirchplatz wurde nach dem Gottesdienst weitergefeiert.

Fahnen und Luftballons am Weihetag

In Nordenstadt stand der Sonntagsgottesdienst am 6.9. ganz im Zeichen der Weihe der Christ Königs-Kirche vor 50 Jahren. Der markante Kirchenbau mit seinem wunderschön gestalteten Mauerwerk und dem goldenen Altarkreuz mit Quarzsteinen wurde am 5.9.1965 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Aus diesem Anlass finden in den nächsten drei Monaten etliche Jubiläumsveranstaltungen statt, die die ganze Bandbreite des Gemeindelebens widerspiegeln.

Luftballons am Ambo: Hier wurde Geburtstag gefeiert.

Luftballons am Ambo: Hier wurde Geburtstag gefeiert.

Fahnen vor der Kirche und bunte Luftballons am Ambo zeigten an, dass heute Geburtstag gefeiert wird und so passte auch der Anfangssatz von Pfarrer Schindlings Predigt: „Gut siehst Du wieder aus!“ in die Botschaft von einer lebendigen Kirche in der Nachfolge Christi.

Im Anschluss an die Messe konnte man sich anhand eines Modells der Kirche und einer Chronologie der Gemeindeentwicklung über die historischen Zusammenhänge informieren. Auf dem nach Kanalarbeiten gerade wieder begehbaren Kirchenvorplatz gab es derweil Kaffee und Kuchen, Sekt und Saft, und die Kinder ließen die gasgefüllten Ballons in den blauen Himmel steigen. Dank gilt den Mitgliedern des Jubiläumsausschusses und den Messdienern, deren tatkräftiger Einsatz diese Feierlichkeiten erst ermöglichten.

Text/Fotos: Martina Lotz

 

Kinder entdecken die Kirche Christ König

KiBiNa-1-S5477Mit einem Entdeckerheft in den Händen erkundeten die kleinen Teilnehmer des Kinderbibelnachmittags die Jubiläumskirche in Nordenstadt. Während ihres Rundgangs sollten sie herausfinden, wie hoch die Kirche von innen ist, wie viele Gottesdienstbesucher in den Bänken Platz haben und wie viele Pedale die Orgel hat. Gefragt wurde aber auch, wie sie sich in der Kirche fühlen und welches Kirchenlied sie besonders gerne singen.

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KiBiNa-4-S5477Danach wurde bei strahlendem Sonnenschein auf dem Kirchplatz gepicknickt. Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann und das Vorbereitungsteam hatten ein kleines Kuchenbüfett bereitgestellt und verteilten Getränke. Und weil das Wetter so schön war, wurde das anschließende Bastelangebot auch nach draußen verlegt. Die Kinder im Grundschulalter verzierten kleine Dosen mit Perlen und bunten Steinen, schliffen Specksteine und bemalten Glasscheiben wie Kirchenfenster.

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Zum Abschluss wurde noch eine Andacht, zu der auch die Eltern kamen, gefeiert. Im Anschluss gab es noch ein gemeinsames Hot Dog-Essen. Bei netten Gesprächen klang der Nachmittag gemütlich aus.

Text/Fotos: GB

Die Steine erzählen – Ansprechende Kirchenführung

Mit viel Sachkenntnis – aber auch kurzweilig – führte Kunsthistorikerin Dr. Simone Husemann in einem Vortrag durch die 50-jährige Geschichte der Kirche Christ König in Nordenstadt. „Die Kirche, die Sie haben, ist eine so wohlgeformte Kirche, dass Sie stolz darauf sein können! Eine tolle Kirche“, sagte sie ihren gut 40 Zuhörern, die in den Kirchenbänken Platz genommen hatten.

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Die Kirche Christ König sei ein Gotteshaus für die Heimatvertriebenen, die bereits zehn Jahre vor der Weihe eine Notkirche gründeten, ging Husemann auf die Anfänge der Gemeinde ein. Auf die Bedürfnisse dieser ersten Gemeindemitglieder antworte die Architektur, die Zuflucht biete wie eine feste Burg. Der Bau sei deshalb eine symbolkräftige Leistung, schwärmte die Kunsthistorikerin. Architekt Paul Johannbroer habe seine Pläne noch geändert und angepasst, um neben baulichen Notwendigkeiten auch die Wünsche der Gemeinde zu berücksichtigen. Das sei eine Freiheit der Nachkriegsarchitektur gewesen, die es vorher so nicht gegeben hätte.

Auch der Geist des Zweiten Vatikanum sei in der Kirche, deren Altar dem Volk schon zugewandt war, zu spüren. Die Granitverkleidung erinnere an die lebendigen Steine im Petrusbrief, die die Gemeinde bilden. Und auch die Fenster von Johannes Beeck fanden bei Husemann eine positive Erwähnung: „Das sind Fenster, die man sofort versteht!“

Gemeindemitglied Martina Lotz wies im Anschluss an den mit viel Beifall bedachten fesselnden Vortrag noch darauf hin, dass die Kirche Christ König sonntags nach dem Gottesdienst noch immer geöffnet ist. Sie lud zum Besuch ein, vor allem an warmen Tagen sei es ein Erlebnis den Kirchenraum für sich zu erfahren. „Die Decke spricht, knirscht und knackt“, verriet Lotz.

Text/Foto: GB

JoJos servieren würziges „Chili Konklave“

Jojos-DEL-2-S5477„Seelig sind die, die sehen und dennoch glauben!“ Wenn die JoJos alias Pastoralreferent Johannes Edelmann und Gemeindereferent Johannes Mockenhaupt auftreten, ist kein kirchlicher Aspekt vor ihnen sicher. Ob es um den Priestermangel, das Bistum Limburg, die Pfarrei neuen Typs, die Kirchenzeitung („Bistums-Prawda“) oder die fehlenden Gottesdienstbesucher geht – die beiden kirchlichen Mitarbeiter ziehen alles spitzzüngig und mit viel Wortwitz durch den Kakao, ohne dabei jedoch zynisch zu werden.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 50 Jahre Christ König trat das Kabarett-Duo im voll besetzen Gemeindezentrum St. Stephan in Delkenheim auf. Für Mockenhaupt war es ein Heimspiel, seit September ist der Gemeindereferent in St. Birgid tätig. In ihrer Begrüßung wies Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffman darauf hin, dass, als man das Jubiläum geplant und die beiden engagiert habe, von dem Stellenwechsel noch keine Rede war. Deshalb freue sie sich umso mehr, dass die Gemeindemitglieder nun Mockenhaupt von einer anderen Seite kennen lernen könnten.

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Mit Witzen („Wussten Sie, dass im Vatikan noch weniger Kinder geboren werden als in Deutschland?“), Liedbeiträgen („In Limburg steht ein Bischofshaus“ auf die Melodie von „In München steht ein Hofbräuhaus“), Zwiegesprächen und wechselnden Solo-Einlagen unterhielten die beiden pastoralen Mitarbeiter fast zwei Stunden lang. Viele Lacher erntete der Werbesport für das Videospiel „Church 3000“, das bei jedem Ablasshändler oder direkt im Vatikan erhältlich sei. Auch die Vorstellung der PIP (Priesterausbildung in der Praxis), ein Umschulungsprogramm Arbeitsloser zu Priestern in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, kam gut an.

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Jojos-DEL-6-S5477In der Pause konnten sich alle Gäste mit einem Teller Suppe stärken. Die Messdiener aus Delkenheim und Nordenstadt kümmerten sich unter der Leitung von Armin Hellinger um die Bewirtung. Der Erlös der Veranstaltung, die beiden JoJos verzichten auf ein Honorar, geht an die Aktion Schutzengel von Missio.

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Zum Schluss gab es viel Applaus für die beiden Künstler, die erst, nachdem sie zwei Zugaben gegeben hatten, von der Bühne gelassen wurden.Jojos-DEL4-S5477

Text/Fotos: GB

 

 

 

 

 

Jubilate Deo – 50 Jahre Kirchenchor Christ König

„Wer singt, betet doppelt!“ Mit diesen Worten des Kirchenvaters Augustinus begrüßte Pfarrer Frank Schindling alle Anwesenden zum „Singenden Gotteshaus“ in der Kirche Christ König. Anlässlich der 50. Kirchweih und seines 50-jährigen Bestehens hatte der Kirchenchor zum musikalischen Festabend eingeladen. „So voll könnte es immer sein“, freute sich Schindling über die voll besetzte Kirche.

Erster offizieller Auftritt des Chores Jubilate Deo

Erster offizieller Auftritt des Chores Jubilate Deo

Bevor jedoch gesungen wurde, legten alle Anwesenden eine Gedenkminute ein, um schweigend für die Opfer des schrecklichen Terroranschlags in Paris zu beten. Danach sprach man noch gemeinsam das Vaterunser.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Lied „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“ von C. W. Gluck, das alle anwesenden rund 180 Sängerinnen und Sänger gemeinsam sangen. Neben den Gemeindechören aus St. Elisabeth, Herz Jesu und St. Birgid beteiligten sich auch der Gesangverein Concordia Nordenstadt, der Frauenchor der Concordia, der Evangelische Kirchenchor Nordenstadt, der Evangelische Kirchenchor Delkenheim, der Projektchor Herz-Jesu Biebrich und der Frauenchor inTakt des Gesangverein Harmonie Delkenheim an dem außergewöhnlichen Konzertabend. Danach sangen die Chöre im Wechsel.

Auf dem Programm stand vor allem klassisches, kirchliches Liedgut, etwa Händels „Herr, unser Gott, dich loben wir“, aber auch Gospels wie das Sister Act Medley von Mac Huff – lebendig vorgetragen vom Frauenchor der Concordia – und Schlager-Klassiker wie „Wochenend und Sonnenschein“. Besonders viel Applaus gab es für das „Te lucis ante terminum“, das die Sonnenberger Schola vortrug. Solistin Christina Wagner legte mit ihrer klaren, aber auch empfindsamen Stimme viel Gefühl in den Vortrag. Dank der virtuos vorgetragenen Zwischenspiele der Organisten Szilvia Tóth, Michael Jirsch und Roman Bär klappten die Auf- und Abgänge der Chöre reibungslos.

Rund 180 Sängerinnen und Sänger traten gemeinsam auf.

Rund 180 Sängerinnen und Sänger traten gemeinsam auf.

Zu Beginn ihrer Ansprache trug die Vorsitzende Mechthild Richter eine kurze Chronik des Kirchenchors Christ König vor, der kurz nach der Kirchweih gegründet wurde. Ein Jahr später kam der Chor aus St. Stephan Delkenheim dazu und die Sängerinnen und Sänger wurden rasch zum festen Bestandteil des Gemeindelebens. 2014 übernahm Roman Bär die musikalische Leitung des Chores. „Seitdem gospeln und swingen wir auch“, verriet Richter schmunzelnd. Seit Fronleichnam übt der Nordenstädter Chor gemeinsam mit dem Chor aus Maria Aufnahme Erbenheim. Nicht nur die Freude am gemeinsamen Singen, sondern auch das gute Miteinander außerhalb der Proben hat beide Chöre schließlich dazu bewogen zusammenzugehen. „Jubilate Deo“ heißt der neue Kirchenchor Nordenstadt-Delkenheim-Erbenheim, der gleich mit einem gemeinsamen Auftritt demonstrierte, wie gut die Sängerinnen und Sänger miteinander harmonieren. Nach dem schwungvoll vorgetragenen „Halleluja! Gott ist allmächtig“ von Hella Heizmann meinte Pfarrer Schindling: „Da geht einem das Herz auf! Man merkt, es macht Spaß!“

Jubi-Konzert-3-NOR S5477Richter und Schindling freuten sich im Rahmen des Konzertes noch eine besondere Ehrung vornehmen zu dürfen. Gründungsmitglied Christa Herzig wurde mit einem Blumenstrauß für ihre 50-jährige Treue zum Chor geehrt.

Festlich und stimmgewaltig endete der musikalische Festabend mit dem von allen Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Roman Bär gemeinsam gesungenen „Halleluja“ aus dem Messias von Händel. Im Anschluss gab es stehende Ovationen vom Publikum.

Text/Fotos: GB

Prophetisch ehrlich – Festgottesdienst zu 50 Jahre Kirche Christ König

Jubigodi-NOR-2-S5477Eine „lebendige Chronik“ hatte sich, wie Pfarrer Frank Schindling feststellte, anlässlich des Festgottesdienstes zum Jubiläum 50 Jahre Kirche Christ König um den Altar versammelt. Schindling begrüßte die beiden ehemaligen Gemeindepfarrer Pater Winfried Traudes und Olaf Lindenberg sowie Diakon Georg Kerksieck herzlich. Auch Pfarrer Wolf Michael, der viele Gottesdienste in der Pfarrei St. Birgid hält, feierte mit. Zelebrant war Pfarrer Wolfgang Rösch, Ständiger Vertreter im Bistum Limburg.

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Jubigodi-NOR-4-S5477„Prophetisch ehrlich oder ewig gestrig? Aus welchem Geist heraus leben wir?“ Diese Fragen stellte Rösch an den Anfang seiner Predigt. Als das Christkönigsfest 1925 eingeführt wurde, sollte es so kurz nach dem Ersten Weltkrieg die Königsherrschaft Christi betonen. In der Zeit des Nationalsozialismus spielte das Christkönigsfest dann bei der katholischen Jugend eine große Rolle um sich vom Führerkult abzugrenzen. Auch als die Kirche in Nordenstadt gebaut wurde, habe sich die Gesellschaft und die Kirche im Umbruch befunden. Die Gemeindehabe aber nicht am Gestrigen festgehalten, sondern die Vielfalt der Möglichkeit genutzt. Damals wie heute sei es Aufgabe der Gemeindemitglieder die Geschichte fortzuschreiben und den Glauben mitzugestalten, so Rösch. „Das Maß der Dinge ist Christus, nicht was in uns vorgeht“, predigte Rösch, der die Gläubigen aufforderte: „Schreiben Sie das Erbe, das Ihnen mit diesem Gebäude gegeben wurde, fort.“

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Jubigodi-NOR-1-S5477Musikalisch gestalteten der Chor Jubilate Deo unter der Leitung von Roman Bär und die Gemeindeband leBandig die Feier. Es dienten rund 30 Ministranten aus allen Kirchorten. Neben Gemeindemitgliedern aus der gesamten Pfarrei St. Birgid nahm auch Oberbürgermeister Sven Gerich am Gottesdienst teil. Am Ende dankten Pastoralreferentin und Erstansprechpartnerin Bettina Tönnesen-Hoffmann und Claudia Duda vom Festausschuss allen, die zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen hatten.

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Im Anschluss wurde im Gemeindezentrum weiter gefeiert. Kalte und warme Getränke sowie ein Büfett standen zur Stärkung bereit und es wurden noch viele, nette Gespräche geführt.

Fotos/Text: GB