Schlagwort-Archiv: Feste&Jubiläen

Patrozinium: St. Birgid ins Bild gebracht

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Ein kleines Jubiläum feiere die Pfarrei mit dem Patrozinium, informierte Pfarrer Frank Schindling die Festgemeinde gleich zu Beginn im Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt. Seit fünf Jahren bestehe nun die Pfarrei St. Birgid. Viel habe sich seither bewegt. „Vor allem in unseren Herzen“, so Schindling.

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patrozinium-08-bie-b13497Das war gut sichtbar: Rund 50 Messdiener aus allen Kirchorten und ein Gruppe der Pfadfinder hatten sich mit dem Pastoralteam und Pfarrer Wolf Michael um den Altar versammelt. Die Jugendband BON sang und musizierte. Zudem hatten sich die Schola und der St-Birgid-Chor zu einer Sangesgemeinschaft zusammengetan, unterstützt von einzelnen Sängerinnen und Sängern von Jubilate Deo und dem Chor St. Elisabeth. Die musikalische Leitung lag bei Szilvia Tóth und Roman Bär.

Für die kleinen Gemeindemitglieder gab es einen begleitenden Kinderwortgottesdienst mit Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann, die den Kindern das Leben und Wirken der heiligen Birgid näher brachte.

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patrozinium-10-bie-b13497In seiner Predigt stellte Pfarrer Schindling die Schutzpatronin der Pfarrei, die heilige Birgid, in den Mittelpunkt. Die Gemeinde in Bierstadt sei von irischen Mönchen als Birgidstadt gegründet worden und die einzige Pfarrei in Deutschland, die nach der irischen Heiligen benannt sei. Die Klostergründerin habe aus dem Glauben, aus der Liebe heraus gehandelt, und sei damit ein gutes Vorbild für die Gemeinde.

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patrozinium-07-bie-b13497Um die Bedeutung der Heiligen im wahrsten Sinne des Wortes in den Blick zu nehmen, hatte die Pfarrei gemeinsam mit Ikonenmaler und Gemeindemitglied Osama Msleh ein besonderes Projekt auf den Weg gebracht: Zunächst sollen die Kirchen in Sonnenberg und Nordenstadt eine St-Birgid-Ikone erhalten, bei der die Schutzpatronin die jeweilige Kirche in der Hand trägt. In dem Gottesdienst konnte die erste Ikone gesegnet und an Françoise Born, Sprecherin des Ortsausschusses Sonnenberg, überreicht werden.

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„Mit der Kirche in der Hand sagt die Heilige Birgid: Ich trage euch! Wir tragen ihren Namen und die heilige Birgid trägt uns“, so der Pfarrer, der als Dankeschön einen Präsentkorb mit hessischen Spezialitäten dem Ikonenmaler, der mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist, überreichte. „Die Ikone soll ein Segen für die Gemeinde sein“, wünschte Msleh.

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patrozinium-11-bie-b13497Im Anschluss trafen sich alle im Gemeindesaal, wo der AK Jugend zum Mittagessen eingeladen, die Ortsausschüsse ein Kuchenbüfett aufgebaut hatten und der Eine-Welt-Kreis fair gehandelte Produkte anbot. Draußen im Atrium hatten die Pfadfinder zum Schoko-Schaumkuss-Weitwurf und Stockbrotbacken eingeladen. Nach der Mittagspause startete das Gospel-Projekt der Pfarrei mit einer Auftaktprobe.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Offen und gestaltbar – 40 Jahre Maria Aufnahme

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jubilaeum-02-erb-b13157„40 Jahre Glaube und Leben“ – so überschrieb Pfarrer Frank Schindling im Festgottesdienst das Jubiläum des Gemeindezentrums Maria Aufnahme Erbenheim. Mit Bedacht habe man vor 40 Jahren ein Gemeindezentrum mit integrierter Kirche gebaut. Die Kirche gebe Raum und sei gestaltbar, durch die breite Fensterfront werde Offenheit hergestellt. In Maria Aufnahme versammele sich die Gemeinde im Kreis um eine Mitte, hier werde auf Augenhöhe gepredigt. „Diese Kirche ist uns viel wert“, predigte der Pfarrer. Doch der Wert von Kirche bemesse sich nicht allein am Gebäude. „Was wäre Kirche ohne die Menschen, die eine Gemeinschaft bilden?“ Und so wie die Menschen vor 40 Jahren aufgebrochen seien, so gehe es auch heute darum nach vorne zu schauen und sich selbst als Kirche zu begreifen, sagte Schindling.

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jubilaeum-03-erb-b13157Musikalisch gestalteten den Festgottesdienst die Sängerinnen und Sänger von Jubilate Deo unter der Leitung von Roman Bär und Michael Jirsch an der Orgel. Die Kita-Kinder überbrachten ein Geburtstagsständchen und schenkten der Gemeinde bunt verzierte Mini-Muffins und selbst gestaltete Kerzen. Neben zahlreichen Messdienern nahmen auch Johannes Mockenhaupt, Bettina Tönnesen-Hoffmann und Pawel Meisler vom Pastoralteam an der Messe teil. Beim anschließenden Empfang mischten sich noch Abbé Thierry, Eva-Maria Brenneisen und Jürgen Otto, die zuvor in Herz Jesu Sonnenberg beim Gottesdienst waren, unter die Festgesellschaft.

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Der Ortsausschuss freute sich zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu können, darunter Pater Winfried Traudes, Pfarrer Erhard Heimburger, Diakon Paul Hellenbart und Pfarrer Holger Fritz. Letzterer dankte für die Gastfreundschaft in Maria Aufnahme, wo Fritz mit seiner Gemeinde während der Renovierung der evangelischen Pauluskirche Gottesdienst feiert. In Erbenheim werde seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich Ökumene gelebt, sagte Fritz.

jubilaeum-10-erb-b13157Glückwünsche überbrachte auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Klaus, die sich freute, dass anlässlich des Jubiläums Gemeindemitglieder aus allen Kirchorten der Pfarrei nach Erbenheim gekommen waren. Sie wünschte der Gemeinde weiter eine „bunte Vielfalt“. Herzlich gedankt wurde Gemeindesekretärin Christine Wixwat und Küster Jamil Adam.

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Mit Sekt, einem Imbiss und vielen Gesprächen klang die Jubiläumsfeier im Anschluss aus. Auf Interesse stieß auch die Foto-Wand, auf der die 40-jährige Geschichte des Gemeindezentrums dokumentiert wurde.

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jubilaeum-05-erb-b13157Ein herzliches Dankeschön allen Helfern und Beteiligten, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben!

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Kirchenschola begeht Jubiläum

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schola-1-son-b13071Den Sängerinnen und Sängern der Kirchenschola war im Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihrer Sangesgemeinschaft die Freude über ihr Jubiläum und die Begeisterung für den Gesang deutlich anzumerken. Mit Verve aber auch mit Einfühlungsvermögen und einem feinen musikalischem Gespür trug der Chor in der Kirche Herz Jesu Sonnenberg die „Missa a tre voci“ von Johann Michael Haydn vor. Beeindruckend war auch der Vortrag von Solistin Christina Wagner, deren klare und ausdrucksstarke Stimme den Kirchenraum bis in den letzten Winkel erfüllte. Und so hatte Chorleiterin Szilvia Tóth allen Grund, ihre Sängerinnen und Sänger zufrieden anzulächeln, nachdem der letzte Ton verklungen war und der begeisterte Applaus der Gottesdienstbesucher erklang. Musikalische Unterstützung erhielt die Schola von Andreas Karthäuser an der Orgel.

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„Wir fühlen uns beschenkt! Behaltet die Freude am Singen“, dankte Pater Johannes Wilhelmi den Sängerinnen und Sängern. Die Schola feiere zwar ihr 25-jähriges Bestehen, stehe aber in einer ganz langen Tradition. Schon immer hätten die Menschen in der Kirche Gott zu Ehren und den Menschen zur Freude gesungen. „Singt laut Gottes Lob hinaus“, forderte der Geistliche den Chor auf.

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In einer kurzen Ansprache erinnerte die Sprecherin der Schola, Françoise Born, an den Gründer Georg Schwenke und die bereits verstorbenen Chormitglieder. Sie dankte allen Beteiligten des Festgottesdienstes für deren Unterstützung und lud die Anwesenden zur Chorprobe dienstags um 20 Uhr in den Gemeindesaal Herz Jesu ein, denn „Musik vereint in Freude“. Nicht zum Singen sondern zum Feiern versammelten sich die Scholamitglieder und ihre Gäste im Anschluss noch im Gemeindezentrum, um in geselliger Runde die Jubiläumsfeier ausklingen zu lassen.schola-6-son-b13071

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Fünf Jahre Ökumenische Wandergruppe Bierstadt

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Am 31.08.2013 trafen sich erstmalig Wanderfreunde aus der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Bierstadt, um gemeinsam zu wandern. Inzwischen besteht die Ökumenische Wandergruppe Bierstadt fünf Jahre, und wir haben bisher 54 Wanderungen durchgeführt.

Die Idee für die Wandergruppe hatte Pater Matthias Struth. Nach einer Bergmesse auf dem Kellerskopf, an der wir in Wanderkleidung teilgenommen hatten, sprach er uns an, dass er sich gut vorstellen könne, das Gemeindeleben durch eine Wandergruppe zu bereichern, und ob wir bereit wären, diese zu leiten. Wir haben die Idee verwirklicht, sobald wir beide im Ruhestand waren. In beiden Gemeinden fand die Idee einer Ökumenischen Wandergruppe große Zustimmung.

Wir wandern in aller Regel am Nachmittag des letzten Samstags eines Monats durch die nähere Umgebung von Wiesbaden, diese bietet so viele unterschiedliche Wandermöglichkeiten, dass wir bisher noch keine einzige Wanderung wiederholt haben; lediglich Teilstrecken sind wir schon mehrfach gegangen. Zur An- und Rückfahrt benutzen wir die öffentlichen Verkehrsmittel.

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Unsere Wanderungen sind zwischen 7 und 16 Kilometer lang (im Durchschnitt 10 Kilometer). Die Anzahl der Wanderer liegt zwischen 2 und 30; durchschnittlich sind es 15 Teilnehmer. Es war von Anfang an Wunsch der Mitwanderer, dass es am Ende einer jeden Wanderung einen Einkehrschwung gibt. Als besondere Höhepunkte gab es zwei Ganztagswanderungen: die Hälfte des Klostersteigs und eine Etappe des Rheinsteigs. Als christliche Wandergruppe besuchen wir hin und wieder unter fachkundiger Führung Kirchen:

Die evangelische Kirche in Auringen, die Kirche St. Birgid und die evangelische Kirche in Bierstadt, die frühere Klosterkirche Marienhausen in Aulhausen und die Justinuskirche in Frankfurt-Höchst. Darüber hinaus führten uns Wanderungen zur Autobahnkirche Medenbach und zur Feldkapelle bei Sonnenberg. Zum Abschluss dieser Kirchenbesuche haben wir immer gemeinsam ein passendes Kirchenlied gesungen. Außerdem besuchten wir den Bahai-Tempel bei Langenhain und erhielten dort einen Vortrag zu dieser Religion.

Zur jeweils nächsten Wanderung laden wir über E-Mail ein. Die jeweilige Einladung findet man außerdem unter www.st-birgid.de.

Am Anfang konnten wir uns nicht vorstellen, dass dieses Angebot einen derartig großen Zuspruch erfahren würde, der bis heute andauert. Das ökumenische Miteinander beim gemeinsamen Wandern scheint wohl allen sehr zu gefallen. Wann kommen Sie mal mit?

Text/Foto: Reinhard und Roswitha Limmert

Gemeindefest in St. Elisabeth

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gemeindefest-05-aur-b12739In kräftigen, warmen Gelbtönen strahlten die Sonnenblumen vor Ambo und Altar beim Gemeindefest in St. Elisabeth Auringen; so fiel gar nicht auf, dass sich die Sonne an dem Tag kaum blicken ließ. Mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Georg Franz aus Limburg mit der Gemeinde auf dem Platz vor der Kirche feierte, begann der Festtag an Kirchweih. Gewohnt schwungvoll und mit starker instrumenteller Besetzung begleitete die Musikgruppe Auringen die Messe. Zahlreiche Ministranten waren im Einsatz und versahen ihren Dienst am Altar.

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Am Ende des Gottesdienstes dankte Ortsausschussvorsitzende Christine Klaus allen Beteiligten und freute sich Pastoralreferent Stephan Lechtenböhmer als neuen Erstansprechpartner für den Kirchort Auringen begrüßen zu dürfen.

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Danach wurden schnell die Biertische aufgestellt, der Grill angefeuert und das Salatbüfett eröffnet. Letzteres bot wie immer eine große Auswahl an selbstgemachten, gespendeten Salaten, so dass sich einige Festbesucher zweimal anstellten, um das reichhaltige Angebot durchzuprobieren.

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Draußen auf dem Festplatz hatte der Eine-Welt-Kreis seinen Stand mit fair gehandelten Produkten aufgebaut, an dem reger Betrieb herrschte – auch weil alles so liebevoll arrangiert war. Wer kurz zur Ruhe kommen wollte, der besuchte das kleine Bücherzimmer, dessen Schmöker laut Türschild “ein Zuhause” suchten. Wer lieber vor Ort lesen wollte, konnte in einem gemütlichen Sessel Platz nehmen und beim Lesen noch ein paar Muffins naschen.

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Auch an die kleinen Festbesucher war gedacht: Die Auringer Jugendlichen hatten gemeinsam mit den Pfadfindern einen Spieleparcours vorbereitet – mit Dosenwerfen, Schminken, Hürden- und Eierlaufen sowie Lagerfeuer. Danach traf man sich beim Obstbüfett mit Schokobrunnen.

gemeindefest-09-aur-b12739gemeindefest-10-aur-b12739Zur Kaffeezeit konnten sich dann alle noch einmal mit Waffeln und selbstgemachten Kuchen stärken. Mit netten Gesprächen klang der Nachmittag gemütlich aus.

Ein herzliches Dankeschön allen Helfern, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben!

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann