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Starttreffen mit über hundert Jugendlichen

Starttreffen in Bierstadt

Starttreffen in Bierstadt

„Diese Firmvorbereitung kann etwas ganz Großes für Euch werden“, begrüßte Pfarrer Frank Schindling rund 65 interessierte Jugendliche in der Aula der Grundschule Bierstadt beim Starttreffen der Pfarrei St. Birgid. Zwei Tage zuvor kamen in Maria Aufnahme Erbenheim bereits gut 40 Jugendliche zusammen, um sich über den Glaubenskurs für Firmanden zu informieren. „Dies ist ein Weg, der sich zu gehen lohnt“, warb Schindling auch hier für das außergewöhnliche Firmkonzept der Pfarrei St. Birgid.

Starttreffen in Erbenheim

Starttreffen in Erbenheim

starttreffen-03-bie-b10469Aus insgesamt 44 Bausteinen können sich die Firmanden ihren eigenen Glaubenskurs zusammenstellen. Die Bausteine sind Angebote, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem katholischen Glauben auseinandersetzen. So sind die Jugendlichen eingeladen, eine Gerichtsverhandlung zu besuchen und sich mit dem Thema Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Junge Flüchtlinge erzählen den Jugendlichen von ihrer Heimat und dem Leben in Deutschland. Es gibt unter anderem Bausteine zu den Themen Fairer Handel, Moral und Ethik, Frieden, Krankheit und Tod. Fahrten nach Verdun und Taizé sind geplant, es wird fotografiert, geradelt, diskutiert, gefilzt, gekocht und diskutiert – und natürlich gebetet. Musik und Tanz stehen ebenfalls auf dem Programm. Drei Bausteine mit jeweils drei Treffen sollten belegt werden, erfahrungsgemäß wählen die Jugendlichen oft mehr.

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starttreffen-02-bie-b10469Dass ein solch vielfältiges Angebot zustande kommt, ist den 41 ehrenamtlichen Bausteine-Leitern zu verdanken, die sich bereit erklärt haben, die Firmanden auf ihrem Weg zu begleiten und ihr Fachwissen aus Sicht des Glaubens zu beleuchten. Persönlich stellten sie bei den Starttreffen ihre Bausteine vor, brachten Symbole für ihre Angebote mit und legten diese nach ihrer Präsentation in die Raummitte, so dass nach und nach ein Weg entstand, dessen Ziel, die Firmung, mit einer Kerze symbolisiert wurde.

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Neben den Bausteinen gibt es drei Basisteile, die für alle Firmanden verpflichtend sind. Das sind zwei Jugendgottesdienste und die Firmtage in Kirchähr. Das Sakrament der Firmung erhalten die Jugendlichen dann am Samstag, dem 9. Juni 2018, in St. Birgid Bierstadt oder am Sonntag, dem 10. Juni 2018, in Christ König Nordenstadt.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Bausteine für die Firmung

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Als spannend, herausfordernd und facettenreich beschrieb Pfarrer Frank Schindling das Firmkonzept der Pfarrei St. Birgid beim ersten Katechentreffen im Gemeindezentrum Christ König. Knapp 30 Gemeindemitglieder aus allen Kirchorten waren der Einladung gefolgt, um mit in die Planung für die Firmung 2018 einzusteigen. Von dem großen Interesse zeigte sich der Pfarrer positiv überrascht – die Gruppe musste schließlich in einen anderen Raum umziehen, damit alle einen Sitzplatz bekamen.

Im Rahmen der Firmvorbereitung müssen die Jugendlichen mehrere Jugendgottesdienste besuchen und an der Firmfahrt nach Kirchähr teilnehmen. Zudem werden von den Katecheten sogenannte Bausteine angeboten, in denen sich die Teilnehmer auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit Fragen des Glaubens auseinandersetzen. Im Verlauf des Treffens stellte sich heraus, dass wieder eine bunte Vielfalt an Themen angeboten werden kann.

„Wie geht katholisch?“, „Zoff im Paradies – dürfen Christen streiten?“ und eine durchwachte Nacht – an neuen Ideen herrschte kein Mangel. Begegnungen mit Flüchtlingen und Senioren sind geplant, aber auch eine Radtour durch die Pfarrei, um sich alle Kirchen anzusehen. Viele bewährte Bausteine wie etwa „Abschied – Tod –Trauer“, „Respect your next“, „Auf Sendung“, „Fußball & Kirche“ und „Ethik im Alltag“ sollen wieder ins Programm aufgenommen werden. Zudem plant Pfarrer Frank Schindling eine Taizé-Fahrt. Aus diesem bunten Angebot soll sich jeder Jugendliche jeweils drei Bausteine aussuchen. Jeder Baustein besteht in der Regel aus drei Treffen, im Anschluss stellt die Gruppe in einem Gottesdienst ihren Baustein vor. Nach den Herbstferien geht es los.

Neugierig geworden? Haben Sie auch eine Idee für einen Baustein? Dann kommen Sie doch zum nächsten Katecheten-Treffen am Dienstag, dem 21. März, um 19.30 Uhr ins Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt.

Text/Foto: GB

Firmung in Christ König und St. Birgid

Firmung in St. Birgid Bierstadt

Firmung in St. Birgid Bierstadt

Firmung in Christ König Nordenstadt

Firmung in Christ König Nordenstadt

In der Pfarrkirche St. Birgid spendete Domkapitular Wolfgang Rösch über 60 Jugendlichen die Firmung.

In der Pfarrkirche St. Birgid spendete Domkapitular Wolfgang Rösch über 60 Jugendlichen die Firmung.

Auch in Christ König Nordenstadt wurde Rösch (2.v.r.) von Pawel Meisler, Pfarrer Frank Schindling, Bettina Tönnesen-Hoffmann (von links), den Firmbewerbern und den Gottesdienstbesuchern herzlich empfangen.

Auch in Christ König Nordenstadt
wurde Rösch (2.v.r.) von Pawel Meisler, Pfarrer Frank Schindling, Bettina Tönnesen-Hoffmann (von links), den Firmbewerbern und den Gottesdienstbesuchern herzlich empfangen.

„Wer glaubt, geht ein Risiko ein, das sich lohnt. Werdet Persönlichkeiten, habt ein großes Herz!“ Bevor Domkapitular Wolfgang Rösch rund 110 Jugendlichen in den Festgottesdiensten in Christ König Nordenstadt und St. Birgid Bierstadt das Sakrament der Firmung spendete, forderte er die jungen Christen auf, zu ihrem Glauben zu stehen und mutig zu sein, weil sie daran wachsen und stark werden. Bei der Taufe des Herrn habe die Stimme aus dem Himmel gesagt: „Du bist mein geliebtes Kind. An dir habe ich Gefallen gefunden!“ Und auch die Jugendlichen seien geliebt und gewollt, der Glaube habe eine positive Macht über ihr ganzes Leben. „Glaubt, hofft und liebt!“, wünschte sich Rösch von den Jugendlichen, die Gott und sich selbst eine Chance geben sollten. „Gott schenkt den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Eine Fürbitte trug Firmbewerberin Katharina Freund vor.

Eine Fürbitte trug Firmbewerberin Katharina Freund vor.

Firmung-03-B7740Zuvor gingen die Firmbewerber auf die Vorbereitungszeit ein und verglichen die Bausteine des Glaubenskurses mit den sozialen Netzwerken: Es wurden Gruppen gebildet, Kontakte geknüpft, über Gott und die Welt gesprochen und vieles geliked. „Gott lehnt unsere Anfrage nicht ab“, spann Pfarrer Frank Schindling den Faden weiter. Gottes Botschaft an die Firmbewerber laute: „Gefällt mir!“

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Nach dem Taufbekenntnis gingen die Firmbewerber mit ihren Paten nacheinander nach vorne. Der Pate legte seine rechte Hand auf die Schulter des Jugendlichen. Rösch legte derweil den jungen Christen seine Hand auf den Kopf, salbte sie mit Chrisam und sprach: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“

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Musikalisch gestaltete den Gottesdienst in Nordenstadt die Band leBandig mit Michael Jirsch an der Orgel. In Bierstadt musizierte die Jugendband BON unter der Leitung von Enrico Wagner mit Roman Bär an der Orgel.

Die BON

Die BON

Im Anschluss an die Feiern hatten die jeweiligen Ortsausschüsse noch zu Sektempfängen eingeladen. Während die Jugendlichen Glückwünsche entgegennahmen und sich fotografieren ließen, stießen ihre Gäste mit einem Sekt auf die gelungenen Feiern an.

leBandig

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Text: GB/Fotos: Georg Rehlich (BIE) und GB (NOR)

Jugendgottesdienst der Firmbewerber

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Das Lied „Komm her, freu dich mit uns!“ erklang zur Eröffnung des Jugendgottesdienstes der Firmbewerber der katholischen Pfarrei St. Birgid im Gemeindezentrum Maria Aufnahme in Erbenheim und nahm gleich zu Beginn auch die Gemeindemitglieder mit ins Boot, die sich unter die rund hundert Jugendlichen gemischt hatten, um mit ihnen die Messe zu feiern.

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JuGoDi-3-ERB-B7610„Woran glaubst du?“ – so lautete das Thema des Gottesdienstes. Das Wort „unglaublich“ höre man oft im Alltag, sagte Pfarrer Frank Schindling. Manche Dinge seien eben kaum zu glauben. Und viele glaubten nur an das, was sie sehen – wie der ungläubige Thomas, um den es später im Evangelium noch ging. Wer in sich hineinhorche, der könne aber Gott spüren, der merke, da ist was Lebendiges. „Öffnen auch wir uns für diesen unglaublichen Gott“, forderte der Pfarrer die Gottesdienstbesucher auf.

Die Firmbewerber, die die Feier vorbereitet hatten, hatten zahlreiche Antworten auf die Frage „Woran glaubst du?“ gesammelt und trugen diese im Wechsel vor. Die Bandbreite reichte dabei von „an gar nichts“ oder „an die Wissenschaft“ bis zu „an die Liebe“ und „an Gott, die Auferstehung und Jesus“. Im Anschluss trugen die Firmbewerber noch ihre ganz persönlichen Glaubensbekenntnisse vor, in denen sie von ihrer Beziehung zu Gott erzählten und wie sich diese auch im Laufe der Firmvorbereitung entwickelt hat.

JuGoDi-4-ERB-B7610Musikalische Unterstützung gab es von Musiklehrer Ako Karim und seinen Saxophon- und Klarinettenschülern sowie von Organistin Szilvia Tóth, die Geburtstag hatte und von der versammelten Gemeinde ein „Happy Birthday“ gesungen bekam. Einen herzlichen Applaus gab es auch für Küster Jamil Adam, der sich um den Aufbau für das anschließende Beisammensein gekümmert hatte.

Dank des schönen Wetters konnte nach dem Jugendgottesdienst vor dem Gemeindezentrum der Grill angefeuert werden. Schnell füllten sich draußen die Bänke, bei sommerlichen Temperaturen wurde gegessen, geredet und gelacht.

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Text/Foto: Goerlich-Baumann