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Sommerfreizeit nach Ungarn

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33 Teilnehmer inklusive Pfarrer Frank Schindling und Pawel Meisler machten sich am 31. Juli früh morgens auf den Weg nach Ungarn. Nach rund zwölf Stunden Fahrt durch den Süden Deutschlands, das Flachland Österreichs und an Budapest vorbei sind wir mit den vier Kleinbussen im Urlaubsparadies Orfü angekommen.

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Dort wurden wir schon gleich von unserem Vermieter Tibor begrüßt und nach kurzen Startschwierigkeiten konnten wir dann auch unsere Zimmer beziehen. Schon am ersten Abend sind einige von uns zum nah gelegenen See gelaufen, während sich andere damit begnügt haben, eine ganze Menge Knoblauch für die kommenden Tage zu zerkleinern. Die Gerichte – welche nach so manchem Geschmack oftmals etwas sehr würzig waren (wer hätte es gedacht… 😉 ) – haben wirklich sehr gut geschmeckt und wurden mit viel Liebe zum Detail von unseren beiden Chefköchen Frank und Pawel zubereitet.

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Aber auch die Ausflüge dürfen auf Freizeiten natürlich nicht fehlen. Dass wir bei den Wanderungen zu einer Burgruine oder zu einem alten Mühlenmuseum ordentlich ins Schwitzen kamen, lag nicht nur an der körperlichen Betätigung sondern auch an den Temperaturen, welche oftmals fast die 40-Grad-Marke geknackt hätten. Abkühlung bot da nicht nur der nur der ein paar Meter vom Haus entfernte Badesee, sondern auch der Besuch im Aqua Park und die Tropfsteinhöhle.
Zudem haben wir selbst Brot gebacken, einen Tagesausflug in die Stadt Pécs unternommen, und bei vielen verschiedenen Workshops konnte man unter anderem Turnbeutel bemalen oder Batiken.

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Neu auf dieser Freizeit: Die Foto-Challenge. Jeden Morgen wurden Teams bestehend aus drei Personen ausgelost, welche dann zu einem bestimmten Thema Bilder machen sollten. Die Fotos zu machen hat uns allen nicht nur viel Spaß bereitet, sondern hat auch dazu beigetragen, dass sich die Teilnehmer noch besser kennenlernten.

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Den Abschluss einer unvergesslichen Freizeit bildete der Ausflug in den Nachbarort Orfüs, wo für uns echte ungarische Pizza in einem Steinofen gebacken wurde und natürlich das Abendessen – am letzten Abend wurden wir mit Kesselgulasch und Langós traditionell ungarisch bekocht. 🙂

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Text: Franzi Schindling/Fotos: Frank Schindling

Workshops, wandern und klettern – Herbstein 2017

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Am 1. Juli war es endlich wieder so weit: Wie jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien machten sich rund 60 Jugendliche auf den Weg nach Herbstein, um dort zehn schöne Tage zu verbringen. Damit auch alle im Feriendorf sicher ankommen, wurde vor der Abfahrt in Christ König Nordenstadt erst mal der Reisesegen erteilt.

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herbstein-06-b10363Nach der ersten Nacht wurde am Sonntag ein selbstgestalteter Gottesdienst gefeiert und am Montag ging dann der ganz normale Herbsteinalltag los – das heißt um 7.30 Uhr wecken und um 8.30 Uhr frühstücken, danach müssen alle ihre Hütten aufräumen und um 10 Uhr wird gemeinsam gesungen. Danach folgen die Workshops: Da war immer für jeden was dabei, es gab zum Beispiel Bändchen knüpfen, Bilderrahmen bekleben, Fußball, Tanzen und Lampen gestalten. Um 12.30 gibt es dann Mittagessen und danach hat man erst mal Freizeit, in der man gemeinsam Fußballspielen, singen und alles Mögliche zusammen machen kann.

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herbstein-08-b10363Um 15 Uhr treffen sich dann wieder alle und wandern zusammen, zum Beispiel ins Schwimmbad oder nach Herbstein, um den Ort zu erkunden. Wenn das Wetter mal nicht mitmachen wollte, wurde eben in der Turnhalle gemeinsam gespielt. Mittwoch und Freitag sind besondere Tage, da alle bereits nach dem Frühstück aufbrechen, um den ganzen Tag auf dem Hoherodskopf zu verbringen, mittwochs auf der Sommerrodelbahn und freitags im Kletterwald oder auf einem Hängebrückenpfad. Außerdem kommen freitags auch die Besucher für das Wochenende, alles Leute die schon einmal mitgefahren sind.

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Am Samstagabend gab es wie schon die letzten paar Jahre eine Disco, die den Kindern immer viel Freude bereitet. Sonntags feierten wir wieder einen kleinen Gottesdienst in der Waldkirche, ein kleiner Platz im nahe gelegenen Wald.

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herbstein-04-b10363Bei so viel Programm und Spaß vergeht die Zeit wie im Flug und schon ist es Dienstag und die Koffer müssen wieder gepackt werden und die Heimreise steht an. Nach der Ankunft in Nordenstadt kam dann der schwere Abschied – natürlich in der Hoffnung sich nächstes Jahr in Herbstein wiederzusehen. Ein großes Dankeschön an das Leiterteam um Slavka, Alexandra, Andrea und Armin, dank denen diese Freizeit überhaupt nur möglich ist.

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Text: Maja Baumann/Fotos: Armin Hellinger u. Andrea de Tina

Norwegen – eine „schafe“ Angelegenheit

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Nun wieder beginnt die alljährliche Jugendfreizeit mit Pfarrer Frank Schindling und seinem Team. Diesmal geht es nach …. Spannung steigt… Norwegen. 36 Mitfahrer gequetscht in vier Kleinbusse fahren gleich zu Beginn der Ferien in aller Frühe los, um den Norden zu erkunden. Der erste Zwischenstopp ist in Dänemark. Nach einer Übernachtung  in einer dänischen Jugendherberge am Meer geht es mit der Fähre nach Norwegen. Zwar sind alle nach der langen Fahrt müde, es werden aber dennoch fleißig Bilder von der atemberaubenden Natur und den Schafen (die wirklich überall zu finden sind und uns den Weg beim Autofahren blockieren) gemacht.

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Das Haus, in dem wir wohnen, ist perfekt für 36 Personen ausgerichtet, sodass jeder schnell sein Plätzchen findet. Eine ausgestattete Küche ist ebenfalls vorhanden, in der unsere Köche, v.a. unser Pfarrer Frank, dazu Markus, Dana, Pawel – wie jedes Jahr – für die Teilnehmer kulinarische Köstlichkeiten zaubern. Es hat wirklich allen sehr gut geschmeckt. Ihr habt es echt drauf!

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Norwegen-3-B8075Auch die Ausflüge darf man nicht außer Acht lassen. Es gibt zwei Schiffstouren, einen Besuch nach Stavanger zu dem bekannten Gladmatfestival, sowie die Wanderungen hoch zum Kjerag, Preikestolen und Månafossen. Der Weg ist nicht jeden leicht gefallen, aber oben angekommen sind die schmerzenden Füße schnell vergessen und man genießt einfach nur die unbeschreibliche Aussicht – viele hundert Meter gerade hinunter in den Fjord. Aber auch an unseren Schwimmbadbesuch werden sich die meisten bestimmt noch lange erinnern: Wer hat wohl schon mal eine Polonäse in einem Pool gemacht und lauthals dazu das diesjährige Freizeitlied „Ja, die Welt ist ein Karussell“ gesungen?

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Auch Workshops dürfen nicht fehlen: Einige zeigen ihre kreative Seite beim Löffelschnitzen, Seife selbst herstellen und Laptopkissen nähen. Außerdem gibt es jeden Abend noch eine Andacht oder eine Eucharistiefeier, um nach einem erlebnisreichen Tag kurz zu Ruhe kommen zu können und Gott zu danken. Anschließend folgen lustige Spieleabende sowie Quizshows und ein Filmeabend.

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Rundum ist Norwegen ein voller Erfolg gewesen und ich werde nicht die einzige sein, die sich auf die nächsten Freizeiten freuen wird wie ein kleines Kind auf Weihnachten.

Text: Laura-Sophie Barth/Fotos: Frank Schindling