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Die gläsernen Bildwelten Marc Chagalls

„Für mich entspringt die Vollkommenheit in der Kunst und im Leben aus der biblischen Quelle“ (Marc Chagall)

Die gläsernen Bildwelten Marc Chagalls mit allen Sinnen erfahren

in BILD, TON und WORT in der katholischen Kirche St. Stephan, Mainz,
am Samstag, 9. Juli,  von 10 bis 11.30 Uhr

Referenten:
Gabriel Dessauer , Kirchenmusiker an St. Bonifatius , Wiesbaden
Dr. Simone Husemann, Kunsthistorikerin
Thomas Weinert, Diplom-Theologe

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Kosten: 5 Euro
Ort: St. Stephan, Kleine Weißgasse 12, 55116 Mainz
Veranstalter: Kirche und Kultur, Wiesbaden, Roncalli-Haus

Umbau der Pfarrkirche St. Birgid steht bevor

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Klarer, strukturierter und harmonischer – so soll laut Planern der Innenraum der katholischen Pfarrkirche St. Birgid nach der Renovierung auf den Betrachter wirken. Anhand eines Modells erläuterte Pfarrer Frank Schindling im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst die vorläufigen Planungen. Die sichtbarste Veränderung wird die neue Anordnung von Tabernakel und Taufbecken sein. Letzteres wird an den Eingang versetzt, das Tabernakel hat seinen Platz künftig unter dem Altarkreuz, so dass Taufbecken, Altar und Tabernakel demnächst eine Linie bilden.

Umbau-5-BIE-B7615Die Pläne, die Apsis mit einer Glaswand und –tür vom Kirchenraum abzutrennen, und dort eine Kapelle mit einem beweglichen Wochenaltar einzurichten, stießen bei den anwesenden Gemeindemitgliedern zwar grundsätzlich auf Zustimmung, nicht aber das Umstellen der Marienfigur, die ihren neuen Platz links neben dem Ambo finden sollte. Man wolle die Marienandachten auch in der Apsis abhalten, so der Tenor der Gemeindemitglieder, und man einigte sich darauf die Figur samt Stele an die Rückwand der Apsis zu verschieben und dort  die geplante Rundbank in der Mitte zu teilen.

Überlegt wurde auch, die Glastür der Apsis mit einem Motiv zu versehen. Wer in der Kapelle sitze und bete, brauche einen Fixpunkt fürs Auge, sagte Kunsthistorikerin Dr. Simone Husemann. Ansonsten schweife der Blick in den großen Kirchenraum und verliere sich dort. Ein mögliches Motiv sei das St. Birgid-Kreuz, wurde in der Runde vorgeschlagen.

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Umgebaut wird der auch der Bereich unterhalb der Orgelempore. Neben der Sakristei ist dort künftig ein Gesprächszimmer untergebracht, das unter anderem für die Beichte genutzt werden soll. Abgetrennt vom Kirchenraum wird die Besucherempore im Turm. Hier entsteht ein Gebets- und Meditationsraum.

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Zum Abschluss stellte Pfarrer Schindling noch den Zeitplan vor. Bereits im Juni sollen alle Aufträge ausgeschrieben werden, die Vergabe erfolgt dann im Juli. Baubeginn ist laut Architekt Thomas Dang vom Architekturbüro Poganiuch und Dang Mitte/Ende August. Da gleichzeitig der untere Saal umgebaut wird, sind Kirche und Gemeindezentrum während der Arbeiten geschlossen. Pfarrer Schindling freute sich mitteilen zu können, dass die evangelische Nachbargemeinde der Pfarrei Obdach angeboten habe. Der Architekt habe angekündigt, dass die Kirche zum 1. Advent wieder geöffnet werde. Spätestens aber Weihnachten sollte es soweit sein, sagte Schindling, der hofft, dass zum Patrozinium dann auch das Gemeindezentrum fertig ist.

Die Jugendlichen dürfen sich indessen als erste freuen. Das in der ehemaligen Kita untergebrachte Jugendzentrum soll bereits im Juli bezogen werden.

Text/Fotos: Goerlich-Baumann