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Keine halben Sachen – JuGoDi Kana

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Am Sonntag, dem 10. September, lädt das Team der Jugendkirche KANA um 18 Uhr unter der Überschrift „Keine halben Sachen“ zum nächsten Jugendgottesdienst in die Kellerstraße 35 ein. Für eine mitreißende musikalische Gestaltung sorgt diesmal die Band Syndikath. Eine besondere Lichtatmosphäre gehört ebenfalls zum KANA-typischen Gottesdienst-Erlebnis. Anschließend klingt der Abend im Jugendtreff „FRE!raum“ gemütlich aus.

Sommerfreizeit nach Ungarn

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33 Teilnehmer inklusive Pfarrer Frank Schindling und Pawel Meisler machten sich am 31. Juli früh morgens auf den Weg nach Ungarn. Nach rund zwölf Stunden Fahrt durch den Süden Deutschlands, das Flachland Österreichs und an Budapest vorbei sind wir mit den vier Kleinbussen im Urlaubsparadies Orfü angekommen.

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Dort wurden wir schon gleich von unserem Vermieter Tibor begrüßt und nach kurzen Startschwierigkeiten konnten wir dann auch unsere Zimmer beziehen. Schon am ersten Abend sind einige von uns zum nah gelegenen See gelaufen, während sich andere damit begnügt haben, eine ganze Menge Knoblauch für die kommenden Tage zu zerkleinern. Die Gerichte – welche nach so manchem Geschmack oftmals etwas sehr würzig waren (wer hätte es gedacht… 😉 ) – haben wirklich sehr gut geschmeckt und wurden mit viel Liebe zum Detail von unseren beiden Chefköchen Frank und Pawel zubereitet.

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Aber auch die Ausflüge dürfen auf Freizeiten natürlich nicht fehlen. Dass wir bei den Wanderungen zu einer Burgruine oder zu einem alten Mühlenmuseum ordentlich ins Schwitzen kamen, lag nicht nur an der körperlichen Betätigung sondern auch an den Temperaturen, welche oftmals fast die 40-Grad-Marke geknackt hätten. Abkühlung bot da nicht nur der nur der ein paar Meter vom Haus entfernte Badesee, sondern auch der Besuch im Aqua Park und die Tropfsteinhöhle.
Zudem haben wir selbst Brot gebacken, einen Tagesausflug in die Stadt Pécs unternommen, und bei vielen verschiedenen Workshops konnte man unter anderem Turnbeutel bemalen oder Batiken.

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Neu auf dieser Freizeit: Die Foto-Challenge. Jeden Morgen wurden Teams bestehend aus drei Personen ausgelost, welche dann zu einem bestimmten Thema Bilder machen sollten. Die Fotos zu machen hat uns allen nicht nur viel Spaß bereitet, sondern hat auch dazu beigetragen, dass sich die Teilnehmer noch besser kennenlernten.

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Den Abschluss einer unvergesslichen Freizeit bildete der Ausflug in den Nachbarort Orfüs, wo für uns echte ungarische Pizza in einem Steinofen gebacken wurde und natürlich das Abendessen – am letzten Abend wurden wir mit Kesselgulasch und Langós traditionell ungarisch bekocht. 🙂

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Text: Franzi Schindling/Fotos: Frank Schindling

Starttreffen mit über hundert Jugendlichen

Starttreffen in Bierstadt

Starttreffen in Bierstadt

„Diese Firmvorbereitung kann etwas ganz Großes für Euch werden“, begrüßte Pfarrer Frank Schindling rund 65 interessierte Jugendliche in der Aula der Grundschule Bierstadt beim Starttreffen der Pfarrei St. Birgid. Zwei Tage zuvor kamen in Maria Aufnahme Erbenheim bereits gut 40 Jugendliche zusammen, um sich über den Glaubenskurs für Firmanden zu informieren. „Dies ist ein Weg, der sich zu gehen lohnt“, warb Schindling auch hier für das außergewöhnliche Firmkonzept der Pfarrei St. Birgid.

Starttreffen in Erbenheim

Starttreffen in Erbenheim

starttreffen-03-bie-b10469Aus insgesamt 44 Bausteinen können sich die Firmanden ihren eigenen Glaubenskurs zusammenstellen. Die Bausteine sind Angebote, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem katholischen Glauben auseinandersetzen. So sind die Jugendlichen eingeladen, eine Gerichtsverhandlung zu besuchen und sich mit dem Thema Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Junge Flüchtlinge erzählen den Jugendlichen von ihrer Heimat und dem Leben in Deutschland. Es gibt unter anderem Bausteine zu den Themen Fairer Handel, Moral und Ethik, Frieden, Krankheit und Tod. Fahrten nach Verdun und Taizé sind geplant, es wird fotografiert, geradelt, diskutiert, gefilzt, gekocht und diskutiert – und natürlich gebetet. Musik und Tanz stehen ebenfalls auf dem Programm. Drei Bausteine mit jeweils drei Treffen sollten belegt werden, erfahrungsgemäß wählen die Jugendlichen oft mehr.

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starttreffen-02-bie-b10469Dass ein solch vielfältiges Angebot zustande kommt, ist den 41 ehrenamtlichen Bausteine-Leitern zu verdanken, die sich bereit erklärt haben, die Firmanden auf ihrem Weg zu begleiten und ihr Fachwissen aus Sicht des Glaubens zu beleuchten. Persönlich stellten sie bei den Starttreffen ihre Bausteine vor, brachten Symbole für ihre Angebote mit und legten diese nach ihrer Präsentation in die Raummitte, so dass nach und nach ein Weg entstand, dessen Ziel, die Firmung, mit einer Kerze symbolisiert wurde.

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Neben den Bausteinen gibt es drei Basisteile, die für alle Firmanden verpflichtend sind. Das sind zwei Jugendgottesdienste und die Firmtage in Kirchähr. Das Sakrament der Firmung erhalten die Jugendlichen dann am Samstag, dem 9. Juni 2018, in St. Birgid Bierstadt oder am Sonntag, dem 10. Juni 2018, in Christ König Nordenstadt.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Workshops, wandern und klettern – Herbstein 2017

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Am 1. Juli war es endlich wieder so weit: Wie jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien machten sich rund 60 Jugendliche auf den Weg nach Herbstein, um dort zehn schöne Tage zu verbringen. Damit auch alle im Feriendorf sicher ankommen, wurde vor der Abfahrt in Christ König Nordenstadt erst mal der Reisesegen erteilt.

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herbstein-06-b10363Nach der ersten Nacht wurde am Sonntag ein selbstgestalteter Gottesdienst gefeiert und am Montag ging dann der ganz normale Herbsteinalltag los – das heißt um 7.30 Uhr wecken und um 8.30 Uhr frühstücken, danach müssen alle ihre Hütten aufräumen und um 10 Uhr wird gemeinsam gesungen. Danach folgen die Workshops: Da war immer für jeden was dabei, es gab zum Beispiel Bändchen knüpfen, Bilderrahmen bekleben, Fußball, Tanzen und Lampen gestalten. Um 12.30 gibt es dann Mittagessen und danach hat man erst mal Freizeit, in der man gemeinsam Fußballspielen, singen und alles Mögliche zusammen machen kann.

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herbstein-08-b10363Um 15 Uhr treffen sich dann wieder alle und wandern zusammen, zum Beispiel ins Schwimmbad oder nach Herbstein, um den Ort zu erkunden. Wenn das Wetter mal nicht mitmachen wollte, wurde eben in der Turnhalle gemeinsam gespielt. Mittwoch und Freitag sind besondere Tage, da alle bereits nach dem Frühstück aufbrechen, um den ganzen Tag auf dem Hoherodskopf zu verbringen, mittwochs auf der Sommerrodelbahn und freitags im Kletterwald oder auf einem Hängebrückenpfad. Außerdem kommen freitags auch die Besucher für das Wochenende, alles Leute die schon einmal mitgefahren sind.

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Am Samstagabend gab es wie schon die letzten paar Jahre eine Disco, die den Kindern immer viel Freude bereitet. Sonntags feierten wir wieder einen kleinen Gottesdienst in der Waldkirche, ein kleiner Platz im nahe gelegenen Wald.

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herbstein-04-b10363Bei so viel Programm und Spaß vergeht die Zeit wie im Flug und schon ist es Dienstag und die Koffer müssen wieder gepackt werden und die Heimreise steht an. Nach der Ankunft in Nordenstadt kam dann der schwere Abschied – natürlich in der Hoffnung sich nächstes Jahr in Herbstein wiederzusehen. Ein großes Dankeschön an das Leiterteam um Slavka, Alexandra, Andrea und Armin, dank denen diese Freizeit überhaupt nur möglich ist.

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Text: Maja Baumann/Fotos: Armin Hellinger u. Andrea de Tina

Sommer in Schweden

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Auch dieses Jahr ging es wieder in das Land der Blaubeeren, Zimtschnecken und Köttbullar. Drei Kleinbusse gefüllt mit insgesamt 27 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, unter der Leitung von Pfarrer Frank Schindling, Pawel Meisler, Markus Bernsmann und Dana Link, fuhren an das schöne Haus am See nach Ludvika.

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schweden-01-b10331Am 8. Juli ging es für 16 Tage los. Ziel war erstmal der Hafen in Travemünde. Nach einer nächtlichen Überfahrt mit der Fähre kamen wir endlich im Süden Schwedens an. Nach einer weiteren Busfahrt erreichten wir unsere Unterkunft, wo das Abenteuer begann. Wie immer war viel geplant: Wanderungen, Workshops, Kartfahren, Rudern mit Church Boats, Besichtigung der Mine Falun Gruva, Spieleabende, Brot backen, Homekino mit selbstgemachten Popcorn (Danke für die Filmempfehlung…nicht :P), Geocaching, Geburtstage feiern, Elchsafari, Stöbern auf Flohmärkten, Tagesausflug in die wunderschöne Stadt Stockholm und – für viele ein Höhepunkt – der Rundflug über Ludvika. Jeden Abend wurde noch eine besinnliche Andacht oder ein Gottesdienst gefeiert, in denen sich viele Jugendliche kreativ einbrachten.

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schweden-03-b10331Zudem wurde auch wieder reichlich für das leibliche Wohl gesorgt. Jeden Tag wurden extrem schmackhafte Menüs aufgetischt (ein Lob an die Chefköche). Abnehmen ist auf so einer Fahrt so gut wie unmöglich, da man sich bei so guten Essen gerne mal etwas mehr auf den Teller lädt. 🙂

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Neidisch geworden?! Zu Recht. Auch dieses Jahr war mal wieder unbeschreiblich schön. Persönlich nehme ich ganz viel mit nachhause. Den Zauber der Natur Schwedens, unvergessliche Abende und liebe Worte von alten und neuen Freunden. Nur eine Sache hätte ich gerne in Schweden gelassen: Neuen Hüftspeck braucht im Sommer wirklich niemand. 😉

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Text: Laura-Sophie Barth/Fotos: Frank Schindling

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