Schlagwort-Archiv: St. Elisabeth

Auf zum Auringer Weinstand!

Der Ortsausschuss St. Elisabeth schenkt am Freitag, dem 15. September, ab 18 Uhr am Weinstand an der Ortsverwaltung edle Tropfen aus. Über regen Zuspruch würden sich die Organisatoren sehr freuen.

Der Erlös ist für die Hungerhilfe Ostafrika bestimmt.

Der gute Geist von St. Elisabeth

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Martin Harres wirkt meist im Verborgenen, aber ohne ihn geht nichts am Kirchort St. Elisabeth – und das seit 25 Jahren. Der rührige Hausmeister ist stets zur Stelle, wenn Glühbirnen ausgewechselt, Rollladengurte und Steckdosen repariert und klemmende Türen und Fenster bearbeitet werden müssen. Bei Feiern stellt Martin Harres Tische und Bänke auf und kümmert sich um den Grill. Zur Erstkommunion stellt er den großen Kerzenständer auf, hilft beim Stellen der Weihnachtsbäume und auch die liturgischen Tücher zieht er auf und ab.

jubilaeum-2-aur-b10527„Ohne ihn wären wir zugewachsen, denn er hat lange Zeit die Außenanlage gepflegt. Ohne ihn wären wir im Winter auf dem Weg ins Gemeindezentrum ausgerutscht, denn er hat bei Eis und Schnee gestreut. Ohne ihn wären wir erfroren, denn er hat im Winter immer die Heizung angestellt“, sagte Ortsausschussvorsitzende Christine Klaus über den engagierten Hausmeister beim Gemeindefest in Auringen. Sie dankte Harres für dessen „ruhige, schnelle, zuverlässige, selbstständige und unauffällige Arbeit“ – auch im Namen von Pastoralreferent Michael Sattler und Pfarrer Frank Schindling. Ernsthafte Auseinandersetzungen habe es eigentlich nur zur Gemeindefastnacht gegeben. „Ich stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch, wenn du waghalsig auf der Leiter jongliert bist“, scherzte Klaus.

Unter dem herzlichen Applaus der Gemeindemitglieder überreichte die Ortsausschussvorsitzende Harres die Silberne Bistumsmedaille nebst Urkunde. Und auch von der Gemeinde gab es natürlich ein Geschenk – allerdings eines, von dem auch seine Ehefrau Olga profitiere, sagte Klaus augenzwinkernd.

Text/Fotos: GB

Gemeindefest unter freiem Himmel

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gemeindefest-2-aur-b10524Die alljährliche Feier des Gemeindefests am Weihetag der Kirche St. Elisabeth Auringen sei ein Zeichen dafür, wie lebendig und dynamisch der Kirchort sei. Mit diesen Worten begrüßte Pater Yves Trocheris die Gemeindemitglieder beim Festgottesdienst, der zur Feier des Tages unter freiem Himmel vor dem Gemeindezentrum stattfand. Leuchtend gelbe Sonnenblumen schmückten den Altar. „Die Liebe ist stärker als der Tod, lehrt Jesus. Wir gewinnen das Leben, wenn wir den Weg der Liebe gehen“, predigte Trocheris. Musikalisch gestaltete die Musikgruppe Auringen den Gottesdienst sehr lebendig.

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Im Anschluss wurde schnell der Grill angefeuert und das Salatbüfett eröffnet. Am Büchertisch von Barbara Probst durfte gestöbert werden, Messdiener und Pfadfinder luden zum Stockbrot backen und Spielen ein und der Eine-Welt-Kreis verkaufte fair gehandelte Produkte. Außerdem initiierte die Gruppe eine Unterschriftenaktion für gerechten Milchhandel. Die Liste wird über Misereor an EU-Parlamentarier verteilt. Am Eine-Welt-Stand gab es deshalb auch eine kleine Milchkostprobe und die Kinder durften sich selber einmal beim Melken versuchen – wenn auch nicht an einer echten Kuh.

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gemeindefest-7-aur-b10524Schnell füllten sich die Bänke und es wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Am Nachmittag hatte man dann die Qual der Wahl am üppig bestückten Kuchenbüfett. Bei Kaffee und Kuchen klang der Tag in geselliger Runde gemütlich aus.

Text/Fotos: GB

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Ökumenischer Gottesdienst in Auringen

Zu einem ökumenischen Gottesdienst im Reformationsjahr laden die evangelischen Gemeinden Auringen, Medenbach und Naurod sowie die katholische Pfarrei St. Birgid, Kirchort St. Elisabeth, am Sonntag, dem 11. Juni, ein. „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“ – so lautet das Thema der Feier, die um 9.30 Uhr in St. Elisabeth beginnt. Musikalisch wird der Gottesdienst gemeinsam gestaltet von den Chören aus St. Elisabeth und der ev. Gemeinde Auringen sowie dem evangelischen Chor Naurod und der Musikgruppe St. Elisabeth. Anschließend gibt es einen gemeinsamen Umtrunk mit einem kleinen Imbiss. Herzliche Einladung! Nutzen Sie bitte die Parkmöglichkeit auf dem Edeka-Parkplatz (vier Minuten zu laufen).

Gottesdienst aus den Philippinen

Das Vorbereitungsteam in Auringen.

Das Vorbereitungsteam in Auringen.

„Mabuhay“ – mit dem philippinischen „Willkommen“, „Hab ein langes Leben“ begrüßten sich die Frauen in den ökumenischen Weltgebetstagsgottesdiensten unserer Pfarrei. Das diesjährige Schwerpunktland waren die Philippinen und so wurde der Gottesdienst von Frauen des Inselstaats mit Texten und Liedern vorbereitet.

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Aufwändig geschmückt war der Altar in der Thalkirche.

Aufwändig geschmückt war der Altar in der Thalkirche.

Bereits beim Einzug gab es viele Informationen über das asiatische Land. So zogen die Mitglieder des Auringer Vorbereitungsteams nacheinander mit einem symbolischen Gegenstand ein, dessen Bedeutung sogleich erklärt wurde: Das Kreuz stand für das bevölkerungsreiche katholische Land Asiens, der Bambus für die extremen Naturgewalten, der Fächer für das tropische Klima und die Waage spielte auf das Thema des Gottesdienstes „Was ist denn fair?“ an.

Welcher Lohn ist gerecht?

Welcher Lohn ist gerecht?

Auch in der Lesung ging es in St. Elisabeth um Gerechtigkeit. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg wurde in einem Rollenspiel vorgetragen. Der großzügige Weinbergbesitzer zahlt darin allen – egal wie lange sie gearbeitet haben – den gleichen Lohn. „Wie würdest du reagieren? Was ist denn fair?“, wurde in die Runde gefragt.

Zur Lesung wurde ein Rollenspiel aufgeführt.

Zur Lesung wurde ein Rollenspiel aufgeführt.

wgt-5-aur-b9567Mit einem Erntetanz und dem anschließenden Verteilen von kleinen Reistüten wurde auf die Bedeutung der Ernte hingewiesen. Ein exotisch und reich geschmückter Altar sowie Lieder in Deutsch, Englisch und Philippinisch, gekonnt von Bernhard Einig am Klavier begleitet, wiesen ebenfalls auf das Schwerpunktland hin.

Zum Schluss dankte Elisabeth Einig vom Vorbereitungsteam allen, die sich an der Planung und Vorbereitung beteiligt hatten. „Besser als bei uns in den östlichen Vororten geht Ökumene nicht“, schwärmte sie von dem guten Miteinander. Im Anschluss waren die über hundert Gottesdienstbesucher noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Auch der Eine-Welt-Laden hatte geöffnet und bot fair gehandelte Waren zum Verkauf an.

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wgt-1-son-b9567In Sonnenberg versammelten sich traditionell alle Gottesdienstteilnehmer zunächst in der evangelischen Thalkirche. Christine Schneider sorgte für die musikalische Begleitung der Feier. Danach traf man sich zum gemütlichen Beisammensein im Gemeindezentrum Herz Jesu. Auch in Maria Aufnahme Erbenheim, in der evangelischen Kirche Nordenstadt und in der evangelischen Kirche Kloppenheim kamen überwiegend Frauen zusammen, um gemeinsam den Weltgebetstag aus den Philippinnen zu begehen.

Text: Goerlich-Baumann/Fotos: Christiane Stockhausen/Anne Goerlich-Baumannwgt-2-son-b9567

Christine Schneider

Christine Schneider