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Martinsfest mit Martinsfeuer in Rambach

Am Samstag, den 11.11.2017 lud der Förderverein St. Johannes Rambach e.V. zum Martinsfest nach Rambach ein. Trotz strömenden Regens waren viele Eltern und Kinder mit wunderschönen selbst gebastelten Laternen der Einladung gefolgt. Das Fest begann in der evangelischen Kirche, wo die Pfarrerin Frau Muntanjohl für die Kinder und Ihre Familien einen Martinsgottesdienst mit Martinsspiel hielt.

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Leider stand das Fest in diesem Jahr von vorne herein unter keinem allzu guten Stern. Polizei und DRK konnten den Umzug nicht begleiten, da eine Katastrophenschutzübung für diesen Samstag geplant war, und man somit personell unterbesetzt war. Aufgrund des Regens musste das geplante Akkordeonspiel der Martinslieder am Brunnen abgesagt werden und noch am frühen Samstagmorgen erreichte uns die traurige Nachricht von Frau Schlink, dass unser treues Martins-Pferd in den Morgenstunden wegen einer akuten Darmverschlingung eingeschläfert werden musste. So musste Pia Keutmann im Martinskostüm dieses Jahr den Zug zu Fuß durch Rambachs Ortskern anführen.

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Trotz des anhaltenden Regens, hatte die Jugendfeuerwehr das von Renate und Herbert Zerbe vorher zusammengetragene Holz bereits am frühen Nachmittag vorbereitet. Ein eindrucksvolles Martinsfeuer entschädigte dann die großen und kleinen Teilnehmer des Martinsumzuges für den Dauerregen. Der Förderverein St. Johannes hatte wie jedes Jahr die Verköstigung mit Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen übernommen. Natürlich durften auch die Weckmänner der Bäckerei Abt in Sonnenberg nicht fehlen, die für uns seit Jahren extra eine kleinere Version des Martinsweck backt. So wurde es zuletzt doch noch ein gelungenes St. Martinsfest für die „schlechtwettererprobten Rambacher“.

Ein herzlicher Dank gilt den ehrenamtlichen Helfern und Mitgliedern, die den Förderverein auch in diesem Jahr wieder mit dem Standdienst, sowie Auf- und Abbau unterstützt haben, sowie der Rambacher Kerbegesellschaft, die uns jedes Jahr das Kerbehäuschen und Bestuhlung kostenlos für diesen Tag überlässt. Ganz besonders aber möchte sich der Vorstand bei dem wieder einmal beispiellosen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Rambach und der Jugendfeuerwehr bedanken. Die FF war mit der kompletten Wehr angetreten, um uns zu unterstützen und die Parts der Polizeieskorte und des DRK wurden auf dem kurzen Dienstweg einfach mit übernommen, so wie es bei uns in Rambach unter den Vereinen üblich ist. 

Und für manchen Knirps war wohl neben dem Feuer das Ertönen des Martinshorns, das beim Überqueren der Niedernhausener Str. zu hören war, das Highlight des Umzugs…

Text/Foto: Förderverein St. Johannes Rambach

St. Martinsfeiern in St. Birgid

Mit Laternenumzügen, Martinsfeuern und Andachten wird in der Pfarrei St. Birgid des heiligen Martin gedacht. Kinder und ihre Familien sind zu folgenden Feiern eingeladen.

  • Am Freitag, dem 10. November, beginnt um 17 Uhr in St. Birgid Bierstadt die Martinsfeier im Gemeindezentrum. Im Anschluss gibt es einen Umzug zum Schulhof der Grundschule, wo das Martinsfeuer brennt.
  • In Maria Aufnahme Erbenheim versammeln sich die Kita-Kinder mit ihren Familien um 17 Uhr zum Laternenumzug. Danach sind alle noch zum Umtrunk eingeladen.
  • Auch in Herz Jesu Sonnenberg sind die Kita-Kinder am Freitag ab 17 Uhr auf den Beinen. Beginn ist in der Kirche, danach gibt es einen Laternenumzug und zum Abschluss ein gemütliches Beisammensein.
  • In St. Johannes Rambach wird am Samstag, dem 11. November, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche (Kirchweg) St. Martin gefeiert. Im Anschluss führt der Laternenumzug zum Martinsfeuer auf dem Kerbeplatz.
  • In St. Elisabeth Auringen sind Familien mit kleinen Kindern am Sonntag, dem 12. November, um 17 Uhr zur Martinsfeier eingeladen. Nach einem kleinen Umzug zum Martinsfeuer endet das Fest mit einem anschließenden gemütlichen Beisammensein.

 

Kirchentour im Ländchen

Die Pfarrei St. Birgid erstreckt sich von Rambach bis Delkenheim im so genannten „Ländchen“. Dieses Gebiet wurde im 20. Jahrhundert von der Stadt Wiesbaden eingemeindet. Die Pfarrei St. Birgid besteht aus den Kirchorten St. Birgid Bierstadt, Herz Jesu Sonnenberg mit der Filialkirche St. Johannes Rambach, St. Elisabeth Auringen, Maria Aufnahme Erbenheim und Christ König Nordenstadt mit der Filialkirche St. Stephan Delkenheim. Außerdem gibt es im Pfarrgebiet 15 evangelische Kirchen. Die meisten dieser Kirchen sind vielen Pfarreimitgliedern unbekannt.

Es lohnt sich, alle diese Kirchen einmal zu bereisen und mehr über sie zu erfahren – gleichzeitig schweißt es uns als Pfarrei zusammen. Das ist das Ziel einer Initiative der Seniorenarbeit der Gesamtpfarrei mit Pawel Meisler und der Katholischen Erwachsenenbildung mit Dr. Simone Husemann. In diesem Herbst sind zunächst drei Kennlerntouren geplant, weitere sollen im kommenden Jahr folgen.

Hier alle drei Touren im Überblick:

Dienstag, 05.09.2017:
15.00 Abfahrt Pfarrkirche St. Birgid – 15.30 Führung in St. Johannes Rambach (Dr. Husemann) – 16.30 Kaffeepause im Restaurant Haus Waldlust (Kaffeegedeck 6,- €) – 17.30 Führung in Herz Jesu Sonnenberg (Hubert Lehn) – 18.30 Abendmesse in Herz Jesu Sonnenberg

Mittwoch 04.10.2017:
13.30 Abfahrt Pfarrkirche St. Birgid – 14.00 Führung in Naurod, ev. Kirche (angefragt…) – 15.00 Hl. Messe in St. Elisabeth Auringen – anschließend Kaffeepause im Café St. Elisabeth – 16.30 Führung in St. Elisabeth Auringen (Dr. Husemann)

Mittwoch 25.10.2017 – Seniorentag 2017 am Kirchort… Christ König Nordenstadt
Für den Seniorentag 2017 folgt eine gesonderte Einladung ab Mitte September. Vorab geplantes Programm: Transport aus den Vororten nach Nordenstadt.
15.00 Uhr Hl. Messe, anschl. Kirchenführung (Dr. Husemann), Begehung des Zentralen Pfarrbüros, nette Gespräche bei Kaffee und Kuchen.

Anmeldung/Info: anmeldung-kirchentour-im-laendchen-2017

DKMS bittet um Hilfe für Rambacher

Der Förderverein St. Johannes Rambach und der Vereinsring Rambach bitten folgenden DKMS-Spendenaufruf zu unterstüten:

dkms-1-b10380Der 49-jährige Stefan aus Rambach hat Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Um ihm und anderen Patienten eine zweite Chance auf Leben zu schenken, organisieren seine Familie und Freunde eine Aktion zur Gewinnung neuer Stammzellspender. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am Sonntag, den 27.08.2017 in der Mehrzweckhalle in Wiesbaden-Rambach bei der DKMS registrieren lassen. Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders Kosten in Höhe von 40 Euro entstehen.

Stefan kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen.

Sonntag, den 27. August 2017
von 11:00 bis 16:00 Uhr in der
Mehrzweckhalle Wiesbaden
Trompeterstr. 45
65207 Wiesbaden

Die Registrierung geht einfach und schnell: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können.

Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut mitmachen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung.

Da die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen ist, wird um finanzielle Unterstützung gebeten. Jeder Euro zählt!

 DKMS-Spendenkonto
IBAN: DE15 5109 0000 0048 4848 08
Stichwort: Stefan

 Auch der Oberbürgermeister von Wiesbaden, der die Schirmherrschaft übernommen hat, appelliert an die Menschen: „Helfen wir gemeinsam und geben Blutkrebspatienten die Chance auf Leben! Es ist mir ein großes Anliegen Sie zur Unterstützung der Registrierungsaktion für Stefan aus Wiesbaden aufzurufen und gemeinsam Solidarität zu zeigen. Deshalb habe ich ohne zu zögern die Schirmherrschaft übernommen. Sie alle können helfen, wenn Sie gesund sind und sich zur Registrierung bereit erklären. Bitte machen Sie am 27. August bei der Aktion mit – jeder Einzelne zählt.“

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Über die DKMS Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Sie wurde vor 26 Jahren in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet, dessen Ehefrau an den Folgen einer Leukämieerkrankung verstarb. Heute ist die DKMS-Familie außer in Deutschland auch in den USA, in Polen, Spanien und in UK aktiv. Gemeinsam haben sie mehr als 7,4 Millionen Lebensspender registriert und die DKMS zu einer weltweit bedeutenden Organisation im Kampf gegen Blutkrebs gemacht. Über 600 DKMS-Mitarbeiter aus mehr als 20 Nationen setzen sich täglich dafür ein, jedem Blutkrebspatienten eine zweite Lebenschance zu ermöglichen.