Schlagwort-Archiv: St. Stephan

La Vie en Rose

Viel Applaus gab es vom begeisterten Publikum.

Viel Applaus gab es vom begeisterten Publikum.

 In das Frankreich des 19. und 20. Jahrhunderts entführten Stefanie Tettenborn und Markus Fischer ihre Zuhörer.

In das Frankreich des 19. und 20. Jahrhunderts entführten Stefanie Tettenborn und Markus Fischer ihre Zuhörer.

Um Liebe und Trennung, um Abschied und Hoffnung – um die ganz großen Gefühle im Leben ging es beim französischen Liederabend „La Vie en Rose“ mit Mezzosopranistin Stefanie Tettenborn und Pianist Markus Fischer im Gemeindezentrum St. Stephan in Delkenheim. Und auch der Trauer wurde im Rahmen des Konzerts Platz eingeräumt. In ihrer Begrüßung stellte Jutta Jünger das Konzert unter das Gedenken des vor einem Jahr verstorbenen Mario Fuhrmann, der ein „hervorragender Vorsitzender der Erwachsenenbildung“ der Pfarrei St. Birgid gewesen sei und schmerzlich vermisst werde. Und so begann Tettenborn den Liederabend mit dem melancholisch vorgetragenen Kaddish von Maurice Ravel, der Vertonung eines jüdischen Gebets für Verstorbene.

Beschwingt und leicht begleitete Fischer den Abend am Klavier.

Beschwingt und leicht begleitete Fischer den Abend am Klavier.

Danach nahm die Sängerin ihre Zuhörer mit auf eine Zeitreise in das Paris des 19. Jahrhunderts. In die Welt der Salons, der Gespräche über Kunst und Kultur und des Impressionismus. Bei einer Abfolge von drei Liedern bat Tettenborn ihr Publikum nicht zu applaudieren, sondern die Augen zu schließen und sich auf die eigenen Stimmungen und Bilder einzulassen. In den kurzen Liedpausen hätte man eine Stecknadel fallen lassen können, so sehr wirkten die Klangbilder von Fauré und Debussy in den Köpfen nach. Und auch das von Henri Duparc vertonte Baudelaire-Gedicht „La vie antérieure“ erzeugte eine ganz eigene, dichte Atmosphäre in dem kleinen Saal.

Wie ihr Vorbild Édith Piaf legte Tettenborn ganz viel Gefühl in ihre Darbietung.

Wie ihr Vorbild Édith Piaf legte Tettenborn ganz viel Gefühl in ihre Darbietung.

Nach der Pause, in der die Mitglieder der Erwachsenenbildung die Bewirtung übernommen hatten, ging es mit Chansons des 20. Jahrhunderts von Jacques Brevers, Charles Trenet und Boris Vian weiter. Begeistert summten viele im Publikum bei den bekannten Melodien mit und ließen sich von dem leidenschaftlichen Vortrag Tettenborns, der man sichtlich anmerkte, dass ihr Herz für das Chanson schlägt, anstecken. Der Schluss des Konzerts war eine Hommage an Édith Piaf. „Ich glaube, sie war sehr, sehr glücklich, wenn sie sang“, so Tettenborn, die mit dem Lied „Mon Dieu“ aber auch die zerrissene Seite der großen Chanson-Sängerin aufzeigte.

Ohne Zugabe wollte das Publikum Tettenborn und Fischer nicht entlassen. Und so forderte das Duo seine Zuhörer schließlich zum Mitsingen auf. Zum Abschluss erklangen in St. Stephan die im Chor vorgetragenen Lieder „Frère Jacques“ und „Quand il est mort le poète“ und der Liederabend klang beschwingt aus.

Jutta Jünger von der Erwachsenenbildung (Mitte) dankte den beiden Künstlern für den gelungenen Liederabend.

Jutta Jünger von der Erwachsenenbildung (Mitte) dankte den beiden Künstlern für den gelungenen Liederabend.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

 

 

 

Zehn Jahre Vietnamhilfe Direkt

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Jubi-Vietnamhilfe-8-DEL-B8754„Dieses Dankeschön an Gott und alle Spender bedeutet mir sehr viel“, sagte Thu Nga Dinh sichtlich gerührt am Ende der Jubiläumsmesse anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Vietnamhilfe Direkt. Rund 250 Gäste und Unterstützer waren im katholischen Gemeindezentrum St. Stephan Delkenheim zusammengekommen, um mit der Gründerin der Initiative und ihrem Helferteam das kleine Jubiläum zu feiern. „Sie alle haben dieses Hilfsprojekt erfolgreich gemacht“, dankte Dinh den Anwesenden.

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Erfolgreich ist das Projekt aber vor allem wegen Dinhs unermüdlichen Einsatzes für die gute Sache. „Frau Dinh lässt nicht locker, weil es ihr wichtig ist“, sagte Pfarrer Frank Schindling im Jubi-Vietnamhilfe-1-DEL-B8754Gottesdienst. In den zehn Jahren habe sie so vielen Menschen Licht gebracht, so viel Gutes getan. Dafür überreichte er dem engagierten Gemeindemitglied nicht nur einen großen Blumenstrauß im Namen der Pfarrei St. Birgid sondern auch eine Urkunde. Als besondere Überraschung übergab Schindling unter großem Applaus noch ein Dankesschreiben vom neuen Limburger Bischof, Georg Bätzing. Musikalisch gestaltete der Chor Jubilate Deo die Feier, der auf den Tag genau zwar kein Jubiläum, aber zumindest sein einjähriges Bestehen feierte. Unter der Leitung von Roman Bär wurden unter anderem die Lieder „Wenn das Brot, das wir teilen“ und „Meine engen Grenzen“ vorgetragen.

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Im Laufe des Jahres sammelt Dinh durch Kuchen- und Marmeladenverkäufe und an Ständen bei Gemeindefesten und anderen Veranstaltungen unermüdlich Spenden für ihr Projekt. Die Einnahmen bringt sie einmal im Jahr persönlich nach Vietnam, um Notleidenden in ihrer alten Heimat zu helfen.

Jubi-Vietnamhilfe-6-DEL-B8754Jubi-Vietnamhilfe-9-DEL-B8754In die Reihe der Gratulanten reihten sich nach dem Gottesdienst, in dem Pater Dominik auf Vietnamesisch den Schlusssegen sprach, Michael Sattler, Johannes Mockenhaupt und Pawel Meisler vom Pastoralteam sowie Pfarrer Klaus Krechel. Neben Bildvorträgen von Vietnamreisen gab es eine Ausstellung mit Jubi-Vietnamhilfe-4-DEL-B8754Informationen über die Vietnamhilfe Direkt. Zu sehen waren aber auch viele Bilder und Dankesbriefe. Und natürlich hatte Dinh auch wieder ihren Stand aufgebaut, an dem sie für den guten Zweck im Einsatz war. Hungrig musste an dem Abend niemand nach Hause gehen. Dinh hatte für die Feier 1500 Frühlingsrollen vorbereitet und ein üppiges vietnamesisches Büfett zusammengestellt.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Gastauftritt in Biebrich

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Gastauftritt-BIEB-B8680 (4)Am Sonntag, dem 25. September, sang der Chor Jubilate Deo zum Kirchweihfest in Herz Jesu Biebrich. Den Gottesdienst um 9.30 Uhr zelebrierte Kaplan Gerhard Schuh. Der  Chorleiter und Organist von Herz Jesu, Oliver Weckbacher, hatte den Chor zur Mitfeier eingeladen.

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Gastauftritt-BIEB-B8680 (1)Mit den Liedern Jubilate Deo von Mozart und In dir ist Freude von Cyriakus Schneegass sowie dem Gospel Let us break bread erfreute der Chor unter der Leitung von Roman Bär die Kirchenbesucher. Im Anschluss an den Gottesdienst kam es bei einem kleinen Umtrunk zu netten Begegnungen der Sängerinnen und Sänger mit den Gottesdienstbesuchern. Wir seien immer Willkommen in Herz Jesu, sagte Oliver Weckbacher dem Chor beim Abschied.

Gastauftritt-BIEB-B8680 (11)Gastauftritt-BIEB-B8680 (7)Gastauftritt-BIEB-B8680 (10)Gastauftritt-BIEB-B8680 (8)

Text: Mechthild Richter/Fotos: Irene und Heinrich Zima

Sänger in Aschaffenburg

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Ab in den Süden – der Sonne hinterher

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Petrus meinte es wirklich gut mit uns, als wirChorausflug-B8656 (2) uns am 24. September auf den Weg  nach Aschaffenburg, die Stadt mit dem südlichen Flair, begaben. Um acht Uhr trafen wir uns am Hauptbahnhof Wiesbaden, denn wir Chorausflug-B8656 (4)fuhren, traditionell wie jedes Jahr, mit dem Schönen–Wochenend–Ticket der Deutschen Bahn. Zweieinhalb Stunden Fahrt – nur einmal umsteigen – auch das kann ein kleines Abenteuer sein! Wo ist der Zug in Bischofsheim zum Umsteigen? Oh je, auf dem geplanten Gleis steht ja gar kein Zug! Schnell durch die Unterführung, zum anderen Gleis! Zum Glück wartet der Zugführer auf uns! Chorausflug-B8656 (5)Geschafft!!

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Chorausflug-B8656 (7)Aschaffenburg – Sonnenschein, 25 Grad im Schatten, sommerlich. Unsere Stadtführung hatte das Thema: Moi Aschebersch. Wir bekamen die schönsten Plätze der Stadt gezeigt: Schloss, Altstadt und herrliche Parks, eine Stadt zum Einkaufen und zum Anschauen. Zu Mittag schmeckteChorausflug-B8656 (16) das kühle Bier und das Mittagessen besonders gut in der Brauerei „Schlapperseppel“. Für die Chormitglieder war der Tag eine gute Gelegenheit, sich einmal so richtig kennenzulernen und viel miteinander zu erzählen.

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Chorausflug-B8656 (11)Shoppen, Schloss besichtigen, in Parks die Ruhe genießen oder in einen der vielen Straßencafés Kuchen und Kaffee testen – das Angebot am Nachmittag war groß. Die Heimfahrt später war lustig, alle waren gut gelaunt.

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Nur eine Frage blieb offen: Wohin fahren wir nächstes Jahr?

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Ein besonderer Dank an Andrea Eby und Barbara und Wolfgang Jirsch. Sie haben für einen reibungslosen Ablauf des Ausfluges gesorgt und sich liebevoll um alles gekümmert!

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Text: Mechthild Richter/Fotos: Irene und Heinrich Zima