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Glauben im Spiegel der Philosophie

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Wider alle Erwartung erwies sich der Saal in Christ König Nordenstadt als zu beengt, Stühle mussten herbeigeholt werden, so groß war der Andrang bei der philosophischen Runde mit dem Thema Immanuel Kant, zu der Pater Yves Trocheris eingeladen hatte.

Die Mitwirkung von Dr. Margit Ruffing, Akademische Oberrätin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kant-Forschungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war eine außerordentliche Bereicherung für diesen Abend.

philosophie-2-nor-b9290Wie kann man die Rettung des Menschen denken? Diese spannende Frage, die der Leitfaden von drei philosophischen Abenden sein wird, wurde heftig in großer Runde diskutiert. In unserer von Umbrüchen und Populismus geprägten Zeit begeben sich die Menschen mehr denn je auf die Suche nach Sinn und Weg. Das Verlangen danach war sehr deutlich zu spüren.

Die nächsten Termine am 29. März (Nietzsche) in Christ König Nordenstadt (Borkestraße 4) und am 17. Mai (Heidegger) in Herz Jesu Sonnenberg (König-Adolf-Straße 12) jeweils um 19.30 Uhr werden bereits mit Spannung erwartet. Herzliche Einladung hierzu, philosophische Grundkenntnisse sind keine Voraussetzung.

Text/Fotos: Christiane Stockhausen

Philosophische Runde

himmelstreppe-b9202„Glauben im Spiegel der Philosophie – Immanuel Kant, Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger“ – Die Erwachsenenbildung der Pfarrei St. Birgid lädt am Mittwoch, dem 15. Februar, um 19.30 Uhr zu einer philosophischen Runde, die offen ist für alle, die gerne Fragen stellen und diskutieren. Es moderiert Pater Yves Trocheris. Das erste von drei Treffen im Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt, Borkestraße 4, widmet sich Immanuel Kant. Kenntnisse der Philosophie werden nicht vorausgesetzt. Der Eintritt ist frei.

 

Zweiter Vortrag zum Glaubensbekenntnis

Logo-EB-S1016Das Glaubensbekenntnis: jüdisch – christlich – muslimisch – Ähnlichkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. An zwei Abenden geht es um das Glaubensbekenntnis in den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Zunächst werden die jeweils frühesten Kurzformeln des Glaubens miteinander verglichen: Das jüdische „Sch’ma Israel“, das christliche „altrömische Credo“ und die „Shahada“ im Koran.

In einem zweiten Schritt werden die etwas ausführlicheren Bekenntnisformeln, die sich später herausgebildet haben, gelesen. Dabei drängt sich eine interessante Beobachtung auf: Je älter und kürzer, desto ähnlicher klingen die drei Credos – je später und „dogmatischer“, desto trennender fallen sie aus.

Gibt es trotzdem Ansätze für ein interreligiöses Gespräch? In den zwei Vortragsabenden werden ausgewählte Texte vorgestellt, gelesen und verglichen.

Es besteht ausreichend Raum, um Fragen zu stellen und im Gespräch nach Antworten zu suchen.

Zweiter Termin:
Donnerstag, 30. Juni, um 19.00 Uhr
in Maria Aufnahme Erbenheim, Sigismundstraße 5
Referent ist Peter Eberhardt, Schulamtsdirektor i.K.