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Bereitschaft zur Bewegung

Christentum muss sich neu definieren

Die „Pfarrei neuen Typs“ – wie soll das gehen?

Die Krise der Kirche als Chance


17.01.2011 ein Überblick der Internetpresse zum aktuellen Thema (auch Kritik) ausgew. von G.R.

         

Bereitschaft zur Bewegung

Ein geistlicher Prozess

Bei „Bereitschaft zur Bewegung“ geht es nicht zuerst um neue Organisationsstrukturen, sondern zunächst um pastorale Fragen und die bessere Vernetzung kirchlichen Lebens. Wie können sich beispielsweise Pfarreien mit anderen Orten (Kindertagesstätten, Schulen, Verbänden, Beratungsstellen, Sozialstationen, Krankenhäusern und so weiter) so in einem Netzwerk verbinden, dass die Nähe der Kirche zum Leben der Menschen erhalten oder neu gestaltet werden kann? Oder wie können Priester von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, damit sie mehr Zeit für die Seelsorge, Spiritualität und missionarische Aktivitäten haben? Initiiert wurde der Prozess „Bereitschaft zur Bewegung“ von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Er hat die Leitung der Projektphase zum Erkunden der Zukunftsgestalt der Kirche von Limburg übernommen. Themenfelder sind: geistliche Gemeinschaft und Gottesdienst; Katechese in einer missionarischen Kirche; Caritas; Aufbau und Vernetzung von Glaubensbiotopen; Profi le der Ämter, Dienste, Charismen und Ordensberufungen; Fortentwicklung des synodalen Miteinanders sowie Neuordnung der Verwaltung. Nach Auswertung, Beratung der Erfahrungen in den Gremien und Räten des Bistums soll ab 2011 die Umsetzung des Prozesses im Bistum erfolgen. (Auszug aus dem Artikel)
Bereitschaft zur Bewegung

Kritisch und optimistisch

Die „Pfarrei neuen Typs“ – wie soll das gehen? Anregungen aus Oberursel-Steinbach Von Barbara Schmidt. Wer Menschen für Veränderungen gewinnen möchte, der muss viel mit ihnen reden und ihre Bedenken ernst nehmen. Pfarrer Andreas Unfried ist damit immer gut gefahren. Auch wenn’s mühsam ist, wie der 47-Jährige nur zu gut weiß. (Auszug aus diesem Artikel)


Bereitschaft zur Bewegung

Christentum muss sich neu definieren

Mit einem Abschlussfest, zu dem etwa 400 Katholiken in das Gemeindezentrum St. Anna gekommen waren, wurde das 18-monatige Pilotprojekt „Bereitschaft zur Bewegung“ offiziell beendet und die „Früchte“ der Arbeit vorgestellt. Im Februar 2009 hatte Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst sechs Pastorale Räume des Bistums ausgewählt, am Prozess „Bereitschaft zur Bewegung“ mitzumachen. Dazu gehörte auch der Pastorale Raum „Wetzlar-Süd“. Hier leben in 42 Ortschaften etwa 11.000 Katholiken...
Die Krise der Kirche als Chance

Die Krise der Kirche als Chance

katholisch.de: Ist die katholische Kirche auch weltweit von diesen Problemen betroffen?
Pock: Ja, aber die Problemlage ist eine andere. In manchen Teilen der Welt, etwa in Südamerika, kommt der für eine Gemeinde zuständige Priester vielleicht nur einmal im Jahr – und dennoch gibt es dort ein sehr lebendiges Gemeindeleben. Hier in Mitteleuropa haben wir ein besonderes Problem: Dadurch, dass es in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Kirchensteuer beziehungsweise einen Kirchenbeitrag gibt, verfügten die Kirchen in den vergangenen Jahrzehnten über viel Geld. Damit konnten die pastoralen Strukturen sehr gut ausgebaut werden und auch – fast einzigartig in der Welt – viele hauptamtliche Laien für den Pastoraldienst angestellt werden. Mit dem Rückgang der finanziellen Mittel müssen daher auch bei diesen Strukturen Einschränkungen gemacht werden....
Bereitschaft zur Bewegung

Unmut im Bistum Limburg wächst

Im Bistum Limburg könnte die Stimmung bei Pfarrern und Gläubigen besser sein. Galt sein Vorgänger Franz Kamphaus noch als liberal, wird dem amtierenden Bischof Tebartz-van Elst ein rückwärtsgewandter und autoritärer Stil vorgeworfen. Dabei hatte der gerade mal 50 Jahre alte Bichof vor knapp drei Jahren mit den Worten "Ich bin kein Kirchenfürst" sein Amt angetreten.....
Auch die Diözesenbezirksversammlung wehrt sich gegen die Entwicklung im Bistum. Sie kritisiert vor allem die Idee von Tebartz-van Elst, aus Priestermangel Kirchen zu schließen und Gottesdienste in so genannten Mega-Churches zu feiern. Das Publik-Forum "Zeitschrift kritischer Christen" wirft dem Limburger Bischof vor, noch mehr Kirchenaustritte zu provozieren....


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