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Katholische Pfarrgemeinde
St. Birgid
Wiesbaden - Bierstadt
Pastoraler Raum Wiesbaden Nord-Ost

Aus dem Leben der heiligen Birgid

Hl. Birgid von Kildare Birgid wurde wahrscheinlich im Jahre 453 n. Chr. geboren. In frühester Jugend fiel ihre Sorge für die Armen auf. Sie verließ ihre Heimat. In einer Einöde baute sie eine schlichte Behausung und nannte sie Kildare, das heißt Eichenzell.
Die fast täglich wachsende Zahl der Gefährtinnen führte zur Bildung einer Gemeinschaft mit eigener klösterlicher Satzung, die von Birgid selbst verfaßt wurde. Von Bischof Machilla, einem Schüler des großen Apostels der Iren, Patrick, erbat sie sich Weihe und Segen für ihre klösterliche Gemeinschaft. Aus der einfachen Anlage mit einer kleinen Kirche (Cill) unter einer Eiche (Dara) heute Kildare, enwickelte sich ein bedeutendes Kloster, das Vorbild für viele andere wurde. Kildare entwickelte sich zu einer Stadt und wurde später Sitz eines Bischofs.
Birgid starb siebzigjährig im Jahre 523 n. Chr. und wurde in ihrer klösterlichen Heimat begraben. Ihr Festtag ist der 1. Februar.
Auf unserem Bild ist sie als Äbtissin dargestellt. Zu ihren Füßen unsere Kirche, wie sie vor der Erweiterung 1964 ausgesehen hat.

(Nach Aufzeichnungen des Klosters Marienstatt, gekürzt)   

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