Archiv des Autors: Anne Goerlich-Baumann

Singen, beten und schweigen – wie in Taizé

taize-2-erb-b14213

taize-4-erb-b14213In stimmungsvollen Kerzenschein getaucht war das Gemeindezentrum Maria Aufnahme Erbenheim beim Taizé-Gottesdienst der Pfarrei St. Birgid – zur besonderen Atmosphäre trugen die originalen Taizé-Kerzen bei, die die Jugendlichen und Pfarrer Frank Schindling erstmals aus Frankreich mitgebracht hatten. Im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindezentrum Maria Aufnahme Erbenheim wurde gemeinsam gesungen, gebetet und geschwiegen. 

Um die Internationalität Taizés abzubilden wurde der Gottesdienst mehrsprachig gefeiert. Pater Johannes Wilhelmi verlas das Evangelium auf Deutsch, Pfarrer Schindling auf Englisch, Abbé Thierry Rugira in seiner ruandischen Muttersprache und Pater Yves Trocheris, der extra für die Feier aus Paris angereist war, auf Französisch. Auch die Fürbitten wurden mehrsprachig – darunter Polnisch – vorgetragen.

Dank der musikalischen Unterstützung von Bezirkskantor Roman Bär, Sänger Johannes Püschel und einigen Chormitgliedern erklangen die eingängigen Taizé-Gesänge zum Teil mehrstimmig.

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taize-3-erb-b14213„Wenn du in Taizé jemanden angelächelt hast, kam direkt ein Lächeln zurück – egal wer du bist und wo du herkommst“, berichtete ein Jugendlicher von der Glaubensfahrt. Eine Mitreisende beeindruckten die international besetzten Bibelgruppen, dort konnte man sich über Gott und im wahrsten Sinne des Wortes die Welt unterhalten. Sehr viele Jugendliche waren zu dem Gottesdienst nach Erbenheim gekommen und hatten auf dem Boden im Altarraum Platz genommen. „Ihr seid ein Segen für uns“, sagte Schindling zu den jungen Leuten. Auch ohne Firmkurs habe es in diesem Jahr rund 40 Jugendliche der Pfarrei nach Taizé gezogen, freute sich der Pfarrer über die große Resonanz der Fahrt.

Die Kollekte war für das Marienheim Hostel in Namibia, in dem vor allem Waisenkinder untergebracht sind, bestimmt – ein Projekt, das von der Pfarrjugend ins Leben gerufen wurde. Im Anschluss lud der Arbeitskreis Jugend noch zu einem Empfang ins Foyer ein.

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Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Lioba Czichos

Bienenfreundliches Christ König

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Spätestens im Sommer soll es nach Willen des Greenteams rund um die Kirche Christ König Nordenstadt blühen, summen und brummen. Auf dem Grün des Kirchengeländes sollen sich künftig Bienen und Insekten aller Arten wohl fühlen, dafür wurden von den engagierten Hobby-Gärtnern unter der Leitung von Beatrix Buballa-Herok in den letzten Wochen zahlreiche aufwändige Vorarbeiten geleistet.

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greenteam-1-nor-b14202Seit Jahren pflegen die Mitglieder des Greenteams ehrenamtlich die Außenanlagen in Nordenstadt. Doch die reine Unterhaltung des Grüns reichte den Mitgliedern auf Dauer nicht mehr. Sie wollten etwas für den Artenschutz tun und einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung leisten. Und auch Pfarrer Frank Schindling gefiel der Gedanke etwas zu ändern, denn Löwenzahn und Gänseblümchen, die regelmäßig weggemäht wurden, seien ja nicht nur schön anzusehen, sondern dienten auch als Insektennahrung.

Gemeinsam mit Gärtnermeister und Gemeindemitglied Reiner Musche sowie dem Vorsitzenden des Imkervereins Wiesbaden Siggi Schneider wurde an einem neuen Konzept für das Außengelände gefeilt – die nördliche Schattenwiese hinter dem Bürogebäude wird nun nur noch zweimal im Jahr gemäht, das Gehölz dient Insekten als Unterschlupf beziehungsweise Baumaterial, das Efeu dort ist zudem bei Bienen beliebt. Auch die Wiese an der Borkestraße wird nur noch selten gemäht und bietet Insekten Nahrung sowie Wildbienen eine Winterbehausung.

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greenteam-5-nor-b14202Mit einer großen Umgestaltungsaktion startete das Greenteam schließlich Anfang April in die Gartensaison: Der Blühstreifen entlang der Buntglasfenster der Kirche mit einer Fläche von 40 Quadratmetern wurde in eine Bienenweide mit Naturkräutern umgewandelt. Da der Boden zu fett war, musste die Grasnarbe aufgehackt und die oberste Schicht abgetragen werden. Hilfe kam vom Schwanenhof und zwei tatkräftigen Messdienern. Um das Beet wieder aufzufüllen wurden zwei Kubikmeter gewaschener Sand bestellt, die mit einer Gartenfräse mit der Erde vermischt wurden. Nach der Aussaat der Gras- und Kräutermischung wird nun regelmäßig gewässert, damit im Sommer alles blüht und neben den Bienen und Insekten auch die Gemeindemitglieder sich über die Neugestaltung freuen können.

Das Pastoralteam St. Birgid dankt dem engagierten Greenteam Christ König herzlich für seinen beherzten und beständigen Einsatz!

Wanderung nach Eppenhain

Liebe Wanderfreunde,
 
unsere nächste Wanderung findet am Samstag, dem 25.05.2019, statt. Wir wandern von Oberjosbach nach Eppstein.
Treffpunkt ist um 10.45 Uhr an der Bushaltestelle „Poststraße“ bei der Bäckerei Göbel.
Fahrt nach Oberjosbach:
Poststraße ab                                    10.52 Uhr        Linie 24
Plutoweg an                                       10.54 Uhr
Plutoweg ab                                       11.10 Uhr        Linie 22
Oberjosbach, Altes Rathaus an        11.49 Uhr
Ab der Endhaltestelle in Oberjosbach wandern wir bergab bis zur Ortsmitte von Ehlhalten. Ab hier geht es durch das Silberbachtal lange bergan bis zur Einmündung der Straße von Schloßborn in die Straße von Ruppertshain nach Eppenhain. Schließlich erreichen wir in einem weiteren Anstieg den Gipfel des Atzelberges. Dort rasten wir in einer Schutzhütte.
Vom Atzelberg steigen wir nach Eppenhain etwas ab, und es geht wieder bergauf. Auf schmalem Pfad überschreiten wir den felsdurchsetzten Rossertgipfel. Dabei tut sich durch den Wald ein freier Blick nach Westen Richtung Wiesbaden auf. Nach dem Abstieg vom Rossert gelangen wir an den südlichen Ortsrand von Eppenhain. Ab hier wandern wir lange Zeit bergab, bis wir die Stadtmitte von Eppstein erreichen. Dort kehren wir in eine Gaststätte zur Schlussrast ein.
Bitte Verpflegung und Getränk für unterwegs mitnehmen. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Wanderung von der Anstrengung her den Rheinsteigetappen entspricht.
Wanderstrecke 12 km; Summe aller Anstiege 360 m; reine Wanderzeit 4:15 Std.
Rückfahrt nach Bierstadt:
Eppstein Bahnhof ab                                     18.48 Uhr        19.48 Uhr        S 2
Niedernhausen Bahnhof an (Gleis 5)            18.56 Uhr        19.56 Uhr
Niedernhausen Bahnhof ab (Gleis 4)            19.04 Uhr        20.04 Uhr        RB
Igstadt Bahnhof an                                        19.15 Uhr        20.15 Uhr
Igstadt, Am Wiesenhang ab                          19.36 Uhr        20.48 Uhr        Linie 23
Poststraße an                                                19.42 Uhr        20.54 Uhr
Eppstein Bahnhof ab                                     19.18 Uhr        S 2
Niedernhausen Bahnhof an                           19.26 Uhr
Niedernhausen Bahnhof ab                           19.33 Uhr        Linie 22
Naurod, Fondetter Straße an                        19.43 Uhr
Naurod, Fondetter Straße ab                        19.51 Uhr        Linie 21
Plutoweg an                                                   20.02 Uhr
Plutoweg ab                                                   20.06 Uhr        Linie 24
Poststraße an                                                20.09 Uhr
Zu der Wanderung sind alle Wanderfreunde aus unseren beiden Kirchengemeinden herzlich eingeladen. Wer mitwandern möchte, melde sich bitte bei uns über E-Mail oder telefonisch bis spätestens 23.05.2019 an, damit wir der Gaststätte die genaue Teilnehmerzahl mitteilen können.
 
Viele Grüße
Reinhard und Roswitha Limmert
Tel.:  0611 / 50 97 77

Mini-Leiter färben Eier

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eierfaerben-2-bie-b14056An Palmsonntag trafen sich rund 20 Mini-Leiter aus allen Kirchorten um 2500 Eier zu färben, die dann in der Osternacht und in den Ostergottesdiensten gesegnet und im Anschluss an die Gemeindemitglieder als Ostergruß verteilt wurden. Die Eier stammten von einem Hühnerhof mit Bodenhaltung, gefärbt wurde mit Naturprodukten, etwa Cumin, Rotholz, Blauholz und anderem. Erst wurden die Eier jedoch im Kinder- und Jugendhaus in Bierstadt gekocht. Nach dem Färben wurden sie noch geölt, damit sie schön glänzen. Dank des schönen Wetters hat die Aktion allen Beteiligten an dem Tag großen Spaß gemacht – auch dank der Stärkung, die Pfarrer Frank Schindling vorbereitet hatte.

Fotos: Heribert Kleber und Pawel Meisler