Archiv der Kategorie: Delkenheim

St. Stephan Delkenheim
Stuttgarter Str. 2
65205 Wiesbaden-Delkenheim

Heilige Messe: im Wechsel Sa 18.00 Uhr und So 11.00 Uhr
Die genauen Zeiten finden Sie in unserem Mitteilungsblatt „miteinander“

Spielenachmittag für Jung und Alt

Groß und Klein sind am Donnerstag, dem 28. März, um 15 Uhr erstmals zu einem Spielenachmittag in das Gemeindezentrum St. Stephan Delkenheim, Stuttgarter Straße 2, eingeladen. Künftig wird immer an jedem 4. Donnerstag im Monat gespielt.

Kommt, alles ist bereit! – Weltgebetstag in St. Stephan

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wgt-10-del-b13699„Eingeladen zum Fest des Glaubens“ sangen rund 70 Frauen zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes zum Weltgebetstag in St. Stephan Delkenheim. Katholikinnen und Protestantinnen aus dem ganzen Ländchen waren zusammengekommen, um – wie viele Gläubigen  weltweit –  gemeinsam für Schwache, Hilfebedürftige und Notleidende zu beten. Unter dem Thema „Kommt, alles ist bereit!“ hatten slowenische Frauen die Liturgie des Gottesdienstes vorbereitet.

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Mit den Worten „Dober dan!“ (slowenisch für Guten Tag) begrüßte Anni Dostal die Anwesenden. Gemeinsam nahm sie mit den Frauen das Weltgebetstagsbild „Come – Everything ist Ready“ von Rezka Arnuš in den Blick, auf dem der Alltag slowenischer Frauen mit all seinen Herausforderungen abgebildet ist. Im Anschluss trugen die Mitglieder des Frauentreffs im Wechsel die Erfahrungen slowenischer Frauen vor – einer Rentnerin, einer Gastarbeiterin, einer alleinerziehenden Mutter, einer Frau, die Opfer von häuslicher Gewalt wurde, und einer Romni. Und so baten die Gottesdienstbesucherinnen gemeinsam für mehr Solidarität, den freien Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, um mehr Unterstützung für Familien und die Stärkung der Ökumene.

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Unter der Klavierbegleitung von Verena Riehl schloss der Weltgebetstagsgottesdienst mit dem Lied „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“. Im nächsten Jahr laden dann die evangelischen Frauen aus Wallau ein.

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Im Anschluss wurde noch gemeinsam Kaffee getrunken. Die Damen vom Frauentreff hatten die Tische liebevoll eingedeckt, frische Kreppel besorgt und dampfenden Kaffee gekocht. So klang der Nachmittag in geselliger Runde gemütlich aus.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann    wgt-02-del-b13699                                     

Dank der Vietnamhilfe

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Liebe Spenderin, lieber Spender,

dank-dinh-2-del-s59438ich bin wieder wohl behalten von meiner Vietnamreise zurückgekommen, und überbringe Ihnen wie jedes Jahr den Dank der vielen Menschen aus meine Heimat, denen durch Ihre Spenden geholfen werden konnte. An Spenden habe ich bis einschließlich Samstag, 30. Dezember 2017, einen Betrag von insgesamt 28 234,26 Euro (dabei von Handarbeiten 358 Euro, Kuchenverkauf 2781,20 Euro, Marmelade 2000 Euro und Schokolade 148 Euro) erhalten.

Von dieser Summe habe ich einen Computer und einen Drucker für eine Behinderteneinrichtung geholt. Dann bekamen drei Blindenheime (zusammen waren dies ungefähr 500 Menschen) Lebensmittel und Geldspenden. Wie immer erhielten auch die Leprakranken, geistig beeinträchtigte Waisenkinder, wie auch behinderte Kinder in Einzelfamilien, Alleinerziehende und alte alleinstehende Menschen eine große Summe zur Lebenshilfe.

In diesem Jahr empfahl mir ein Pfarrer besonders ein Haus mit über hundert geistig beeinträchtigten Menschen in Pleku. Die Betreuer dort erbaten für ihre Kranken Medikamente zur Behandlung. Außerdem erhielten die Verantwortlichen zusätzlich Geld für notwendige Anschaffungen.

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Ich möchte Ihnen auch heute wieder den großen Dank der Menschen übermitteln, denen ich durch Ihre Spenden so sehr helfen konnte. Die Freude bei allen war wieder sehr groß und ihre Dankbarkeit ebenfalls.

Meine Flug- und Aufenthaltskosten wurden separat durch private Spenden bezahlt. Mein besonderer Dank gilt Herrn Welter für das Flugticket und die Reiseversicherung sowie Herrn Hoffmann für die Reiseunterstützung. Ferner möchte ich Herrn Pfarrer Schindling und dem Verwaltungsrat der katholischen Pfarrei St. Birgid für die erhaltene Hilfe meinen besonderen Dank aussprechen. Ebenso danke ich Frau Weber von der Vhs für die Farbkopien. Auch ich bedanke mich herzlich für Ihre große Bereitschaft meinem Volk immer zu helfen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich Gottes reichen Segen!

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Über die genauen Einnahmen und Ausgaben habe ich Buch geführt und auch Empfangsbescheinigungen bekommen. Sie sind jederzeit bei mir einsehbar.

Ihre dankbare Thu Nga Dinh

Bitte helfen Sie auch weiterhin:
Bankverbindung St. Birgid Wiesbaden
IBAN: DE25 5109 0000 0020 1902 13
Stichwort Hilfe für Vietnam

Thi Thu Nga Dinh
Kontakt: Dinh Thu Nga, Münchener Str. 15, 65205 Wiesbaden, Telefon 06122-950 02 92, E-Mail: , Handy 01 78-146 59 13

Lieder, die zum Gebet werden

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taize-2-del-b11810„Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein“ – mit besinnlichen Liedern und Taizé-Gesängen gestaltete der Chor Jubilate Deo unter der Leitung von Roman Bär den Gottesdienst zum ersten Fastensonntag in St. Stephan Delkenheim. Doch nicht nur gesanglich, sondern auch optisch trat die Feier hervor – die Chormitglieder hatten Kerzen von zuhause mitgebracht, die dort brennen, wenn etwas Schönes passiert ist, und diese auf den Altar gestellt. Davor auf dem Boden flackerten zahlreiche Teelichter, die ebenfalls für eine besondere Atmosphäre während des Gottesdienstes sorgten. Pfarrer Frank Schindling dankte den Sängerinnen und Sängern, deren Lieder durchs Wiederholen zum Gebet würden und so schließlich die Herzen erreichten.

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In seiner Predigt ging Schindling auf das Thema der Fastenzeitaktion „Es geht um Leben und Tod“ ein. Wenn man etwas verstanden habe, dann habe man den Bogen raus, so Schindling. Doch manchmal sei es nicht so einfach, alles zusammenzubringen. Mit Unterstützung der Kommunionkinder suchte er nach Begriffen, die sowohl dem Leben als auch dem Tod zugeschrieben werden konnten, aber auch nach Wörtern, die man nur einem Begriff zuordnen kann. Am Ende hatten dann alle den Bogen raus und Schindling verwies noch einmal auf den Lesungstext, in dem Gott den Menschen den Regenbogen schickt – als Zeichen für Gottes Bund mit dem Menschen.

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Mit Taizé-Gesängen klang der Gottesdienst stimmungsvoll aus und viele Anwesenden stimmten in die kontemplativen Lieder, die Jubilate Deo vortrug, mit ein.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann