Archiv der Kategorie: Nordenstadt

Die Bibelentdecker

Bei wunderschönem Wetter begaben sich vierzehn Kinder zusammen mit drei engagierten Katecheten in Nordenstadt auf Entdeckungsreise, um miteinander der Geschichte von Rut und Noomi auf die Spur zu kommen.

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Zunächst konnten die Kinder die Geschichte von Rut und ihrer Schwiegermutter Noomi mit Hilfe von biblischen Erzählfiguren, Legobausteinen, bunten Tüchern und verschiedenen Spielen nicht nur hören, sondern auch sehen und nachspielen. Sie erfuhren, was es bedeuten muss, die Heimat und alles Liebgewonnene zu verlassen, weil eine Hungersnot droht und wie es sein muss, als fremde Person in ein anderes Land zu kommen. Hinter all dem stand die Frage, wieso diese Geschichte in der Bibel stehe, da Gott nicht einmal erwähnt werde. Die Kinder fanden sehr schnell heraus, das Rut und Noomi nie allein waren und Gott sich immer in der Hilfe und Unterstützung durch andere Menschen gezeigt hat. Gott hat die beiden Frauen stets begleitet und sie in der Not nicht allein gelassen.

Nach einer Pause mit Kuchen, Obst und Getränken gestalteten einige Mädchen und Jungen mit Stoffmalfarbe und Buntstiften Kopfkissenbezüge, Taschen oder Schlüsselanhänger und Willkommensschilder aus Holz mit Brennkolben zur Erinnerung an diesen Nachmittag.

Eine kleine Abschlussandacht, in der wir Gott für seine Liebe und Treue zu uns Menschen gedankt haben, rundete den Nachmittag zusammen mit den Eltern und Geschwistern der Kinder ab.

Text/Foto: Miriam Gies

Bibelentdecker forschen im Alten Testament

Alle Kinder im Grundschulalter sind am Samstag, dem 23. März, um 14.15 Uhr zu den Bibelentdeckern eingeladen. Im Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt erforschen sie kreativ und spielerisch die Geschichte von Ruth und Noomi aus dem Alten Testament.

Um vorherige Anmeldung bis zum 20. März im Zentralen Pfarrbüro wird gebeten.

Nacht der Kirchen im Rausch der Farben

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Gut besucht waren die Veranstaltungen in der Nacht der Kirchen in St. Birgid Bierstadt und Christ König Nordenstadt – das war vor allem den engagierten Ehrenamtlichen in beiden Orten zu verdanken, die jeweils ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt hatten. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn neben den Gemeindemitgliedern schauten auch viele interessierte Gäste in beiden Kirchen vorbei.

Foto: Andrea Wagenknecht

Foto: Andrea Wagenknecht

ndk-6-bie-b12782Der Spagat zwischen unterhaltsam und informativ, stimmungsvoll und interessant gelang dem Bierstadter Vorbereitungsteam um Astrid Scheit, Ursula Horsten, Christiane Katzenbach-Käseberg, Simone Husemann und Roman Bär. Eröffnet wurde das Programm mit dem „Kaleidoskop der Farben“ – einem Blick in die Farbwelten des Wiesbadener Künstlers Eberhard Münch. „Inspiriert hat uns das von Münch gestaltete Glasbild mit der heiligen Birgid“, verwies Scheit auf die Glastür zur Werktagskapelle. Betrachtet wurden die Engelsgestalten des Künstlers, die laut Husemann „voller Leichtigkeit und fragmentarisch“ seien und „zur Vollendung im eigenen aufforderten“. Gezeigt wurden rund ein Dutzend Himmelsboten von Münch – präsentiert mit einer vielfältigen Auswahl an Geschichten und Gedichten von Josef von Eichendorff über Rilke und Karl May bis hin zu Heinz Erhardt und den Wise Guys. Roman Bär an der Orgel leitete musikalisch jeweils zur nächsten Bildbetrachtung über.

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Im Rausch der Farben ging es in St. Birgid weiter. Die raffiniert ausgeleuchtete Kirche und der Programmpunkt „Highlights und Evergreens zum Mitsingen“ machten danach guten Laune. Bekannte Songs wie „Streets of London“ oder „Mrs. Robinson“ wurden gemeinsam angestimmt. In der Mitte des Abends war das katholische Gotteshaus blau ausgeleuchtet und wirkte fast mystisch. Zwischen den Programmpunkten erwartete die Besucher im Turm eine kleine Stärkung. Pastoralreferent Jürgen Otto dankte allen Beteiligten, die für den  Abend im Einsatz waren.

Foto: Alexandra Chytry

Foto: Alexandra Chytry

In Kerzen- und warmes rotes Licht war die Kirche Christ König Nordenstadt während der Nacht der Kirchen eingetaucht. Hier wurde der Abend mit einem Gebet mit den schönsten Liedern aus Taizé und stimmungsvoller Orgelmusik eröffnet. Die Sänger der Chors Jubilate Deo hatten sich in den Kirchenbänken verteilt und unterstützten den Gesang der Anwesenden mehrstimmig. Organistin Szilvia Tóth spielte die Orgel. Auf den Altarstufen stand die Kreuzikone von Taizé – umgeben von kleinen Lichtern.

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ndk-3-nor-b12782Auf den besinnlichen Einstieg folgte das Mitsingkonzert der Pfarreiband leBandig. „Wir sind hier zuhause“, begrüßte Sänger Tobias Sattler die vielen Zuhörer von Jung bis Alt. leBandig hat seinen Proberaum in Christ König und Saxophonist Stephan Lechtenböhmer ist Pastoralreferent in St. Birgid. „Es gibt uns schon seit 21 Jahren und es ist kein Ende in Sicht“, fügte er zur Freude aller augenzwinkernd hinzu. Dank der ausgelegten Liedhefte konnten alle Anwesenden bei den poppigen und eingängigen Liedern, darunter viele leBandig-Eigenkompositionen, mitsingen. Und so erklangen in dem Gotteshaus unter anderem die Lieder „Komm, Heiliger Geist, du Lebenskraft“, „Selig sind die Barmherzigen – Stunde Null“ und „Ein erster Schritt“. Das fein aufeinander abgestimmte Spiel von Posaune, Trompete, Saxophon, Querflöte, Klarinette, Drums, Keyboard und Bass, die beiden erfahrenen und gut gelaunten Frontleute am Mikrofon sowie die modernen Melodien mit Texten mit Tiefgang ließen den Funken aufs Publikum überspringen.

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ndk-6-nor-b12782Durch die anschließende Abendandacht führte Pastoralreferent Thomas Klima, Kopf von leBandig und neuer Leiter der Jugendkirche Kana. Mit dem von vielen gewünschten und erwarteten „Engel, sag mir, wohin“ von leBandig klang die Nacht der Kirchen musikalisch aus. Im Anschluss lud der Ortsausschuss um Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann wie schon in den Pausen vorher über zu einem kleinen Imbiss auf den Kirchplatz ein.

Ein herzliches Dankeschön allen Gemeindemitgliedern, die zum Gelingen der Nacht der Kirchen beigetragen haben!

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Andrea Wagenknecht, Alexandra Chytry und Anne Goerlich-Baumann

Herzlicher Abschied von unseren FSJlern

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fsjler-2-b12621Jeder habe sich auf seine unverwechselbare Art unentbehrlich gemacht. Mit herzlichen Worten verabschiedete Pfarrer Frank Schindling im Namen des ganzen Mitarbeiterteams die beiden FSJler, Franzi Schindling und Felix Schleicher, im Rahmen einer kleinen Feier. Im vergangenen Jahr haben die Beiden in vielen Bereichen der Pfarrei mitgearbeitet, etwa in der Flüchtlings- oder Jugendarbeit. Mit seiner „hilfsbereiten und freundlichen Art“ habe Felix oft im Zentralen Pfarrbüro ausgeholfen und auch Franzi habe „absolut zuverlässig wie ein Uhrwerk“ viele komplizierte Aufgaben gelöst. „Ihr habt das toll gemacht und wir haben uns sehr an euch gewöhnt“, so der Pfarrer, der beiden noch ein Präsent überreichte.

Text/Foto: GB