Nordenstadt

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fronleichnam-02-erb-b14491Mit einem Festgottesdienst, musikalisch gestaltet vom Chor Jubilate Deo und Organistin Szilvia Tóth, begann das Fronleichnamsfest in Maria Aufnahme Erbenheim. Mit über 30 Messdienern zogen Pater Johannes Wilhelmi, Pfarrer Wolf Michael sowie Bettina Tönnesen-Hoffmann, Miriam Gies und Jürgen Otto vom Pastoralteam in das vollbesetzte Gotteshaus ein. Die kleinen Gemeindemitglieder feierten mit Gies und Tönnesen-Hoffmann einen begleitenden Kinderwortgottesdienst, in dem erklärt wurde, was an Fronleichnam durch die Straßen getragen werde. Gemeinsam wurde eine große Hostie mit Handumrissen und Geschichten über Jesus gestaltet. Bei der Prozession wurde diese von den Kindern stolz mitgetragen.

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Mit der Feier der Eucharistie vor der Prozession werde jeder selbst zur Monstranz, predigte Pater Johannes. Eigentlich trage die Gemeinde jeden Sonntag den Segen Gottes raus aus der Kirche in den Alltag, in die Welt. „Er ist bei uns und hier auf der Erde zu finden“, so der Geistliche. Christus sei keine Person der Vergangenheit, sondern immer lebendig.

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fronleichnam-08-erb-b14491Die anschließende Prozession, an der neben zahlreichen Gemeindemitgliedern auch mehrere Kommunionkinder und die Wiesbadener Taunusmusikanten teilnahmen, führte zur evangelischen Paulusgemeinde, wo Pfarrer Holger Fritz an einem Außenaltar die katholischen Nachbarn schon erwartete. Das Brot verbinde alle Christen, sagte Fritz. Jeder einzelne Buchstabe habe für beide Konfessionen eine gemeinsame Bedeutung. Das B stehe für die Bibel, das R für Risiko, das O für Ostern und das T für Treue. Gemeinsam zogen dann alle – sicher begleitet von der Verkehrspolizei, Feuerwehr und Jugendfeuerwehr – zurück nach Maria Aufnahme, wo im Anschluss das gemeinsame Gemeindefest der Kirchorte Erbenheim, Nordenstadt und Delkenheim begann.

fronleichnam-16-erb-b14491Schnell füllten sich die Bänke vor dem Gemeindezentrum und die Taunusmusikanten spielten auf. Der Grill wurde von Gemeindemitgliedern aus Nordenstadt und Delkenheim angefeuert, kalte Getränke von den Seglern ausgeschenkt, die Minis verkauften Waffeln, der Erbenheimer Ortsausschuss hatte den Weinstand übernommen und die Frauen vom Chor und aus allen drei Orten halfen beim üppig bestückten Kuchenbüfett aus. In der Küche wurde derweil eifrig gespült, denn aus ökologischen Gründen wurde komplett auf Einweggeschirr verzichtet. Das Büchereiteam hatte einen Flohmarkt organisiert und natürlich lud die Kita auf ihr Außengelände ein, wo Bowle und Pizzabrötchen angeboten wurden. Für den perfekten Ton und reibungslosen technischen Ablauf sorgte Volker Teske.

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Neben den Drums Alive vom TVE verzauberten die Kita-Kinder die Festgäste mit einem lebendigen und fröhlichen Auftritt. Als Ritter, Drachen und Burgfräulein verkleidet, entführten sie ihr Publikum ins tiefste Mittelalter, in dem auch schon getanzt und gesungen wurde.

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Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben!

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

juhus-nor-b14463Wie wird die leckerste Fleischwurst hergestellt? Wie werden täglich über tausende Brötchen herzustellen? Diese und andere Fragen wurden den JuHu´s beantwortet und sogar gezeigt – Und das alles beim ‘Gläsernen Globus’! Nach einer kurzen Einführung über das Unternehmen Globus, das seit 1828 familiengeführt wird, ging es schon direkt los zur Sushibar. Wer noch nie Sushi gegessen hatte, hatte nun die Möglichkeit zu probieren – und es schmeckte allen. Anschließend ging es hinter die Kulissen, zuvor aber musste jeder eine Schutzkleidung anziehen. Gestärkt mit einem Rohesser betrat man die sonst dem Kunden verborgenen Räume hinter der Theke, in denen täglich verschiedene Wurst- und Fleischsorten für den Verkauf vorbereitet werden. Besonders lobend fanden die Besucher, dass die Tiere aus einer sehr guten und regelmäßig geprüften Tierhaltung stammen. Vorbei an überdimensionierten Backöfen und Räucherkammern ging es direkt zur Bäckerei, bei der man zuerst mit einem Stück Käsekuchen begrüßt wurde. Interessiert betrachteten wir die Brötchenformmaschiene, die täglich über 5000 Brötchen zurecht rollt. Als Abschluss der Führung bekam jede Teilnehmerin und Teilnehmer eine Tüte mit Globus Eigenprodukten für zuhause.

juhu-logoFür die JuHu´s endete die informative Besichtigung mit einer kleinen Stärkung mit Kuchen und Kaffee im Restaurant. Wir danken dem Globus-Team für die gelungene und freundliche Führung!

Text/Foto: Pawel Meisler

Die JuHu´s unterwegs – Bitte schon einmal vormerken und im Zentralen Pfarrbüro anmelden:

Mi 24.07. Besuch des ehemaligen Zisterzienserklosters Marienhausen, Abfahrt 13.30 Uhr, Kosten 10 Euro
Anmeldeschluss 4. Juli

Mi 28.08. Brauereibesichtigung in Pfungstadt, Abfahrt 13.30 Uhr, Kosten 15 Euro
Anmeldeschluss 12. August

Mi 25.09. Führung durch den SWR Mainz, Abfahrt 12.45 Uhr, Kosten 5 Euro

Abfahrt ist immer in St. Birgid Bierstadt, Patrickstraße 12. Wer vorher abgeholt werden möchte, sollte dies bei der Anmeldung im Zentralen Pfarrbüro mitteilen.

Vorbeikommen und mitmachen:

” JuHu’s bewegt “–  das ist ein neues sportliches Angebot für ALLE, mit Übungen zur Kräftigung, Koordination,  Beweglichkeit und fürs Gleichgewicht. Ab sofort immer dienstags um 10.30 Uhr im Großen Saal in St. Birgid Bierstadt. Mitzubringen ist eine Gymnastikmatte und gute Laune! Schauen Sie doch einfach mal vorbei.

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Spätestens im Sommer soll es nach Willen des Greenteams rund um die Kirche Christ König Nordenstadt blühen, summen und brummen. Auf dem Grün des Kirchengeländes sollen sich künftig Bienen und Insekten aller Arten wohl fühlen, dafür wurden von den engagierten Hobby-Gärtnern unter der Leitung von Beatrix Buballa-Herok in den letzten Wochen zahlreiche aufwändige Vorarbeiten geleistet.

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greenteam-1-nor-b14202Seit Jahren pflegen die Mitglieder des Greenteams ehrenamtlich die Außenanlagen in Nordenstadt. Doch die reine Unterhaltung des Grüns reichte den Mitgliedern auf Dauer nicht mehr. Sie wollten etwas für den Artenschutz tun und einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung leisten. Und auch Pfarrer Frank Schindling gefiel der Gedanke etwas zu ändern, denn Löwenzahn und Gänseblümchen, die regelmäßig weggemäht wurden, seien ja nicht nur schön anzusehen, sondern dienten auch als Insektennahrung.

Gemeinsam mit Gärtnermeister und Gemeindemitglied Reiner Musche sowie dem Vorsitzenden des Imkervereins Wiesbaden Siggi Schneider wurde an einem neuen Konzept für das Außengelände gefeilt – die nördliche Schattenwiese hinter dem Bürogebäude wird nun nur noch zweimal im Jahr gemäht, das Gehölz dient Insekten als Unterschlupf beziehungsweise Baumaterial, das Efeu dort ist zudem bei Bienen beliebt. Auch die Wiese an der Borkestraße wird nur noch selten gemäht und bietet Insekten Nahrung sowie Wildbienen eine Winterbehausung.

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greenteam-5-nor-b14202Mit einer großen Umgestaltungsaktion startete das Greenteam schließlich Anfang April in die Gartensaison: Der Blühstreifen entlang der Buntglasfenster der Kirche mit einer Fläche von 40 Quadratmetern wurde in eine Bienenweide mit Naturkräutern umgewandelt. Da der Boden zu fett war, musste die Grasnarbe aufgehackt und die oberste Schicht abgetragen werden. Hilfe kam vom Schwanenhof und zwei tatkräftigen Messdienern. Um das Beet wieder aufzufüllen wurden zwei Kubikmeter gewaschener Sand bestellt, die mit einer Gartenfräse mit der Erde vermischt wurden. Nach der Aussaat der Gras- und Kräutermischung wird nun regelmäßig gewässert, damit im Sommer alles blüht und neben den Bienen und Insekten auch die Gemeindemitglieder sich über die Neugestaltung freuen können.

Das Pastoralteam St. Birgid dankt dem engagierten Greenteam Christ König herzlich für seinen beherzten und beständigen Einsatz!

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Bei wunderschönem Wetter begaben sich vierzehn Kinder zusammen mit drei engagierten Katecheten in Nordenstadt auf Entdeckungsreise, um miteinander der Geschichte von Rut und Noomi auf die Spur zu kommen.

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Zunächst konnten die Kinder die Geschichte von Rut und ihrer Schwiegermutter Noomi mit Hilfe von biblischen Erzählfiguren, Legobausteinen, bunten Tüchern und verschiedenen Spielen nicht nur hören, sondern auch sehen und nachspielen. Sie erfuhren, was es bedeuten muss, die Heimat und alles Liebgewonnene zu verlassen, weil eine Hungersnot droht und wie es sein muss, als fremde Person in ein anderes Land zu kommen. Hinter all dem stand die Frage, wieso diese Geschichte in der Bibel stehe, da Gott nicht einmal erwähnt werde. Die Kinder fanden sehr schnell heraus, das Rut und Noomi nie allein waren und Gott sich immer in der Hilfe und Unterstützung durch andere Menschen gezeigt hat. Gott hat die beiden Frauen stets begleitet und sie in der Not nicht allein gelassen.

Nach einer Pause mit Kuchen, Obst und Getränken gestalteten einige Mädchen und Jungen mit Stoffmalfarbe und Buntstiften Kopfkissenbezüge, Taschen oder Schlüsselanhänger und Willkommensschilder aus Holz mit Brennkolben zur Erinnerung an diesen Nachmittag.

Eine kleine Abschlussandacht, in der wir Gott für seine Liebe und Treue zu uns Menschen gedankt haben, rundete den Nachmittag zusammen mit den Eltern und Geschwistern der Kinder ab.

Text/Foto: Miriam Gies

Alle Kinder im Grundschulalter sind am Samstag, dem 23. März, um 14.15 Uhr zu den Bibelentdeckern eingeladen. Im Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt erforschen sie kreativ und spielerisch die Geschichte von Ruth und Noomi aus dem Alten Testament.

Um vorherige Anmeldung bis zum 20. März im Zentralen Pfarrbüro wird gebeten.

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Gut besucht waren die Veranstaltungen in der Nacht der Kirchen in St. Birgid Bierstadt und Christ König Nordenstadt – das war vor allem den engagierten Ehrenamtlichen in beiden Orten zu verdanken, die jeweils ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt hatten. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn neben den Gemeindemitgliedern schauten auch viele interessierte Gäste in beiden Kirchen vorbei.

Foto: Andrea Wagenknecht

Foto: Andrea Wagenknecht

ndk-6-bie-b12782Der Spagat zwischen unterhaltsam und informativ, stimmungsvoll und interessant gelang dem Bierstadter Vorbereitungsteam um Astrid Scheit, Ursula Horsten, Christiane Katzenbach-Käseberg, Simone Husemann und Roman Bär. Eröffnet wurde das Programm mit dem „Kaleidoskop der Farben“ – einem Blick in die Farbwelten des Wiesbadener Künstlers Eberhard Münch. „Inspiriert hat uns das von Münch gestaltete Glasbild mit der heiligen Birgid“, verwies Scheit auf die Glastür zur Werktagskapelle. Betrachtet wurden die Engelsgestalten des Künstlers, die laut Husemann „voller Leichtigkeit und fragmentarisch“ seien und „zur Vollendung im eigenen aufforderten“. Gezeigt wurden rund ein Dutzend Himmelsboten von Münch – präsentiert mit einer vielfältigen Auswahl an Geschichten und Gedichten von Josef von Eichendorff über Rilke und Karl May bis hin zu Heinz Erhardt und den Wise Guys. Roman Bär an der Orgel leitete musikalisch jeweils zur nächsten Bildbetrachtung über.

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Im Rausch der Farben ging es in St. Birgid weiter. Die raffiniert ausgeleuchtete Kirche und der Programmpunkt „Highlights und Evergreens zum Mitsingen“ machten danach guten Laune. Bekannte Songs wie „Streets of London“ oder „Mrs. Robinson“ wurden gemeinsam angestimmt. In der Mitte des Abends war das katholische Gotteshaus blau ausgeleuchtet und wirkte fast mystisch. Zwischen den Programmpunkten erwartete die Besucher im Turm eine kleine Stärkung. Pastoralreferent Jürgen Otto dankte allen Beteiligten, die für den  Abend im Einsatz waren.

Foto: Alexandra Chytry

Foto: Alexandra Chytry

In Kerzen- und warmes rotes Licht war die Kirche Christ König Nordenstadt während der Nacht der Kirchen eingetaucht. Hier wurde der Abend mit einem Gebet mit den schönsten Liedern aus Taizé und stimmungsvoller Orgelmusik eröffnet. Die Sänger der Chors Jubilate Deo hatten sich in den Kirchenbänken verteilt und unterstützten den Gesang der Anwesenden mehrstimmig. Organistin Szilvia Tóth spielte die Orgel. Auf den Altarstufen stand die Kreuzikone von Taizé – umgeben von kleinen Lichtern.

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ndk-3-nor-b12782Auf den besinnlichen Einstieg folgte das Mitsingkonzert der Pfarreiband leBandig. „Wir sind hier zuhause“, begrüßte Sänger Tobias Sattler die vielen Zuhörer von Jung bis Alt. leBandig hat seinen Proberaum in Christ König und Saxophonist Stephan Lechtenböhmer ist Pastoralreferent in St. Birgid. „Es gibt uns schon seit 21 Jahren und es ist kein Ende in Sicht“, fügte er zur Freude aller augenzwinkernd hinzu. Dank der ausgelegten Liedhefte konnten alle Anwesenden bei den poppigen und eingängigen Liedern, darunter viele leBandig-Eigenkompositionen, mitsingen. Und so erklangen in dem Gotteshaus unter anderem die Lieder „Komm, Heiliger Geist, du Lebenskraft“, „Selig sind die Barmherzigen – Stunde Null“ und „Ein erster Schritt“. Das fein aufeinander abgestimmte Spiel von Posaune, Trompete, Saxophon, Querflöte, Klarinette, Drums, Keyboard und Bass, die beiden erfahrenen und gut gelaunten Frontleute am Mikrofon sowie die modernen Melodien mit Texten mit Tiefgang ließen den Funken aufs Publikum überspringen.

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ndk-6-nor-b12782Durch die anschließende Abendandacht führte Pastoralreferent Thomas Klima, Kopf von leBandig und neuer Leiter der Jugendkirche Kana. Mit dem von vielen gewünschten und erwarteten „Engel, sag mir, wohin“ von leBandig klang die Nacht der Kirchen musikalisch aus. Im Anschluss lud der Ortsausschuss um Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann wie schon in den Pausen vorher über zu einem kleinen Imbiss auf den Kirchplatz ein.

Ein herzliches Dankeschön allen Gemeindemitgliedern, die zum Gelingen der Nacht der Kirchen beigetragen haben!

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Andrea Wagenknecht, Alexandra Chytry und Anne Goerlich-Baumann