Sonnenberg

Feuer und Flamme für die Botschaft Jesu waren nicht nur seine Freunde, als die Feuerflammen in Jerusalem auf sie herabkamen, sondern auch die kleinen Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Birgid, die an Pfingsten den Familiengottesdienst mitfeierten, den Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann zum Download auf der Homepage bereit gestellt hatte. Dort konnte man sich Feuerzungen ausdrucken und diese dann ausmalen und beschriften. „Schreibt und malt, was euch Freude macht oder wovon ihr begeistert seid“, forderte Tönnesen-Hoffmann die Kinder auf und lud sie ein, ihre Ergebnisse im Hof des Sonnenberger Gemeindezentrums an eine Wäscheleine zu hängen.

Begeisterung herrschte unter anderem über die „Hilfsbereitschaft untereinander“, „die Natur“ und „dass ich meine Freundinnen wiedersehe“. In kräftigen, strahlenden Farben wurden die Feuerzungen ausgemalt und nach Herz Jesu gebracht. So wie Jesus seinen Jüngern auftrug, allen Leuten von ihm zu erzählen, so erzählten die Kinder am Pfingstwochenende mit ihren Bildern ebenso von Jesus und erfüllten damit seinen Auftrag.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Foto: Hildegard Ripke

Janet Heine spendet zwei Euro pro verkaufter Maske für das namibische Marienheim Hostel.

Die Pfarrei St. Birgid freut sich über eine 1000-Euro-Spende für das Namibia-Projekt von Gemeindemitglied Janet Heine. Die Sonnenbergerin unterstützt das Marienheim Hostel, in dem überwiegend Waisenkinder und Kinder aus ärmsten Verhältnissen untergebracht sind, durch den Verkauf ihrer Masken. Unter dem Motto „Eine Maske – eine Mahlzeit“ spendet Heine von jeder verkauften Maske zwei Euro an das Namibia-Projekt.

„Mir kam dieses Projekt von St. Birgid als erstes in den Sinn“, so das engagierte Gemeindemitglied, das schon vor vier Jahren statt Hochzeitsgeschenken Spenden für Namibia gesammelt hatte. Janet Heine ist aktiv in der AG Ökologie, im Willkommensteam und in der AG Familie im Zentrum der Pfarrei St. Birgid. Außerdem ist sie Kinderleichtathletiktrainerin im TuS Rambach.

Das Nähen von Masken startete sie aus einer Handarbeits-Homeschooling-Aktion mit ihren vier Kindern. Die Masken bekamen die Lehrer der Notbetreuung an der Konrad-Duden-Schule gespendet. Die ersten Bestellungen wurden per E-Mail oder telefonisch angenommen, schon bald gründete sie den Onlineshop maskea.de als die Nachfrage größer wurde. Mit fröhlichen und geschmackvollen Stoffmotiven – zum Teil aus Bio-Baumwolle – überzeugt das Angebot von Maskea. Außerdem sind Heines Masken dank des elastischen Jerseybands angenehm zu tragen – auch von Brillen- und Hörgeräteträgern.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Foto: privat

 

Traditionell trafen sich rund 30 Frauen und 2 Männer zum Ökumenischen Weltgebetstag zunächst in der Sonnenberger evangelischen Thalkirche, um dort gemeinsam mit Gesängen und einer Liturgie aus Simbabwe, dem Land, aus dem in diesem Jahr die Impulse kamen, die Feier zu beginnen.

Im Anschluss wanderte die Gruppe in das katholische Gemeindezentrum Herz Jesu, um dort kulinarische Leckereien aus Simbabwe zu probieren. Wie immer gab es einen regen Austausch zwischen evangelischen und katholischen Christen.

Wie immer feierten auch die evangelischen Gemeinden Auringen, Medenbach und Naurod zusammen mit der katholischen Gemeinde St. Elisabeth Auringen den Weltgebetstaggottesdienst, Gastgeber war die evangelische Kirche in Auringen. Und Corona-Angst hin oder her: Der Gottesdienst war sehr gut besucht, die kleine Auringer Kirche voll besetzt! Erstmals begann der Gottesdienst um 17 Uhr, statt Kaffee und Kuchen hatten die Damen des Teams mit Helferinnen einen kleinen Imbiss aus von Simbabwe inspirierten Salaten und Fleischbällchen vorbereitet und dazu im Anschluss an den Gottesdienst in den Saal der Ortsverwaltung eingeladen.

Auch in Erbenheim und Wallau kamen Christen beider Konfessionen zusammen, um für die Rechte von Frauen und Mädchen in Simbabwe zu beten.

Text: Lioba Czichos und Margit Ruffing/Fotos: Lioba Czichos und Steffie Herold

 

Der Treff 70+ fand im März unter der musikalischen Mitwirkung von 19 Kindern der katholischen Kita Sonnenberg statt. Begonnen wurde mit dem gemeinsam gesungenen Vaterunser, es folgten bekannte Frühlingslieder. Im Anschluss stärkten sich alle mit Muffins, Kaffee und Apfelsaft und Françoise Born dankte den Kindergartenkindern mit einem kleinen Geschenk. Die Senioren ließen den Nachmittag mit angeregten Gesprächen und bei einem Glas Wein ausklingen.

Text/Foto: Michi Baumgärtner

„Change! macht sauber“ ist der Infoabend überschrieben, zu dem Janet Heine von der AG Ökologie der Pfarrei St. Birgid am Freitag, dem 7. Februar, um 19.30 Uhr in das Sonnenberger Gemeindezentrum Herz Jesu, König-Adolf-Str. 12, einlädt. Dabei dreht sich alles um selbstgemachte Putzmittel: Waschmittel (Efeu, Kastanien, Seife, Soda), Spülmaschinenmittel, Toiletten-Tabs, Fensterreiniger, Fleckenmittel und Möbelpflege. Es geht um Natron, Essig, Zitronensäure und Kernseife. Jeder kann seine Erfahrungen und Produkte vorstellen.

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Bis zur letzten Minute feilten die Gruppenleiter und Ehrenamtlichen mit Pastoralteamer Pawel Meisler an den Streckenplänen und Lauflisten. Viel Flexibilität wird alljährlich den Sternsingern abverlangt, denn bis kurz vor Beginn der Sternsingeraktion kommen immer noch Anfragen und Besuchswünsche im Zentralen Pfarrbüro an – und da es um die gute Sache geht, wird versucht noch alles möglich zu machen. Zum Glück konnten die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr trockenen Fußes von Haus zu Haus gehen und den Segen bringen.

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In allen Kirchorten waren wieder die Sternsinger unterwegs. Den Auftakt machten die Besuche im Wiesbadener Rathaus, im hessischen Kultusministerium und im Ministerium für Soziales und Migration. Gemeinsam mit den Königinnen und Königen aus St. Peter und Paul und St. Bonifatius ging es zum ersten Mal zum neuen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, der sich bei den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz bedankte. Kultusminister Alexander Lorz hatte sogar noch eine kleine Stärkung für die Sternsinger vorbereitet.

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Mit ihren bunten Kostümen, glänzenden Kronen und frohen Gesichtern zogen die königlichen Hoheiten am letzten Ferienwochenende in die Kirchen ein und stellten in den Gottesdiensten die Sternsingeraktion 2020 vor und erklärten, wofür die Spenden bestimmt sind. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Kommunionkinder an der Spendensammlung. In den Gottesdiensten segneten Pfarrer Frank Schindling und Abbé Thierry Rugira die königlichen Hoheiten und Sternträger und sandten sie aus.

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„Frieden! Im Libanon und weltweit“ – so lautete das Motto der diesjährigen Aktion. Dort werden von den Spendengeldern der Frieden und die Verständigung zwischen Kindern unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion gefördert! Für Schulen wurde ein Bildungsprogramm über die Weltreligionen entwickelt, zudem werden Kurse in gewaltfreier Kommunikation und respektvollem Umgang miteinander angeboten.

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Ein herzliches Dankschön geht an unsere Kinder und Jugendlichen, an alle Betreuer, Helfer und Unterstützer, die auf ganz vielfältige Art und Weise zum Gelingen der Aktion beigetragen haben – und natürlich an unsere Gemeindemitglieder, die ihre Türen für die Sternsinger geöffnet und die Aktion mit einer Spende unterstützt haben!

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Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Christiane Winter, Lioba Czichos, Alfred Fasshauer, Nicklas Hahn, Kurt Herold und Anne Goerlich-Baumann

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tafel-1-son-b15287Mit der Aktion „Sammeln für die Tafel Wiesbaden – wir machen den Kollektenkorb groß“ begann unter Federführung von Gemeindereferent Johannes Mockenhaupt die Erstkommunionvorbereitung der Pfarrei St. Birgid. Acht Wochen lang sammelten rund 110 Kinder und ihre Familien Nudeln und Reis, Obst und Gemüse in Dosen und Gläsern, Zucker, Mehl, Reis, Kaffee und Tee sowie Hygieneartikel. Unterstützung gab es von den Gemeindemitgliedern, die eifrig mitsammelten und ihre Spenden an den Wochenenden zu den Gottesdiensten in die Kirchen brachten.

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tafel-2-son-b15287Am vergangenen Wochenende endete die große Spendenaktion. In Gottesdiensten in Herz Jesu Sonnenberg und St. Elisabeth Auringen mit den Kommunionkindern aus allen Kirchorten wurde den Spendern gedankt. Im Anschluss packten alle – Kommunionkinder, Eltern und Gemeindemitglieder – mit an, um die hundert vollgepackten Kisten in den bereit stehenden Lastwagen der Tafel zu tragen. Alle freuten sich über den großen Erfolg der Aktion und die schöne Bescherung der etwas anderen Art so kurz vor Weihnachten.

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Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Pfarrei St. Birgid