Ausflug zum Limburger Dom

Anfang September unternahmen fünf Familien zusammen mit Bettina Tönnesen-Hoffmann einen Ausflug mit dem Zug zum Limburger Dom. Nach einer 50-minütigen Fahrt kam der Zug an der Endhaltestelle an.

Nach einem kurzen, gemütlichen Fußweg erreichte die Gruppe pünktlich den Dom. Hier gesellte sich noch eine Familie dazu. Mit 26 Teilnehmern ging es dann zu der 30-minütigen Führung durch den Georgsdom. Vorher zählten die Kinder noch die Kirchtürme.

Die Führung leitete eine von drei Ordensschwestern – Sr. Martina. Zu Beginn erzählte sie viele interessante Sachen. Hier ein paar Beispiele: Wussten Sie, dass der höchste Turm 66 Meter hoch und 55 Jahre alt ist? Oder wussten Sie, dass der Dom 800 Jahre alt ist? Nach ein paar anderen Infos ging der Rundgang durch die wunderbare Kirche los. Bei einem Modell konnten die Kinder die Anzahl der Türme überprüfen, die sie draußen im Vorfeld gezählt hatten: sieben – mehr als jede andere Kirche in Deutschland! In einer Kapelle mit einer Marienstatue zündete Sr. Martina eine Kerze an und sprach ein kurzes Gebet. Dann ging es zu einer besonderen Glocke, die man auch selbst mit einem Hammer anschlagen durfte. In der darauffolgenden Woche wurde sie anlässlich der Seligsprechung von Pater Richard Henkes die 8. Glocke im Glockenturm.

Dann kam das Highlight der Führung: es ging zum Altarraum. Dort sangen alle gemeinsam „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Die Führung endete mit der Besichtigung des Taufbeckens und einer zweiten Marienstatue. Dann war die Führung im Georgsdom auch schon vorbei. Manche gingen im Anschluss ins Diözesan Museum; der Besuch lohnte sich wirklich, da es die goldenen Kronen, Schwerter, Stäbe usw. zu sehen gab und auch die kleine Kapelle, in der der Bischof seine Gottesdienste probt. Danach ging es wieder mit dem Zug zurück nach Wiesbaden.

Text: Niklas Löhr