Schlagwort-Archive: Feste&Jubiläen

Patrozinium mit Bischofsvikar

birgidkreuz-titelZu einem Tag der Begegnung, an dem die heilige Birgid und die lokale Kirchenentwicklung besonders im Vordergrund stehen, wird das Patronatsfest in St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a, am Sonntag, dem 2. Februar. Das Pastoralteam und der Pfarrgemeinderat laden um 11 Uhr zum Festgottesdienst in die Pfarrkirche ein, den der Bischofsvikar für Kirchenentwicklung, Christof May, mitfeiern wird. In der Messe werden die ehrenamtlichen Trauerbegleiter und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Beerdigungsdienst ausgesandt. Als einzige Pfarrei im Bistum hat St. Birgid an dem Pilotprojekt teilgenommen. Des Weiteren wird die Birgid-Ikone des Kirchorts Christ König gesegnet und geweiht. Die Kollekte ist für das Marienheim Hostel in Namibia bestimmt, ebenso wie der Erlös des ganzen Tages. Im Anschluss wird der Blasiussegen erteilt.

Danach sind alle zum Pfarrfest eingeladen. Es gibt Mittagessen, Kaffee und Kuchen und für die kleinen Gäste ein eigenes Programm. Um 14 Uhr findet zudem die Auftaktprobe für das St-Birgid-Gospelprojekt „Praise Him!“ statt.

Außer den beiden Vorabendmessen am Samstag in St. Stephan Delkenheim und Maria Aufnahme Erbenheim finden an diesem Wochenende keine weiteren Gottesdienste in der Pfarrei St. Birgid statt.

 

Verabschiedung von Christine Klaus und dem PGR

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„Du bist begeistert und hast uns mit deiner Begeisterung angesteckt“, mit diesen Worten dankte Elli Einig vom Kirchort St. Elisabeth Christine Klaus für ihr langjähriges Engagement im Pfarrgemeinderat (PGR) – erst in Auringen, dann als PGR-Vorsitzende in der Pfarrei St. Birgid. Klaus habe nicht nur den Übergang begleitet, sondern auch alles zusammengebracht und -gehalten und immer über Grenzen hinweg agiert.

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Gleich zu Beginn des Gottesdienstes in St. Elisabeth Auringen dankte auch Pfarrer Schindling dem scheidenden Pfarrgemeinderat. Der Advent sei eine Zeit der Erwartung, in der man zurück und nach vorne schaue. „Das passt zum heutigen Tag“, so der Pfarrer. In seiner Predigt ging er auf Johannes, den Täufer, ein, der ein Rufer in der Wüste gewesen sei und in schwieriger Zeit dem Herrn den Weg gebahnt und viel erreicht habe. Auch die PGR-Mitglieder seien Rufer wie Johannes der Täufer. „Ohne euch wär es nicht gegangen“, so Schindling.

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Augenzwinkernd stellten er und die Pastoralteamer die unterschiedlichen Typen im PGR vor, denn jede und jeder bringe einzigartige Fähigkeiten mit. Da gebe es die Stillen, die Lauten, die Vorsichtigen, die optisch Auffälligen, die Mutigen und die Querrufer. „Wir alle bleiben Ruferinnen und Rufer, um dem Herrn den Weg zu bereiten“, schloss der Pfarrer seine Predigt. Musikalisch gestaltete der „Offene Chor“ unter der Leitung von Bernhard Einig die Messe. Voller Verve aber auch mit Feinsinn und Sensibilität überzeugten die Sängerinnen und Sänger.

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Im Anschluss gab es für die scheidenden PGR-Mitglieder langstielige Rosen und für Christine Klaus einen Blumenstrauß. Da Klaus im neuen PGR nicht mehr mit dabei ist, dankten ihr zahlreiche Gemeindegruppen persönlich und überreichten ihr mit netten Worten nützliche Geschenke für den „Ruhestand“. Sie habe sich immer als Teamer verstanden, dankte Klaus sichtlich gerührt allen Anwesenden. „Ich glaube im Miteinander liegt ein Mehrwert. In Gemeinschaft macht es einfach Spaß mit Gott als Fundament“, so Klaus.

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Danach gab es noch einen Empfang im Gemeindezentrum und die Eine-Welt-Gruppe verkaufte fair gehandelte Waren.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Fronleichnamsfest in Herz Jesu setzt Akzente

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fronleichnam-01-son-b14513Warum feiern die Katholiken eigentlich Fronleichnam? Diese Frage stellte Pfarrer Frank Schindling zu Beginn des Gottesdienstes im Sonnenberger Burggarten der Gemeinde, unter die sich auch viele Kommunionkinder und die Kita-Kinder gemischt hatten. Das Fest gehe auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich zurück, die eines Nachts beim Anblick der fleckigen Mondscheibe erkannt habe, dass der Kirche ein Fest zu Ehren des Leibes Christi fehlte. Und so habe die Kirche des Mittelalters mit der Einführung des Fronleichnamsfests getan, was der Himmel gesagt habe.

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fronleichnam-02-son-b14513Dass man an einem solch katholischen Feiertag trotzdem ökumenische Akzente setzen kann, demonstrierten der evangelische Pfarrer Thomas Hartmann, Gemeindereferent Johannes Mockenhaupt und Pfarrer Schindling in einer gemeinsamen Predigt, in der sie nach Zeichen suchten, die beide Konfession verbinden. So hatte Pfarrer Hartmann einen Taufkrug mit Taufwasser mitgebracht, denn die Taufe verbinde alle Christen. Mockenhaupt hatte eine Bibel dabei, denn für alle gelte das eine Wort. Pfarrer Schindling brachte die Monstranz vor, denn in ihr sei Christus gegenwärtig. Der Leib Christi stehe für die Kirche und die Gemeinschaft der Christen bilde gemeinsam diesen Leib.

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Musikalisch gestalteten der Kinderchor unter der Leitung von Roman Bär sowie die Kirchenschola und der Sankt Birgid Chor die Feier. Das Bläsersyndikat begleitete die Prozession. Station gemacht wurde an der evangelischen Kirche, der Schlusssegen wurde in der Kirche Herz Jesu, vor der ein farbenfroher Blumenteppich ausgelegt war, erteilt.

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Nach dem Gottesdienst trafen sich alle noch zum Gemeindefest fronleichnam-14-son-b14513am Gemeindezentrum Herz Jesu. Dort grillte Pfarrer Frank Schindling unterstützt vom AK Jugend und Pawel Meisler vom Pastoralteam Steaks und Würstchen. Ein Salatbüfett stand bereit und kühle Getränke wurden ausgeschenkt. Für die kleinen Gäste hatte der AK Jugend Spiele vorbereitet und Familie Link bot Kinderschminken an. Die Eine-Welt-Gruppe verkaufte an ihrem Stand fair gehandelte Waren.

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fronleichnam-15-son-b14513Die Einnahmen aus der Kollekte und vom Gemeindefest sind komplett für das Namibia-Projekt der Pfarreijugend bestimmt.

Allen Helfern und Unterstützern ein herzliches vergelt´s Gott!

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Lioba Czichos und Regine Wagner

Kita und Gemeinden feiern gemeinsam Fronleichnam

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fronleichnam-02-erb-b14491Mit einem Festgottesdienst, musikalisch gestaltet vom Chor Jubilate Deo und Organistin Szilvia Tóth, begann das Fronleichnamsfest in Maria Aufnahme Erbenheim. Mit über 30 Messdienern zogen Pater Johannes Wilhelmi, Pfarrer Wolf Michael sowie Bettina Tönnesen-Hoffmann, Miriam Gies und Jürgen Otto vom Pastoralteam in das vollbesetzte Gotteshaus ein. Die kleinen Gemeindemitglieder feierten mit Gies und Tönnesen-Hoffmann einen begleitenden Kinderwortgottesdienst, in dem erklärt wurde, was an Fronleichnam durch die Straßen getragen werde. Gemeinsam wurde eine große Hostie mit Handumrissen und Geschichten über Jesus gestaltet. Bei der Prozession wurde diese von den Kindern stolz mitgetragen.

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Mit der Feier der Eucharistie vor der Prozession werde jeder selbst zur Monstranz, predigte Pater Johannes. Eigentlich trage die Gemeinde jeden Sonntag den Segen Gottes raus aus der Kirche in den Alltag, in die Welt. „Er ist bei uns und hier auf der Erde zu finden“, so der Geistliche. Christus sei keine Person der Vergangenheit, sondern immer lebendig.

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fronleichnam-08-erb-b14491Die anschließende Prozession, an der neben zahlreichen Gemeindemitgliedern auch mehrere Kommunionkinder und die Wiesbadener Taunusmusikanten teilnahmen, führte zur evangelischen Paulusgemeinde, wo Pfarrer Holger Fritz an einem Außenaltar die katholischen Nachbarn schon erwartete. Das Brot verbinde alle Christen, sagte Fritz. Jeder einzelne Buchstabe habe für beide Konfessionen eine gemeinsame Bedeutung. Das B stehe für die Bibel, das R für Risiko, das O für Ostern und das T für Treue. Gemeinsam zogen dann alle – sicher begleitet von der Verkehrspolizei, Feuerwehr und Jugendfeuerwehr – zurück nach Maria Aufnahme, wo im Anschluss das gemeinsame Gemeindefest der Kirchorte Erbenheim, Nordenstadt und Delkenheim begann.

fronleichnam-16-erb-b14491Schnell füllten sich die Bänke vor dem Gemeindezentrum und die Taunusmusikanten spielten auf. Der Grill wurde von Gemeindemitgliedern aus Nordenstadt und Delkenheim angefeuert, kalte Getränke von den Seglern ausgeschenkt, die Minis verkauften Waffeln, der Erbenheimer Ortsausschuss hatte den Weinstand übernommen und die Frauen vom Chor und aus allen drei Orten halfen beim üppig bestückten Kuchenbüfett aus. In der Küche wurde derweil eifrig gespült, denn aus ökologischen Gründen wurde komplett auf Einweggeschirr verzichtet. Das Büchereiteam hatte einen Flohmarkt organisiert und natürlich lud die Kita auf ihr Außengelände ein, wo Bowle und Pizzabrötchen angeboten wurden. Für den perfekten Ton und reibungslosen technischen Ablauf sorgte Volker Teske.

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Neben den Drums Alive vom TVE verzauberten die Kita-Kinder die Festgäste mit einem lebendigen und fröhlichen Auftritt. Als Ritter, Drachen und Burgfräulein verkleidet, entführten sie ihr Publikum ins tiefste Mittelalter, in dem auch schon getanzt und gesungen wurde.

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Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben!

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Ehrung für PGR-Urgestein

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ehrung-01-son-b13738Am 16. März 1969 fanden die ersten Pfarrgemeinderatswahlen im Bistum Limburg statt. Dass seitdem Amtsträger und Laien gemeinsam die Gemeinden leiten, nahm die Pfarrei St. Birgid zum Anlass, sowohl die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, der Ortsausschüsse und des Verwaltungsrats als auch das Pastoralteam und das Büroteam zu einer gemeinsamen Feier einzuladen. „Gemeinsam Kirche gestalten und leiten – das macht uns aus“, begrüßte Pfarrer Frank Schindling die Gäste im Gemeindezentrum Herz Jesu Sonnenberg. Das synodale Miteinander sei der Pfarrei St. Birgid ein besonderes Anliegen. Durch die Teilnahme am Prozess der lokalen Kirchenentwicklung und der Einführung des Großen Dienstgesprächs sei man in St. Birgid auf einem guten Weg.

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ehrung-11-son-b13738Anlass zu feiern bot sich noch aus einem anderen Grund: Gemeindemitglied Norbert Baumgärtner gehört seit 50 Jahren dem Pfarrgemeinderat an. „Davon gibt es nicht mal eine Handvoll Leute im Bistum“, war sich Schindling sicher. Als 22-Jähriger trat Baumgärtner 1969 erstmals zur Wahl an und seitdem gehört er ununterbrochen dem Gremium an – erst in Herz Jesu Sonnenberg, teilweise als Vorsitzender, und dann seit der Fusion in St. Birgid Wiesbaden. Über die fünf Jahrzehnte hat er die Freude am Gestalten und sich einbringen nicht verloren. Im Gegenteil. Ihm habe sein Engagement immer Spaß gemacht und viele Freundschaften seien daraus erwachsen. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht.

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Als Messdiener und Leiter einer Jugendgruppe wurde Baumgärtner in der kirchlichen Jugendarbeit groß. Dann – als jüngstes PGR-Mitglied – war es ihm ein Anliegen, sich für Neuerungen einzusetzen, die Ökumene zu fördern und die einzelnen Gemeindegruppen miteinander zu verbinden. So ist es auch heute noch.

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ehrung-06-son-b13738Für sein langjähriges Engagement gab es dankende und anerkennende Worte in Form eines Schreibens aus Limburg vom Bischofsvikar für den Synodalen Bereich, Wolfgang Pax. Und Geschenke aus der Pfarrei – etwa ein Shirt mit der Aufschrift „PGR-Urgestein“, das Baumgärtner gleich begeistert überstreifte. PGR-Vorsitzende Christine Klaus hatte dem Äppler-Fan Apfelkekse gebacken und Alexandra Chytry vom PGR-Vorstand hatte zudem einen Kuchen in Bembel-Form gebacken. Mit einem gemeinsamen Essen, in dem Gespräche und Begegnung im Vordergrund standen, klang der Abend in netter Runde aus.

Blumen gab es für Michi Baumgärtner

Blumen gab es für Michi Baumgärtner

und PGR-Vorsitzende Christine Klaus.

und PGR-Vorsitzende Christine Klaus.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann