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Unsere Kandidaten für die PGR-Wahl stellen sich vor

DruckHier stellen sich 29 Menschen vor, die für die Pfarrgemeinderatswahl 2019 kandidieren. Insgesamt kann jeder Wähler maximal 16 Stimmen vergeben: Pro Gemeinde können bis zu drei, in Christ König, der größten Gemeinde, bis zu vier Kandidaten gewählt werden – unabhängig davon, wo man wohnt. Das heißt, wer in Auringen wohnt, kann bis zu drei Kandidaten aus der Gemeinde Auringen unterstützen, gleichzeitig aber noch jeweils bis zu drei Bewerber aus Bierstadt, Erbenheim und Sonnenberg sowie bis zu vier aus Nordenstadt.

Um in Ruhe zu entscheiden, werden sämtliche Wahlunterlagen vorab verteilt. Es wird gebeten die Wahlunterlagen rechtzeitig an das Zentrale Pfarrbüro, Borkestraße 4, 65205 Wiesbaden-Nordenstadt zurückzuschicken oder in den Gemeindebüros einzuwerfen. An den Wahltagen am 9./10. November wird es zu den Gottesdienstzeiten an den jeweiligen Kirchorten außerdem die Möglichkeit geben die fertig ausgefüllten Briefwahlunterlagen abzugeben.

Wegen der Brandschäden im Turm unserer Pfarrkirche müssen die Kirche und das Gemeindezentrum in Bierstadt bis auf weiteres geschlossen bleiben. Es wird gebeten, die Möglichkeit der Briefwahl vorab zu nutzen. Dennoch ist es auch möglich an der Urne im Wahllokal zu wählen. Das Wahllokal ist am Sonntag, dem 10. November, im Bierstadter Kinder- und Jugendhaus, Patrickstraße 12, von 9.30 bis 11 Uhr und von 12 bis 13.30 Uhr geöffnet. Die Stimmabgabe ist nur unter Vorlage der Briefwahlbenachrichtigung möglich.

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Das Große Dienstgespräch – gestärkt weiter machen

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gd-klausur-8-b13916„Ich bin beeindruckt, wie gut es bereits läuft, und wie sehr wir schon auf dem gemeinsamen Weg sind“, lautete das Fazit eines Teilnehmers bei der Klausurtagung des Großen Dienstgesprächs im Haus Berg Moriah bei Simmern. Anderthalb Tage lang hatten es sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche der Pfarrei St. Birgid zur Aufgabe gemacht, die bisherige Arbeit des Großen Dienstgesprächs zu bewerten und konkret einen Leitfaden sowie eine Präambel für den zukünftigen Weg zu formulieren. Beides gelang in der kurzen, aber doch sehr intensiven Zeit – vor allem dank der beiden Moderatoren, die von Bistumsseite das Vorhaben unterstützten: Dorothee Heinrichs, Geschäftsführerin des Diözesansynodalamts und des Diözesansynodalrats, begleitete die Gruppe durch den ersten Abend; den zweiten Tag moderierte Martin Klaedtke, Koordinator im Team Kirchenentwicklung.

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gd-klausur-5-b13916 „Ich glaube, dass Sie für sich schon eine gute Arbeitsweise gefunden haben“, resümierte Heinrichs am ersten Abend, an dem Schlagworte wie „große Offenheit“, „Zeit haben“, „Vielfalt“ und „aktive Zusammenarbeit“ fielen. Nachdem die Abläufe und die Zusammensetzung des Großen Dienstgesprächs beleuchtet und Ziele formuliert worden waren, wird Heinrichs nun eine Geschäftsordnung für das Gremium entwerfen. „Es geht hier um die Ausgestaltung bei etwas, das gut läuft“, so die Moderatorin.

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gd-klausur-6-b13916Auf den Weg zu einem Leitbild führte Klaedtke die Gruppe am nächsten Tag. Mit den Mitgliedern des Großen Dienstgesprächs arbeitete er Stärken und Chancen aber auch Schwächen und Bedrohungen heraus. Auch ging es um eine Zukunftsvision der Pfarrei. Die Ergebnisse mündeten am Ende der Klausur in der Formulierung eines Präambelentwurfs, in dem es unter anderem heißt: „In St. Birgid wollen wir gemeinsam leiten und Partizipation ernst nehmen, die zu besprechenden Punkte aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. In diesem Miteinander liegt ein Mehrwert, wir erreichen mehr, und auf Augenhöhe macht es Freude. Ziel ist es gemeinsam Kirche auszustrahlen.“

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 Das Große Dienstgespräch

Alle vier Wochen findet in St. Birgid ein großes Dienstgespräch statt, an dem neben den Vorstandsmitgliedern des Pfarrgemeinderats und den Pastoralteammitgliedern auch Ehrenamtliche aus den verschiedensten Bereichen, die Kita-Leitungen, die Kirchenmusiker und Mitglieder der Verwaltung eingebunden sind. Begonnen wird jedes Treffen mit der Feier der Abendmesse, danach wird gemeinsam besprochen, was für die Pfarrei wichtig ist – um echte Partizipation zu ermöglichen.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Ehrung für PGR-Urgestein

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ehrung-01-son-b13738Am 16. März 1969 fanden die ersten Pfarrgemeinderatswahlen im Bistum Limburg statt. Dass seitdem Amtsträger und Laien gemeinsam die Gemeinden leiten, nahm die Pfarrei St. Birgid zum Anlass, sowohl die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, der Ortsausschüsse und des Verwaltungsrats als auch das Pastoralteam und das Büroteam zu einer gemeinsamen Feier einzuladen. „Gemeinsam Kirche gestalten und leiten – das macht uns aus“, begrüßte Pfarrer Frank Schindling die Gäste im Gemeindezentrum Herz Jesu Sonnenberg. Das synodale Miteinander sei der Pfarrei St. Birgid ein besonderes Anliegen. Durch die Teilnahme am Prozess der lokalen Kirchenentwicklung und der Einführung des Großen Dienstgesprächs sei man in St. Birgid auf einem guten Weg.

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ehrung-11-son-b13738Anlass zu feiern bot sich noch aus einem anderen Grund: Gemeindemitglied Norbert Baumgärtner gehört seit 50 Jahren dem Pfarrgemeinderat an. „Davon gibt es nicht mal eine Handvoll Leute im Bistum“, war sich Schindling sicher. Als 22-Jähriger trat Baumgärtner 1969 erstmals zur Wahl an und seitdem gehört er ununterbrochen dem Gremium an – erst in Herz Jesu Sonnenberg, teilweise als Vorsitzender, und dann seit der Fusion in St. Birgid Wiesbaden. Über die fünf Jahrzehnte hat er die Freude am Gestalten und sich einbringen nicht verloren. Im Gegenteil. Ihm habe sein Engagement immer Spaß gemacht und viele Freundschaften seien daraus erwachsen. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht.

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Als Messdiener und Leiter einer Jugendgruppe wurde Baumgärtner in der kirchlichen Jugendarbeit groß. Dann – als jüngstes PGR-Mitglied – war es ihm ein Anliegen, sich für Neuerungen einzusetzen, die Ökumene zu fördern und die einzelnen Gemeindegruppen miteinander zu verbinden. So ist es auch heute noch.

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ehrung-06-son-b13738Für sein langjähriges Engagement gab es dankende und anerkennende Worte in Form eines Schreibens aus Limburg vom Bischofsvikar für den Synodalen Bereich, Wolfgang Pax. Und Geschenke aus der Pfarrei – etwa ein Shirt mit der Aufschrift „PGR-Urgestein“, das Baumgärtner gleich begeistert überstreifte. PGR-Vorsitzende Christine Klaus hatte dem Äppler-Fan Apfelkekse gebacken und Alexandra Chytry vom PGR-Vorstand hatte zudem einen Kuchen in Bembel-Form gebacken. Mit einem gemeinsamen Essen, in dem Gespräche und Begegnung im Vordergrund standen, klang der Abend in netter Runde aus.

Blumen gab es für Michi Baumgärtner

Blumen gab es für Michi Baumgärtner

und PGR-Vorsitzende Christine Klaus.

und PGR-Vorsitzende Christine Klaus.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

St. Birgid bezieht Stellung

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St. Birgid bezieht Stellung: Mit einem Statement gegen Rechtspopulismus und Extremismus übernehmen Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam politische Verantwortung. Beim Pfarrgemeinderatswochenende gründete sich eine Gruppe, die künftig auf aktuelle Ereignisse reagieren wird. Auch die Bewahrung der Schöpfung wurde in den Blick genommen. Ein ökologischer Kreis plant, wie die Pfarrei umweltfreundlicher agieren kann.

PGR-Klausur am Berg Moriah

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Mit einem Statement gegen Rechtspopulismus und Extremismus übernehmen Haupt- und Ehrenamtliche der Pfarrei St. Birgid Wiesbaden gemeinsam öffentlich politische Verantwortung. „Jeder Mensch hat eine Würde, unabhängig davon, welche Nationalität er besitzt, wo er geboren wurde oder welcher Religion er angehört. Wir wollen mit Respekt einander begegnen und distanzieren uns von jeglicher Form von Radikalismus, Rechtspopulismus und Ausgrenzung“, ist in der Erklärung, die auf der Homepage und der Facebook-Seite der Pfarrei veröffentlicht ist, zu lesen. Vielfalt werde als Geschenk und Bereicherung erlebt.

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Im Rahmen der Pfarrgemeinderatsklausur am Berg Moriah nahmen Ehrenamtliche der Ortsausschüsse und des Pfarrgemeinderats sowie die Mitglieder des Pastoralteams neben Fragen um die Liturgie und die Bewahrung der Schöpfung auch die politische Dimension des Glaubens in den Blick und formulierten aus der daraus resultierenden Verantwortung die gemeinsame Erklärung. Im Anschluss gründete sich eine Gruppe, die künftig im Auftrag des Pfarrgemeinderats auf aktuelle Ereignisse reagieren wird.

Auch die Bewahrung der Schöpfung wurde an dem Wochenende in den Blick genommen. Ein ökologischer Kreis plant, wie die Pfarrei künftig umweltfreundlicher agieren kann. So soll in Zukunft auf Einweggeschirr verzichtet und der Gemeindebrief auf Umweltpapier gedruckt werden. Ein erstes Treffen für Interessierte findet am Dienstag, dem 13. November, um 19 Uhr im Sitzungsraum im Gemeindebüro in St. Birgid Bierstadt statt.

Foto: Lioba Czichos