Schlagwort-Archive: Kinder&Familie

Erntedankfeier mit den Kita-Kindern

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erntedank-4-son-b14849„Wir feiern heut ein Fest und danken für die Gaben“, sangen die Kita-Kinder und die Gemeinde zu Beginn des Erntedankgottesdienstes in der Kirche Herz Jesu in Sonnenberg. Bezirkskantor Roman Bär begleitete den fröhlichen Gesang auf dem E-Piano. „Gott schenkt uns die Gaben aus der Erde“, begrüßte Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann die großen und kleinen Gottesdienstbesucher. Alles, was wachse, beginne ganz klein. Deshalb brauche Gott die Menschen als seine Helferinnen und Helfer. „Wir haben eine Verantwortung“, so Tönnesen-Hoffmann.

Danach führten die Kita-Kinder eine Geschichte vor, in der aus einem kleinen Samenkorn eine große Blume wächst. Zu Hilfe kamen der Wind, der Regen und die Sonne. „Es ist nicht selbstverständlich, wenn etwas wächst“, erklärte Tönnesen-Hoffmann danach. „Wir glauben, wir haben es Gott zu verdanken, es wird uns geschenkt.“ Im Anschluss hatten alle Gemeindemitglieder Gelegenheit ihren Dank auf ein Blütenblatt zu schreiben. Gemeinsam ergaben die Blätter dann schöne Blumen.

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erntedank-1-son-b14849Schließlich durften die Kinder noch ihre mitgebrachten Lebensmittel zum Altar bringen, wo sie von Abbé Thierry Rugira gesegnet wurden. Die Spenden waren für die Wiesbadener Tafel bestimmt.

Den Altarraum herbstlich geschmückt hatte Gemeindemitglied Michi Baumgärtner.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Elternkurs KESS-Erziehen

Elternkurs KESS-Erziehen in Wiesbaden-Sonnenberg

Die Katholische Familienbildung Wiesbaden bietet  in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Birgid einen Elternkurs „KESS-Erziehen“ für Eltern mit Kindern ab drei Jahren an.

„KESS-erziehen“ ist ein lebensnaher Erziehungskurs, der in fünf Einheiten konkrete Handlungsalternativen für den Erziehungsalltag vermittelt. Ziel des Kurses ist, das Familien-Gefühl zu stärken, respektvoll miteinander umzugehen, die Selbstverantwortung des Kindes zu fördern, störendes Verhalten besser zu verstehen, gelassener zu reagieren, notwendige Grenzen durchzusetzen, drohende Konflikte kreativ zu entschärfen und Oasen für sich selbst zu schaffen. Impulsvorträge, Übungen und Reflektionsanleitungen ermöglichen es Eltern, ihren Erziehungsstil weiterzuentwickeln. Anregungen für zu Hause erleichtern es, neu gewonnene Erziehungsstrategien direkt umzusetzen.

Ort:
Katholische Kita Herz Jesu, König-Adolf-Str.13 , 65191 Wiesbaden-Sonnenberg

Zeit:
Beginn Mittwoch, 11.09.
20:00 bis 22:00 Uhr Uhr.

Kosten:
Die Gebühr beträgt 45 Euro pro Person bzw. 65 Euro pro Elternpaar incl. Elternheft.

Information und Anmeldungen unter fbs[dot]wiesbaden[at]bistumlimburg[dot]de oder 0611/174117

Weitere Infos: elternkurs-info-flyer-son-1, elternkurs-info-flyer-son

 

Du bist nicht allein – Minimusical in Herz Jesu

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„Ich verneige mich vor euch, das habt ihr großartig gemacht –  und ihr habt uns eine tolle Botschaft mitgegeben, vielen Dank“, so wandte sich Pfarrer Frank Schindling an die neun Kinder,  die am letzten Feriensonntag die Messe in Herz Jesu Sonnenberg mitgestaltet haben. Die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler hatten sich im Rahmen eines Ferienprojektes unter der Anleitung von Bezirkskantor Roman Bär und Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann getroffen, um das Minimusical „Sei mutig, du bist nicht allein“ einzustudieren. Ein besonderer Dank ging zudem an Bär, da er das Mini-Musical eigens für diesen Zweck komponiert hatte. Unterstützung gab es auch von einigen Eltern und Marei Bär.

In der letzten Ferienwoche hatten sich die Kinder dreimal im Gemeindezentrum in Sonnenberg getroffen. Dabei galt es nicht nur, die Lieder und die passenden Bewegungen zu üben, sondern auch Texte zu lernen und Bühnenbilder zu entwerfen. Bei alldem waren die Kinder mit großer Begeisterung und viel Freude bei der Sache.

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Das Stück erzählt die Geschichte von Abraham und seiner Frau Sara, denen ihr Wunsch nach einem eigenen Kind lange verwehrt blieb. Dann erhält Abraham von Gott den Auftrag, in das verheißene Land zu ziehen und macht sich mit seiner Familie auf ins Ungewisse. Die Kinder liehen dabei in dem Lied „Abraham, Abraham, zieh fort aus deinem Land“ Gott ihre Stimme. Abraham musste wohl viel Spott einstecken und hat vermutlich manchmal gedacht:  „Mit Gott bin ich manchmal ganz allein – niemand anderes scheint an Gott zu glauben“, wie es im zweiten Vortragstück hieß. Trotzdem ist er sich sicher, dass Gott ihn nie alleine lässt.  Davon handelt das Stück: „Sei mutig du bist nicht allein, bei Gott wirst du der Größte  sein – sein Segen, der ist riesengroß und all deine Sorgen wirst du bei ihm los“. Aus dieser Zuversicht schöpft er Mut und macht sich auf den Weg. Jahre später wird ihm und seiner Frau tatsächlich der größte Wunsch erfüllt, und die beiden bekommen trotz ihres hohen Alters einen Sohn.

Nach einem nicht enden wollenden Applaus stimmte dann auch die Gemeinde in die fröhlichen Halleluja-Rufe ein und alle waren sich sicher, einen unvergesslichen Gottesdienst erlebt zu haben.

Text: Bettina Tönnesen-Hoffmann/Fotos: Olaf Ripke

Survivalnachmittag in der „Wildnis“

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„Dass man Brennnesseln essen und pflücken kann, ohne sich weh zu tun“ oder „Dass wir Backöfen für Kartoffeln gebaut haben“ – so lauteten die Antworten der Kinder auf die Frage, worüber sie an diesem Nachmittag besonders gestaunt hätten. Fast 30 Kinder und deren Eltern waren Anfang Juni im Igstadter Wald zusammengekommen, um sich von Wildnispädagogin Tanja Hafer ein paar Tipps fürs Überleben in der Wildnis geben zu lassen.

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So erfuhren die Kinder, wie gutes Feuerholz beschaffen ist und wie man aus einem winzigen Funken ein Feuer entfacht, wie man richtig schnitzt, welche Wildpflanzen essbar sind – und eben, wie man aus Lehm kleine Backöfen baut. Zur Stärkung gab es dann noch Stockbrot, Wildnispizza und leckere Grillbananen mit Schokolade, die in der Feuerglut gebacken worden waren.

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Bei einer kleinen „Lagerfeuerandacht“ beteten und sangen die Kinder miteinander und erfuhren, dass die Menschen schon vor Jahrtausenden über Gottes Schöpfung gestaut haben, ihm dankten und für seine Taten lobten. Und am Ende waren sich alle einig: Solch ein toller Nachmittag muss unbedingt wiederholt werden!

Text/Fotos: Bettina Tönnesen-Hoffmann