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Der SkF hilft telefonisch

Auch weiterhin im Einsatz für Frauen, Kinder und Familien ist der SkF e. V. Wiesbaden

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Wiesbaden (SkF) ist weiterhin für Schwangere, Frauen und ihre Kinder da und ist telefonisch (0611 / 95287-0) und per Mail ( title=) zu erreichen. Vereinbaren Sie in diesen schwierigen Zeiten gerne einen Termin für eine telefonische Beratung!

Melden Sie sich beim SkF, wenn Sie finanzielle Unterstützung durch die Bundesstiftung Mutter und Kind oder andere finanzielle Hilfen benötigen, Sie Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby haben, Probleme in der Partnerschaft oder Familie auftreten, einfach jemanden zum Reden brauchen oder weitere Anliegen besprechen möchten, z. B. zur Erziehung oder bei finanziellen Fragen.

Der SkF AnziehTreff ist ab dem 16.4. wieder telefonisch unter 0611-3088844 zu erreichen.

Kita-Kinder singen bei 70+

Der Treff 70+ fand im März unter der musikalischen Mitwirkung von 19 Kindern der katholischen Kita Sonnenberg statt. Begonnen wurde mit dem gemeinsam gesungenen Vaterunser, es folgten bekannte Frühlingslieder. Im Anschluss stärkten sich alle mit Muffins, Kaffee und Apfelsaft und Françoise Born dankte den Kindergartenkindern mit einem kleinen Geschenk. Die Senioren ließen den Nachmittag mit angeregten Gesprächen und bei einem Glas Wein ausklingen.

Text/Foto: Michi Baumgärtner

Aschermittwoch in der Kita ERB

An Aschermittwoch feierten alle Kinder der katholischen Tageseinrichtung für Kinder Maria Aufnahme gemeinsam mit Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann das Ende der Faschingszeit und den Beginn der Fastenzeit. Dazu verabschiedeten sich die Kinder von den Luftschlangen und Girlanden, die im Kindergarten gehangen hatten, und verbrannten sie zusammen mit den Buchsbaumzweigen vom letzten Palmsonntag. Die Asche wurde genutzt, um das Aschenkreuz zu empfangen. Mit dem Rest wurde die Erde gedüngt, in die jede Gruppe eine Bohne pflanzte, um sich für die Fastenzeit mit dem Thema „Achtsamkeit“ auseinanderzusetzten. Gemeinsam mit der Leiterin Annette Lotz und den Erzieherinnen und Erziehern der Einrichtung wurde es ein sehr lebendiger Gottesdienst.

Text/Fotos: Kita-Team Erbenheim

Ereignisreiche Faschingsfreizeit

Die Faschingsfreizeit fand mit 48 Kindern und Jugendlichen, 18 Leitern sowie dem vierköpfigen Küchenteam erstmalig in der Jugendfreizeitstätte Hattgenstein im Landkreis Birkenfeld statt. Über das verlängerte Wochenende konnten die Kinder eine Verschwörung von vier Mafiosi-Clans abwenden und so im letzten Moment verhindern, dass diese die Weltherrschaft an sich reißen.

Nach der Ankunft wurden die Kinder vier Mafiosi-Clans zugeteilt. Auf den Zimmern fanden sie Briefe von verdeckten Ermittlern, die die Kinder um Hilfe baten. Die erste Aufgabe bestand darin, die Chefs der Clans während des Abendessens auszuschalten, sodass sie nicht an der Nachtwanderung teilnehmen und die verdeckten Ermittler mit ihren Gruppen ungestört sprechen konnten.

Am nächsten Tag lernten die Kinder in verschiedenen Workshops alle wichtigen Grundlagen für Mafiosi: Schlösser knacken, verschiedene Geheimschriften, Taschendiebstahl und geheime Kommunikation. Am Nachmittag gingen die Gruppen auf die Suche nach Beweisen gegen die Clan-Chefs. Die Beweise wurden zunächst versteckt.

Am darauffolgenden Tag stand die große Zeremonie der Vertragsunterzeichnung zwischen den verschiedenen Clans an. Nachdem der Vertrag (als letztes Beweisstück) unterschrieben war, ließen die verdeckten Ermittler ihre Tarnung auffliegen und klagten die Clan-Chefs an. Doch einige der großen Kinder und die restlichen Clan-Mitglieder schnappten sich die Beweise und rannten damit in verschiedene Richtungen davon. Zum konnten die Kinder die Übeltäter sowie die Beweise schnappen. Es kam zur Gerichtsverhandlung, bei der Richter Schrank Findling – die Ähnlichkeit zu dem Namen von Pfarrer Frank Schindling ist hierbei rein zufällig 😉 – das Chaos aufklären konnte. Am  Abend wurde der Sieg über die Mafia mit einer Disko gefeiert.

Text: Anna Pfendler/Foto: Emil Basting

Kokis entdecken den Glauben

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„Wir laden euch ein! Kommt einfach mit!“ Mit herzlichen Worten lud Gemeindereferent Johannes Mockenhaupt die Eltern ein mit den Kommunionkindern ein Wochenende in Traben-Trarbach zu verbringen – und so reisten neben 87 Kokis teilweise ganze Familien mit kleinen und älteren Kindern an, so dass schließlich 144 Personen aus St. Birgid die Jugendherberge mit Blick auf die Mosel bevölkerten. Mit von der Partie waren zudem ein großer Teil der Katecheten und des Pastoralteams sowie Bezirkskantor Roman Bär.

kokis-1-b15544Mit der Feier einer „erklärten Messe“ in der Kirche St. Nikolaus startete die Gruppe am Freitagabend in das ereignisreiche Wochenende. Samstags wurden mehrere Stationen vorbereitet, an denen Lieder gesungen wurden, ein Podcast zum Thema Liebe entstand, Schnittreste aus der Hostienbäckerei wurden probiert und mit Pater Johannes Wilhelmi der Ablauf des Gottesdienstes besprochen. Meditativ ging es an der Station „Labyrinth des Lebens zu“, mit einer Kerze in der Hand sollten die Kokis den Weg in die Mitte des Labyrinths finden. „Ich habe am längsten gelebt“, berichtete ein Kommunionkind lachend – es hatte sich in den Kurven und Schleifen verlaufen und etwas länger gebraucht als die anderen.

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Außerdem wurde an dem Wochenende Theater gespielt und überlegt, wie die Leute zu Jesu Zeit gelebt haben. Den Erwachsenen bot Pfarrer Frank Schindling ein eigenes Programm an, in dem die Pfarrei vorgestellt und über Gottesbilder gesprochen wurde. Zum Schluss wurden dann viele Handy-Nummern ausgetauscht, zum einen weil die Kinder sich angefreundet hatten und miteinander spielen wollten, zum anderen weil die Eltern untereinander in Kontakt bleiben wollten.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Johannes Mockenhaupt und Pawel Meisler

 

„Halt geben und wachsen lassen“

Die Pfarrei St. Birgid lädt am Dienstag, dem 4. Februar, um 20 Uhr zum Elternabend „Halt geben und wachsen lassen“ aus der KESS-Reihe „Staunen, fragen, Gott entdecken“ ein. Im  Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt, Borkestraße 4, wird überlegt, wie Eltern das positive Lebensgefühl ihres Kindes stärken können und was in schwierigen Lebenssituationen Halt und Orientierung gibt. Therese Weleda, Diplom-Sozialpädagogin und Kursleiterin von der Fachstelle Familienpastoral des Bistums, wird den Abend gestalten.

Gott die Tür aufgemacht – Firmtage in Kirchähr

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firmtage-03-b15357Vor allem um die Liebe wurde lange gekämpft bei den Firmtagen der Pfarrei St. Birgid in Kirchähr. Die knapp hundert Jugendlichen sollten Begriffe für Gott auswählen – erst alleine, dann zusammen, bis zum Schluss nur noch vier Gruppen übrig waren und von diesen jeweils drei Attribute gekürt wurden. Da wurde heftig diskutiert und Sätze wie „Ihr könnt doch die Liebe nicht rausschmeißen“ oder „Feuer ist der Gewinner der Herzen“ fielen. Einig wurde man sich schließlich bei den Wörtern „Licht“, „Liebe“, „Kraft“, „Vater“, „Gnädiger“ und „unverständlich“.

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Drei Tage lang setzten sich die Firmanden mit den Facetten ihres Glaubens auseinander, drehten Werbefilme für Jesus, erstellten Collagen über den Heiligen Geist und schrieben persönliche Briefe an Gott. Begleitet wurden sie hierbei vom Pastoralteam um Pfarrer Frank Schindling und den Katecheten Birgid Meßwarb, Alexandra Chytry, Andreas Quack, Roman Bär, Thomas Hucke, Kurt Herold und Armin Hellinger.

firmtage-08-b15357 firmtage-05-b15357

firmtage-06-b15357Besonders stimmungsvoll waren die Andachten bei Kerzenschein morgens und abends im fast 900 Jahre alten Kirchlein von Kirchähr. Die Zeit der Firmvorbereitung sei „eine Riesenchance dem lieben Gott die Tür aufzumachen“, sagte Schindling, der die Jugendlichen aufforderte sich die Zeit zu nehmen abzuwägen, was ihnen im Leben wichtig sei. Am letzten Tag feierte er mit den Firmanden eine „erklärte“ Messe, in der er den jungen Gottesdienstbesuchern die Abläufe und Liturgie näher brachte.

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firmtage-09-b15357Mit dem Glaubensbekenntnis setzen sich die Jugendlichen im Rahmen einer Stafette auseinander. An den einzelnen Stationen ging es unter anderem um die Auferstehung, die katholische Kirche, Gottesbilder, die Schöpfung und die Heiligen. Des Weiteren wurden die eigenen Ängste und Nöte aufgeschrieben und an ein Kreuz genagelt, mit Puppen Jesusbilder nachgestellt, der Heilige Geist gemalt und Bilder zur Schöpfung und Auferstehung interpretiert. Und es wurde viel diskutiert – über den eigenen Glauben, die Kirche und die Gemeinschaft, die während der Firmtage erfahrbar war.

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Und so fiel das persönliche Glaubensbekenntnis der Jugendlichen in und nach dieser intensiven Zeit in Kirchähr überwiegend positiv und sehr reflektiert aus. „Bei Problemen bin ich nicht allein. Mein Glaube ist ein fester Punkt im Leben, auf den ich immer zurückkommen kann – auch wenn ich ihn vielleicht manchmal etwas aus den Augen verliere“, lautete das Fazit eines Firmanden.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann