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Irische Lebensfreude im Patrick´s Pub

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Der irische Bischof Patrick ist nicht nur der Schutzpatron der grünen Insel sondern auch des Kinder- und Jugendhauses der Pfarrei St. Birgid in Bierstadt. Und so wurde dort der urige Pub anlässlich des St. Patrick´s Day ganz in Grün getaucht. Wer bei der fröhlichen Party dabei sein wollte, musste grüne Klamotten tragen. Das Bier war zwar nicht grün eingefärbt aber dafür das Essen: Auf den Tisch kamen Thai-Curry, grüne Bandnudeln und Spirelli mit Bärlauch-Pesto. Und auch das Nachtischbüfett erstrahlte in der Farbe frischen Klees.

Danach wurde im gut gefüllten Pub getanzt und gesungen. Die Band Physematix spielte Irish Folk – und damit genau die richtige Musik am richtigen Ort. Schnell kochte die Stimmung und irische Lebensfreude machte sich unter den Jugendlichen breit.

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Wer auch einmal „Pub-Stimmung pur“ erleben möchte, ist herzlich zum Paddy´s Open am Freitag, dem 12. April, ab 19 Uhr in das Kinder- und Jugendhaus eingeladen. Dann öffnet der Pub für alle Gemeindemitglieder. Und der Besuch lohnt sich gleich dreifach: Pfarrer Frank Schindling kocht ein leckeres Menu, viele nette Gäste werden erwartet und die Band Physematix spielt Folk.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Frank Schindling

30 Jahre Fastnachtfreizeit

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2017

2017

Sie wechseln jedes Jahr ihre Identität, sind eine eingeschworene Gemeinschaft und reisten schon durch die Zeit. Wer hier mitmacht, ist cleverer als Sherlock Holmes, heldenhafter als die Ritter der Tafelrunde und unerschrockener als jede Piratenbande – nein, hier ist nicht die Rede von einer geheimen Bruderschaft der Pfarrei St. Birgid, sondern – ganz im Gegenteil – von einer unternehmungslustigen, aufgeschlossenen Gemeindegruppe: Das Team der Fastnachtfreizeit lädt seit 30 Jahren an den Karnevalstagen Kinder von 7 bis 14 zu einer abenteuerlichen Unternehmung ein. Bislang ging es alljährlich ins Kloster Arnstein, ausgerechnet im Jubiläumsjahr führte die Freizeit erstmals zur Burg Waldeck bei Dommershausen. Und so herrschte neben der Freude über das Jubiläum auch ein wenig Wehmut darüber, dass das Kloster Arnstein im letzten Jahr geschlossen wurde.

2008

2008

An Ideen mangelt es dem Betreuerteam, von denen einige wie das Geschwisterpaar Anna und Jonathan Einig schon vor über 25 Jahren als Kinder mitgefahren sind, nicht. „Ich weiß gar nicht, was Fastnacht ist“, erzählt Jonathan Einig lachend. Jede Fahrt steht unter einem neuen Motto, das mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wird. An Ideen mangelt es nicht – eher im Gegenteil: Meist muss das rund 20-köpfige Betreuerteam darüber abstimmen, welcher Vorschlag genommen wird. So gab es schon die Themen Märchen, Harry Potter, der Hobbit, die Iluminati, Alice im Wunderland und jetzt im Jubiläumsjahr Vampire.

2018

2018

Ins Leben gerufen haben die Fastnachtfreizeit die damalige Bierstadter Gemeindereferentin Gisela Gärtner und Gabriele Wassenich-Gerlitzki mit einer Gruppe engagierter Jugendlicher. Die erste Fahrt fand unter dem Motto „Länderspiele“ statt. Gärtner, die immer gekocht hat, hatte sich auch bei den Mahlzeiten ganz auf das Thema eingestellt. „Als ich asiatisch gekocht habe, standen auf einmal die Klosterleute in der Küche und meinten, es rieche so gut. Bei den Kindern kam das Essen dann aber gar nicht so gut an“, erinnert sich Gärtner schmunzelnd. Dafür waren ihre selbstgebackenen Kreppel immer ein Renner. Am Ende der ersten Fahrt gab es sogar ein Feuerwerk.

2015

2015

Für Aufregung sorgte einmal eine Gruppe Teilnehmer, die sich bei einer Nachtwanderung im Wald verlaufen hatte. „Und dabei war der Leiter auch noch Pfadfinder“, so Gärtner. Zum Glück fand alles ein gutes Ende. Auch als bei der Abfahrt nach Arnstein einmal kein Bus kam, gelang es dem Team innerhalb von zwei Stunden einen neuen zu organisieren.

2016

2016

Nun beginnt nach 30 Jahren also ein Neuanfang: Erstmals ging es zur Burg Waldeck. Dort tauchten alle in die Welt der Vampire ein und erlebten wieder ein spannendes Abenteuer. Im nächsten Jahr geht es dann mit neuer Identität weiter…

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Fastnachtfreizeitteam und Anne Goerlich-Baumann

Mitreißende Gemeinschaft beim Weltjugendtag erlebt

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Mit einer Reisegruppe von insgesamt 46 Pilgern machten wir, alles Jugendliche aus den drei Bistümern Limburg, Mainz und Speyer, uns auf den Weg zum Weltjugendtag nach Panama. Trotz der großen Vorfreude, war ich zugegebenermaßen ziemlich aufgeregt vor dem, was anstand. Am frühen Morgen des 16. Januars trafen wir uns am Frankfurter Flughafen, um gemeinsam aufzubrechen. Bereits am Flughafen spürte ich die riesige Vorfreude der weiteren Gruppenmitglieder. Andere, die schon bei vergangenen Weltjugendtagen dabei waren, erzählten einzigartige Geschichten und mir wurde bewusst, dass dort wunderbare Erlebnisse auf uns zukommen werden.

wjt-1-b13551Nach einer gemeinsamen Andacht und einem Aussendungssegen am Gate des Flughafens, ging es dann ins Flugzeug. Wir flogen zunächst nach Costa Rica. Dort verbrachten wir die Tage der Begegnung, bis wir eine knappe Woche später dann nach Panama fuhren. In Costa Rica waren wir die erste Nacht in San José untergebracht, der Hauptstadt des Landes. Mit dem Bus wurden wir am nächsten Tag zu unserer Gastpfarrei nach Chacarita, einer an der Pazifikküste gelegenen Kleinstadt, gebracht. Dort wurden wir total herzlich und sehr musikalisch empfangen. Die vielen tobenden Kinder, die nur so vor Freude sprudelten, erinnerten mich teilweise an den Besuch im Marienheim-Hostel in Namibia. Dort waren im Rahmen einer Jugendbegegnungsreise 2016 einige Jugendliche unserer Pfarrei mit Pfarrer Frank Schindling.

In unserer Gastpfarrei in Costa Rica wurden wir mit den Worten „jetzt habt ihr ein neues Zuhause“ begrüßt. Untergebracht waren wir in Familien, die in den meisten Fällen in ziemlich einfachen Verhältnissen wohnten. Eine sehr aktive und äußerst engagierte Jugendgruppe dieser Pfarrei, welche unserem AK-Jugend ähnelte, hatte für die Tage der Begegnung ein Programm für uns vorbereitet. Gleich am ersten Tag hörten wir mehrere interessante Vorträge über den Begriff der Nachhaltigkeit, der Erhaltung der Schöpfung, der Bedeutung des Umweltschutzes sowie der Verantwortung im Hinblick auf nachfolgende Generationen. Noch am selben Tag ging es bei sommerlichen 36°C an den leider extremst vermüllten Strand. Dort angekommen wurden Handschuhe und Abfallsäcke verteilt. Bis in den Abend hinein sammelten wir Müll und sorgten dafür, dass unser schöner Planet wenigstens ein kleines Stückchen sauberer wurde.

Während der anderen Tage erfuhren wir einiges über das Gemeindeleben unserer Gastpfarrei. Uns wurde das Pastoralteam vorgestellt und wir durften während der immer sehr musikalischen Gottesdienste erleben, wie man dort Gemeinschaft lebt und erlebt. Einige Jugendliche erzählten uns ihre teilweise sehr tragischen Lebensgeschichten und Beweggründe in die Kirche zu gehen und dort aktiv zu sein. Ein junger Mann aus einem nicht religiösen familiären Umfeld berichtete von einer schwer zu bewältigenden Lebenssituation, in der er und durch die er Zugang zum Glauben gefunden habe. 

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Die Tage der Begegnung in Costa Rica vergingen wie im Flug. Nach knapp einer Woche mussten wir uns verabschieden. Tschüss sagen von unseren Gastfamilien, die uns alle mit Herzlichkeit aufgenommen und lecker bekocht haben, und von den Jugendlichen der Gastpfarrei, die zu guten Freuden geworden waren. Der Abschied fiel beiden Seiten schwer.

Der Reisebus wurde beladen und die letzten gemeinsamen Bilder gemacht, bevor die 17-stündige Busfahrt nach Panama-City anstand. Dort kamen wir gegen 2 Uhr nachts in einem Gemeindezentrum an, wo ebenfalls Gastfamilien warteten, um uns aufzunehmen. Die Herzlichkeit und die Freude der Menschen, uns als Pilger von einem anderen Kontinent aufnehmen zu dürfen, verspürten wir sofort.

In den folgenden Tagen trafen wir uns vormittags immer mit allen zum Weltjugendtag gekommenen Deutschen. Auf dem Programm standen Katechesen mit diversen deutschen Weihbischöfen, Gottesdienste und gemeinsame Mittagessen. Nachmittags waren wir in kleinen Gruppen in der Stadt unterwegs und konnten an vielen verschiedenen Programmpunkten teilnehmen.  Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat beispielsweise bot eine Veranstaltung an, in der es um die Zukunft und Aussichten lateinamerikanischer Jugendlicher ging. Es fanden einige spannende Dialoge zwischen europäischen und einheimischen Jugendlichen statt.

Während der ganzen Tage herrschte in der ganzen Stadt eine sehr friedliche, gemeinschaftliche und weltoffene Stimmung, was mich oftmals an Taizé erinnerte. Es waren viele unkomplizierte nette Gespräche und Situationen mit Menschen aus aller Welt, die diese Zeit für mich zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.

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Das Highlight war natürlich der Besuch von Papst Franziskus. Seine Eröffnungsfeier, der Kreuzweg sowie seine Vigil-Predigt mit anschließendem Aussendungsgottesdienst waren atemberaubend. Nach der Vigil-Predigt schliefen wir mit hunderttausenden anderen Jugendlichen aus über 100 Nationen unter freiem Himmel – Gänsehaut pur. Der Weltjugendtag endete mit dem Aussendungsgottesdienst des Papstes am Sonntag. Einen Tag später hieß es wieder Abschiednehmen von den Gastfamilien, was nach dieser inhaltlich sehr intensiven und wertvollen Zeit alles andere als einfach war.

Für uns, der Reisegruppe aus den Bistümern Limburg, Mainz und Speyer, stand jedoch noch nicht die Heimkehr an. Um die Reise ausklingen zu lassen und um die vielen Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen nochmal gemeinsam reflektieren zu können, verbrachten wir als Gruppe weitere drei Tage in einem kleinen Küstenort am Pazifik. Während dieser Zeit fand ein intensiver Austausch über die vielen Erlebnisse statt, wir feierten Andachten und Gottesdienste am Meer.

Ich freue mich, dass ich beim Weltjugendtag dabei sein durfte. Wir erfuhren überall große Herzlichkeit und Freude: von den Gastfamilien über die unzähligen Freiwilligen bis hin zum Essensverkäufer. Für mich war die Zeit ein großes Erlebnis. Ich würde mich freuen, wenn beim nächsten Weltjugendtag, welcher 2022 in Lissabon/Portugal stattfinden wird, auch der ein oder andere aus unserer Pfarrei dabei sein wird.

Bis hoffentlich bald.
euer stellvertretener Jugendsprecher
Martin Kunstmann

Advents-MAD

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Allerhand zu entdecken gab es beim Advents-MAD, unserem Mini Action Day, in Maria Aufnahme Erbenheim, denn alles drehte sich um Namibia.

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Unser Pfarrer Frank begrüßte die 36 Messdiener, die danach Laufzettel erhielten, um in zwei Stunden acht Stationen zu durchlaufen – das war ganz schön stressig. Aber dennoch hatten die Kinder viel Spaß, so wurden beispielweise Freundschaftsarmbänder selbst produziert, Briefe geschrieben und gemalt… Den Maisbrei mit Soße ließen sich dann alle schmecken.

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Danach wurde gemeinsam aufgeräumt, die Gewänder angezogen und dann um 18 Uhr der Gottesdienst mit der Gemeinde gefeiert – auch hier ging es um Namibia und das Spendenprojekt der Pfarrei: das „Marienheim Hostel“, in dem 110 Kinder, Waisen und Kinder aus ärmsten Verhältnissen, leben. Gezeigt wurde eine Bilderpräsentation von der Jugendbegegnungsfahrt 2016 und von einer Fahrt von Pfarrer Frank Schindling im Herbst 2018. Neben der Kollekte werden die von den Gemeindemitgliedern für die Kinder und die drei Schwestern geschriebenen Fürbitten sowie die nachmittags geschriebenen Briefe und Freundschaftsbänder auf direktem Wege ins Marienheim Hostel geschickt.

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Am Ende des Gottesdienstes wurden noch die neuen Erbenheimer Messdiener eingeführt und für alle Messdiener gab es ein Weihnachtsgeschenk – eine Tüte mit Popcorn und die Einladung zum MAD-Spezial, das am 24. August in den Movie Park führt. Nach dem Gottesdienst konnte man sich noch die Buchausstellung des Büchereiteams anschauen. Vor dem Gemeindezentrum wurde gegrillt – es gab Bratwurst im Brötchen und viele nette Gespräche. Und schon war der letzte MAD dieses Jahres vorbei – im neuen Jahr sehen wir uns dann am 24. Februar um 9 Uhr beim MAD in St. Elisabeth Auringen.

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Text: Sarah Reiter/Fotos: Armin Hellinger

Spielenachmittag

spiele-b12966Wer hat Freude daran, gemeinsam zu spielen? Wer möchte unbekannte Spiele ausprobieren, ohne sich vorher erstmal durch die Spieleanleitung zu arbeiten?

Der Spiele-Erklärer Bernhard Neumann hat viele neue Spiele für wirklich alle Altersgruppen im Gepäck! Zur Stärkung zwischendurch stehen Obst und Kuchen bereit.

Samstag, 24.11. ab 16.00 Uhr in St. Birgid, Bierstadt