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Kita-Kinder singen bei 70+

Der Treff 70+ fand im März unter der musikalischen Mitwirkung von 19 Kindern der katholischen Kita Sonnenberg statt. Begonnen wurde mit dem gemeinsam gesungenen Vaterunser, es folgten bekannte Frühlingslieder. Im Anschluss stärkten sich alle mit Muffins, Kaffee und Apfelsaft und Françoise Born dankte den Kindergartenkindern mit einem kleinen Geschenk. Die Senioren ließen den Nachmittag mit angeregten Gesprächen und bei einem Glas Wein ausklingen.

Text/Foto: Michi Baumgärtner

Heringsessen bei den JuHu´s

Am Aschermittwoch trafen sich die JuHu´s in Bierstadt zum Heringsessen. Zu Beginn sprach Pater Johannes Wilhelmi einige Worte über die Entwicklung der Traditionen und Bräuche, beispielsweise wie es zum Aschekreuz überhaupt kam. Auch das Fasten, der Verzicht auf Genussmittel, hatte in der Geschichte viele verschiedene Ansätze und Gründe. So wurde im Mittelalter auf alle Fleisch- und Milchprodukte verzichtet. Um doch in das Vergnügen zu kommen, hat der damalige Papst im 15. Jahrhundert den „Butterpfennig“ eingeführt, mit dem man eine Dispens erteilt bekommen hat.

Im Anschluss wurde das Buffet mit vielerlei an Heringshappen und Pellkartoffeln eröffnet. Es war ein stimmungsvoller und schöner gemeinsamer Nachmittag.

Text: Pawel Meisler/Foto: Barbara Yurtöven

Dreifaches Helau von den JuHu´s

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Ein dreifach donnerndes Helau schmetterten die JuHu´s, die Jungen unter Hundert der Pfarrei St. Birgid, gut gelaunt beim Besuch im Fastnachtsmuseum in Mainz. Da sich die fünfte Jahreszeit näherte, zog es die muntere Gruppe in die benachbarte Fastnachtshochburg, um etwas mehr über die närrischen Bräuche und Traditionen jenseits des Rheins zu erfahren.

So erfuhr die unternehmungslustige Gruppe, dass der Verkauf der  sogenannten Zugplakettchen, die seit 1948 alljährlich angeboten werden und der Finanzierung des Rosenmontagzuges dienen, eine Idee war, die vom Katholikentag abgeschaut wurde. Neben all dem  Wissenswerten gab es aber auch etwas zu erleben, so durfte sich Pastoralteamer Pawel Meisler einen 25 Kilogramm schweren Schwellkopp aufsetzen. Diese werden bei den Umzügen auf der sieben Kilometer langen Strecke getragen.

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Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen kehrten alle närrischen JuHu´s wieder gut gelaunt nach Wiesbaden zurück.

Am Aschermittwoch, dem 26. Februar, beginnt die 40-tägige vorösterliche Fastenzeit. Wissenswertes über diesen Tag erfahren die JuHu´s ab 14 Uhr im Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt. Außerdem lädt ein Heringsbuffet zum Schlemmen und Verweilen ein. Zur besseren Planung bitten wir um vorherige Anmeldung im Zentralen Pfarrbüro. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Ebenfalls direkt anmelden sollte man sich auch für den Ausstellungsbesuch in St. Mauritius anlässlich 75 Jahre Ende des 2. Weltkriegs: Am Mittwoch, dem 25. März, wird die  Ausstellung von Claudia Merx „… trotz aller Schwere – Vergessen und Erinnern Raum geben“ besucht.

Text/Fotos: Pawel Meisler

Café St. Elisabeth

Mit der Feier eines Gottesdienstes am Mittwoch, dem 5. Februar, um 15 Uhr beginnt im Auringer Gemeindezentrum, Auf den Erlen 15, das Café St. Elisabeth. Interessierte jeden Alters sind im Anschluss zu der gemütlichen Kaffeerunde eingeladen.

Seniorentag in St. Elisabeth

Ein Ort, wo das Leben gefeiert wird

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Als Pfarrer Frank Schindling beim Seniorentag in St. Elisabeth Auringen fragte, wer denn zum ersten Mal in der Kirche sei, schnellten zahlreiche Finger in die Höhe, denn aus allen Kirchorten der Pfarrei waren mehr als 50 Senioren zusammengekommen, um eine Messe zu feiern und ein paar schöne gemeinsame Stunden zu verbringen.

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seniorentag-3-aur-b15032Eingeladen hatte Pastoralteamer Pawel Meisler, der für die Seniorenarbeit der Pfarrei zuständig ist. In diesem Jahr bewies Meisler echtes Improvisationstalent. Eigentlich sollte das Treffen in St. Birgid Bierstadt stattfinden, doch wegen des Brandes im Kirchturm musste alles noch einmal umdisponiert werden. Zum Glück stellten auch Dr. Simone Husemann, die als Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden eine Einführung in die Baugeschichte der Kirche gab, und die fleißigen Helferinnen in der Küche, Elli Einig und Christa Hellerbach, ihre Flexibilität unter Beweis, so dass trotz der kurzfristigen Verlegung alles wie am Schnürchen klappte.

„St. Elisabeth ist ein Ort, wo wir das Leben feiern“, sagte Pfarrer Schindling im Gottesdienst, den Szilvia Tóth an der Orgel musikalisch begleitete. Hierher kämen die Leute mit ihren Bitten, Nöten, ihrem persönlichen Dank und ihren Feiern. Und auch Husemann betonte: „Dies ist ein Raum, der für Menschen gemacht worden ist.“ Das i-Tüpfelchen sei dabei die Gestaltung durch Eberhard Münch, der stets mit großer Feinfühligkeit die Besonderheit eines Ortes erspüre. Er habe den Raum in St. Elisabeth als Gesamtkunstwerk gestaltet und der helle, lebendige Kirchenraum entspreche ganz der Lebendigkeit der Gemeinde. Das sei in Wiesbaden so einmalig.

Im Anschluss saßen die Senioren noch gesellig bei Kaffee, Kuchen und einem Gläschen Wein beisammen und plauderten mit Pfarrer Frank Schindling, Pawel Meisler, Eva-Maria Brenneisen, Pater Johannes Wilhelmi, Johannes Mockenhaupt, Jörg Heuser und Jürgen Otto vom Pastoralteam.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann