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Friedenslicht ins Bistum ausgesandt

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Weit gereist war die kleine Flamme, die am 3. Advent von Pfadfindern in die Kirche Christ König Nordenstadt getragen wurde: Das Friedenslicht wird alljährlich in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und von dort in die ganze Welt verteilt. Zur Aussendungsfeier für das Bistum Limburg, an der auch Bischof Georg Bätzing teilnahm, hatte der DPSG Stamm Mutter Teresa Bierstadt nach Christ König eingeladen.

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Mit einem bunten, pfadfinderischen Vorprogramm startete der Nachmittag im und um das Gemeindezentrum herum. Rund 300 Pfadfinder aus dem gesamten Bistum kamen zusammen, um das kleine Licht abzuholen und in die eigene Pfarrei zu bringen. Mit einer stimmungsvollen Lightshow und der lebendigen musikalischen Untermalung des Stammessingkreises Heddernheim begann der Gottesdienst. Enthusiastisch sangen alle „Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz! Freundschaft, die zusammenhält: so verändern wir die Welt!“

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friedenslicht-3-nor-b15290Nach der Begrüßung durch Pfarrer Frank Schindling fragte Pastoralreferent Jürgen Otto, der Mitglied im Diözesanvorstand der dpsg Limburg ist, in Anspielung auf das Friedenslichtmotto „Mut zum Frieden“, was den Anwesenden denn zum Thema Mut einfalle? Zunächst spielte er einen Podcast mit Antworten der Bierstadter Pfadfinder ab: Mut bedeute zu sich selbst zu stehen, neue Dinge auszuprobieren und schwierige Entscheidungen zu treffen. Mutig seien Pfadfinder, weil sie in Zelten schlafen, Ärzte und Feuerwehrleute sowie Greta Thunberg. Im Anschluss wurden die Gottesdienstbesucher gefragt, was Mut für sie bedeute – übers Smartphone konnten alle ein Schlagwort auf eine Leinwand schicken, die in Form einer Wolke abgebildet wurden. „Zivilcourage“, „Vertrauen“ und „Glaube“ war zu lesen.

Um mutig zu sein, müsse man sich oft überwinden, aber danach sei man oft froh und erinnere sich noch lange daran, sagte Bischof Georg Bätzing zu den Pfadfindern und der Gemeinde. Der Mut sei männlich, die Courage weiblich – beides müsse zusammenspielen, denn nur so könne der Frieden wachsen. Das Friedenslicht leuchte in viele Herzen – aus dem einen Licht würden viele Lichter, so wie ein Herz viele Herzen bewegen könne. „Pfadfinder sind mutige, couragierte Leute“, so der Bischof.

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friedenslicht-8-nor-b15290Am Ende des Gottesdienstes wurde das Licht in der ganzen Kirche verteilt. Mit Laternen und Windlichtern machten sich die Gottesdienstbesucher dann auf den Weg in ihre Gemeinden und Häuser, um auch dort das kleine Licht weiterzugeben.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Erntedankfeier mit den Kita-Kindern

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erntedank-4-son-b14849„Wir feiern heut ein Fest und danken für die Gaben“, sangen die Kita-Kinder und die Gemeinde zu Beginn des Erntedankgottesdienstes in der Kirche Herz Jesu in Sonnenberg. Bezirkskantor Roman Bär begleitete den fröhlichen Gesang auf dem E-Piano. „Gott schenkt uns die Gaben aus der Erde“, begrüßte Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann die großen und kleinen Gottesdienstbesucher. Alles, was wachse, beginne ganz klein. Deshalb brauche Gott die Menschen als seine Helferinnen und Helfer. „Wir haben eine Verantwortung“, so Tönnesen-Hoffmann.

Danach führten die Kita-Kinder eine Geschichte vor, in der aus einem kleinen Samenkorn eine große Blume wächst. Zu Hilfe kamen der Wind, der Regen und die Sonne. „Es ist nicht selbstverständlich, wenn etwas wächst“, erklärte Tönnesen-Hoffmann danach. „Wir glauben, wir haben es Gott zu verdanken, es wird uns geschenkt.“ Im Anschluss hatten alle Gemeindemitglieder Gelegenheit ihren Dank auf ein Blütenblatt zu schreiben. Gemeinsam ergaben die Blätter dann schöne Blumen.

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erntedank-1-son-b14849Schließlich durften die Kinder noch ihre mitgebrachten Lebensmittel zum Altar bringen, wo sie von Abbé Thierry Rugira gesegnet wurden. Die Spenden waren für die Wiesbadener Tafel bestimmt.

Den Altarraum herbstlich geschmückt hatte Gemeindemitglied Michi Baumgärtner.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Tanz und Meditation

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Ein Netz aus Tanz, Lachen und Musik wird an jedem zweiten Montag in St. Elisabeth Auringen gewebt. Dann trifft sich der „Meditative Tanzkreis“ mit Leiterin Margot Roth, studiert Neues ein oder probt Altbekanntes. In einer ansprechenden Atmosphäre bei Kerzenlicht und mit einem bunten Wiesenstrauß in der Mitte des Raums werden israelische Tanzschritte, Folklore- oder Gebetstänze geübt – auf den ersten Blick scheinbar einfache Schrittfolgen, die aber häufig wechseln und zum Teil temporeich von den rund zehn Frauen dargeboten werden.

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Dass die Gruppe bald drei Jahrzehnte Bestand hat, damit hat am Anfang keiner gerechnet. 1991 trommelte Hildegard Hoffmann ein paar interessierte Gemeindemitglieder zusammen, um bei der Einweihung des Gemeindezentrums St. Elisabeth vor dem Gottesdienst einen Tanz aufzuführen. Weil aber alle großen Spaß dabei hatten und Hoffmann so viel Herzblut in die Proben und Vorbereitungen steckte, blieb die Gruppe zusammen.

tanzkreis-1-b14562Schnell folgten Auftritte in Gottesdiensten, an Karneval, an Christi Himmelfahrt auf dem Kellerskopf oder Fronleichnam in Sonnenberg. Hildegard Hoffmann war die gute Seele – sie nähte Gewänder und Tücher, studierte Tänze mit Lichtern ein und versprühte ihre überbordende Kreativität in den Proben. In diesem Jahr hat Hoffmann aus gesundheitlichen Gründen die Leitung an das jüngste Tanzkreis-Mitglied, Margot Roth, abgegeben, die mit viel Verve und neuen Impulsen die Gruppe weiter führt. Roth, die in der jüdischen Gemeinde von der israelischen Folklore beeinflusst wurde, setzt neue Akzente mit lebendigen Choreographien und fröhlicher Musik. Zwar sind die Auftritte des Meditativen Tanzkreises mit den Jahren weniger geworden, doch die Freude am Tanzen und der Meditation ist bei den Frauen, die sich über weitere Mitstreiterinnen oder Mitstreiter freuen würden, ungebrochen.

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Nähere Auskünfte erteilt Pfarrsekretärin Elli Einig im Gemeindebüro St. Elisabeth Auringen freitags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 0 61 27/99 93 91 10.

Text/Foto: Anne Goerlich-Baumann

Für den Geist Gottes entbrannt

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pfingsten-03-bie-b14434 „Lass zu deinem Zweifel nun auch den Mut in deinen Sinn. Menschen in ihrer Vielfalt sind unsere Stärke, unser Gewinn“, der Geist Gottes war bei jedem Takt, der im ökumenischen Gottesdienst an Pfingstmontag in St. Birgid erklang, zu spüren. Die Sankt Birgid Gospel Voices und ihr Leiter Roman Bär steckten mit ihrer Begeisterung für den Rhythmus und die Spiritualität des Gospels die Gemeinde an, die eifrig mitsang und -klatschte. „Da kommt was rüber“, kommentierte auch Pfarrer Frank Schindling, die sehr lebendige musikalische Gestaltung der Feier.

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pfingsten-01-bie-b14434An Pfingsten blicke man auf die  Geburtsstunde der Kirche zurück. Damals sei eine neue Gemeinschaft entstanden, deren Geist und Feuer auch heute noch in allen Christen brennen sollte. Deshalb müsse man sich trauen, etwas zu tun – manchmal auch in kleinen Schritten. Im Glauben, in der Ökumene gehe es eben nicht um „entweder oder“ sondern um ein „sowohl als auch“, predigten im Wechsel der evangelische Pfarrer, Andreas Friede-Majewski, und seine katholischen Kollegen, Gemeindereferentin Eva-Maria Brenneisen und Pfarrer Frank Schindling. Als sichtbares Zeichen, das der Geist zusammenführt, wurde gesegnetes Brot im Gottesdienst geteilt.

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Im Anschluss hatte der Bierstadter Ortsausschuss zum Empfang eingeladen und die Jugendlichen öffneten noch einmal den Flohmarkt im großen Gemeindesaal, dessen Einnahmen für das Namibia-Projekt der Pfarreijugend bestimmt sind.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Bergmesse erstmals auf der Fichter

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„Schön hier, oder?“, begrüßte Pfarrer Frank Schindling die St-Birgid-Gemeinde an Christi Himmelfahrt erstmals auf dem Fichter Kerbegelände in Bierstadt. Dass der neue Platz gut an kam, zeigte sich auch daran, dass immer noch Bänke geholt und aufgebaut werden mussten, um allen einen Sitzplatz zu ermöglichen. Auch die Schar der Messdiener war groß, so dass einige ohne Gewand einziehen mussten.

Wenn man sich an einem neuen Ort treffe, müsse man wissen, wo es hingehe, predigte Schindling. Wer den Kurs verliere, brauche einen Kompass oder eine Karte zur Orientierung. „Jesus zeigt uns, wo es lang geht“, so der Pfarrer. Der Weg zu Christus führe über die Menschen. So habe auch der heilige Christophorus zu Gott gefunden, indem er Menschen auf seinen Schultern über einen gefährlichen Fluss trug und damit Christus selbst. „Dieser Christus will mich tragen und ich trage ihn. Das ist die richtige Richtung“, sagte Schindling. Im Anschluss segnete er mehrere hundert Christophorus-Plaketten, die dann von den Messdienern an die Gottesdienstbesucher verteilt wurden.

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Die kleinen Gemeindemitglieder nahmen derweil am begleitenden Kinderwortgottesdienst mit Bettina Tönnesen-Hoffmann und Miriam Gies vom Pastoralteam teil. Auch sie hörten sich die Christi-Himmelfahrt-Erzählung an, dann malten sie einen besonders schönen, himmlischen Moment auf.

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Im Anschluss an den Gottesdienst, den die Jugendband BON musikalisch gestaltete und der von Volker Teske technisch betreut wurde, blieben fast alle noch zum Mittagessen beisammen und genossen das schöne Wetter. Die Ortsausschussmitglieder schenkten Getränke aus, feuerten den Grill an und verteilten das Essen. Die Kinder tobten auf der riesigen Hüpfburg. Der Eine-Welt-Kreis bot fair gehandelte Produkte an und erstmals stellte  sich die AG Ökologie mit einem eigenen Stand der Gemeinde vor.

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Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen der Bergmesse beigetragen haben, allen voran der Fichter Kerbegesellschaft!

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann