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Weltgebetstag

Traditionell trafen sich rund 30 Frauen und 2 Männer zum Ökumenischen Weltgebetstag zunächst in der Sonnenberger evangelischen Thalkirche, um dort gemeinsam mit Gesängen und einer Liturgie aus Simbabwe, dem Land, aus dem in diesem Jahr die Impulse kamen, die Feier zu beginnen.

Im Anschluss wanderte die Gruppe in das katholische Gemeindezentrum Herz Jesu, um dort kulinarische Leckereien aus Simbabwe zu probieren. Wie immer gab es einen regen Austausch zwischen evangelischen und katholischen Christen.

Wie immer feierten auch die evangelischen Gemeinden Auringen, Medenbach und Naurod zusammen mit der katholischen Gemeinde St. Elisabeth Auringen den Weltgebetstaggottesdienst, Gastgeber war die evangelische Kirche in Auringen. Und Corona-Angst hin oder her: Der Gottesdienst war sehr gut besucht, die kleine Auringer Kirche voll besetzt! Erstmals begann der Gottesdienst um 17 Uhr, statt Kaffee und Kuchen hatten die Damen des Teams mit Helferinnen einen kleinen Imbiss aus von Simbabwe inspirierten Salaten und Fleischbällchen vorbereitet und dazu im Anschluss an den Gottesdienst in den Saal der Ortsverwaltung eingeladen.

Auch in Erbenheim und Wallau kamen Christen beider Konfessionen zusammen, um für die Rechte von Frauen und Mädchen in Simbabwe zu beten.

Text: Lioba Czichos und Margit Ruffing/Fotos: Lioba Czichos und Steffie Herold

 

Ikone in Christ König

Einen festen Platz gefunden hat die Ikone der heiligen Birgid in der Kirche Christ König. Nachdem sie beim Patrozinium gesegnet und an Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alexandra Chytry übergeben wurde, ist sie nun in Nordenstadt angekommen. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Beatrice Buballa-Herok, Alfred Herok, Osama Msleh, Erich Herbst, Lothar Bauer und Gerhard Lotz wurde der alte, nicht mehr genutzte Beichtstuhl in der Kirche abgebaut und an seiner Stelle eine Holzstele aufgestellt, an der die Ikone angebracht wurde. Zur Kontemplation und zum Gebet finden sich davor ein Tisch und zwei Stühle, so dass man bei der Betrachtung der Ikone in Ruhe verweilen kann.

Text/Foto: Anne Goerlich-Baumann

Buntes Jugendkreuz für Bierstadt

Das Kreuz machten die Firmanden der Pfarrei St. Birgid buchstäblich zu ihrem persönlichen Glaubenssymbol bei einem gemeinsamen Treffen mit Pfarrer Frank Schindling und Clara Vogel und Eric Tilch vom Team der Jugendkirche KANA in Bierstadt. Mit selbstbeschrifteten, bunten Plexiglasscheiben gestalteten sie in einem stimmungsvollen Jugendgottesdienst ein Kreuzgerüst – so dass schließlich ein farbenfrohes Jugendkreuz in der Pfarrkirche erstrahlte. „Alle, die hier sind, sind ein Teil davon“, sagte Pfarrer Schindling. Der Gottesdienst endete dann schließlich draußen, auf dem Grün zwischen Kirche, Jugendhaus und Gemeindezentrum, wo das neue Kreuz für Bierstadt aufgestellt wurde. „Viele Stellen sind noch frei: Hier fehlt das, was die Leute, die vorüber gehen, ans Kreuz hängen möchten. Wofür sie bitten und wofür sie danken wollen“, so der Pfarrer.

Im Rahmen eines Firmbausteins hatten Vogel und Tilch von KANA zuvor mit einer Gruppe Firmanden das Kreuzprojekt vorbereitet – ganz praktisch mit dem Bau des Kreuzgerüstes, aber auch inhaltlich, indem sie sich die Frage stellten: „Was ist Kreuz für dich?“ Diese Frage sollten dann schließlich alle Firmanden bei dem gemeinsamen Treffen beantworten und auf die Plexiglaskacheln bringen. Die Begriffe „Segen“, „Vertrauen“, „Energie“, „Hoffnung“ und „Kraft“ schrieben die Jugendlichen unter anderem auf die bunten Scheiben.

Im Anschluss feierten die Firmanden mit ihren Eltern, Geschwistern und den Gemeindemitgliedern einen Jugendgottesdienst in der stimmungsvoll beleuchteten dunklen Kirche. Musikalisch sorgte die Jugendband BON vor allem mit vielen Taizé-Gesängen für den passenden Ton. „Vielleicht siehst du das Kreuz ab heute in einem anderen Licht“, predigte Schindling.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Friedenslicht ins Bistum ausgesandt

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Weit gereist war die kleine Flamme, die am 3. Advent von Pfadfindern in die Kirche Christ König Nordenstadt getragen wurde: Das Friedenslicht wird alljährlich in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und von dort in die ganze Welt verteilt. Zur Aussendungsfeier für das Bistum Limburg, an der auch Bischof Georg Bätzing teilnahm, hatte der DPSG Stamm Mutter Teresa Bierstadt nach Christ König eingeladen.

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Mit einem bunten, pfadfinderischen Vorprogramm startete der Nachmittag im und um das Gemeindezentrum herum. Rund 300 Pfadfinder aus dem gesamten Bistum kamen zusammen, um das kleine Licht abzuholen und in die eigene Pfarrei zu bringen. Mit einer stimmungsvollen Lightshow und der lebendigen musikalischen Untermalung des Stammessingkreises Heddernheim begann der Gottesdienst. Enthusiastisch sangen alle „Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz! Freundschaft, die zusammenhält: so verändern wir die Welt!“

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friedenslicht-3-nor-b15290Nach der Begrüßung durch Pfarrer Frank Schindling fragte Pastoralreferent Jürgen Otto, der Mitglied im Diözesanvorstand der dpsg Limburg ist, in Anspielung auf das Friedenslichtmotto „Mut zum Frieden“, was den Anwesenden denn zum Thema Mut einfalle? Zunächst spielte er einen Podcast mit Antworten der Bierstadter Pfadfinder ab: Mut bedeute zu sich selbst zu stehen, neue Dinge auszuprobieren und schwierige Entscheidungen zu treffen. Mutig seien Pfadfinder, weil sie in Zelten schlafen, Ärzte und Feuerwehrleute sowie Greta Thunberg. Im Anschluss wurden die Gottesdienstbesucher gefragt, was Mut für sie bedeute – übers Smartphone konnten alle ein Schlagwort auf eine Leinwand schicken, die in Form einer Wolke abgebildet wurden. „Zivilcourage“, „Vertrauen“ und „Glaube“ war zu lesen.

Um mutig zu sein, müsse man sich oft überwinden, aber danach sei man oft froh und erinnere sich noch lange daran, sagte Bischof Georg Bätzing zu den Pfadfindern und der Gemeinde. Der Mut sei männlich, die Courage weiblich – beides müsse zusammenspielen, denn nur so könne der Frieden wachsen. Das Friedenslicht leuchte in viele Herzen – aus dem einen Licht würden viele Lichter, so wie ein Herz viele Herzen bewegen könne. „Pfadfinder sind mutige, couragierte Leute“, so der Bischof.

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friedenslicht-8-nor-b15290Am Ende des Gottesdienstes wurde das Licht in der ganzen Kirche verteilt. Mit Laternen und Windlichtern machten sich die Gottesdienstbesucher dann auf den Weg in ihre Gemeinden und Häuser, um auch dort das kleine Licht weiterzugeben.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Erntedankfeier mit den Kita-Kindern

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erntedank-4-son-b14849„Wir feiern heut ein Fest und danken für die Gaben“, sangen die Kita-Kinder und die Gemeinde zu Beginn des Erntedankgottesdienstes in der Kirche Herz Jesu in Sonnenberg. Bezirkskantor Roman Bär begleitete den fröhlichen Gesang auf dem E-Piano. „Gott schenkt uns die Gaben aus der Erde“, begrüßte Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann die großen und kleinen Gottesdienstbesucher. Alles, was wachse, beginne ganz klein. Deshalb brauche Gott die Menschen als seine Helferinnen und Helfer. „Wir haben eine Verantwortung“, so Tönnesen-Hoffmann.

Danach führten die Kita-Kinder eine Geschichte vor, in der aus einem kleinen Samenkorn eine große Blume wächst. Zu Hilfe kamen der Wind, der Regen und die Sonne. „Es ist nicht selbstverständlich, wenn etwas wächst“, erklärte Tönnesen-Hoffmann danach. „Wir glauben, wir haben es Gott zu verdanken, es wird uns geschenkt.“ Im Anschluss hatten alle Gemeindemitglieder Gelegenheit ihren Dank auf ein Blütenblatt zu schreiben. Gemeinsam ergaben die Blätter dann schöne Blumen.

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erntedank-1-son-b14849Schließlich durften die Kinder noch ihre mitgebrachten Lebensmittel zum Altar bringen, wo sie von Abbé Thierry Rugira gesegnet wurden. Die Spenden waren für die Wiesbadener Tafel bestimmt.

Den Altarraum herbstlich geschmückt hatte Gemeindemitglied Michi Baumgärtner.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann