Fest

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patrozinium-03-bie-b15458„Die Kirchenentwicklung ist uns besonders wichtig“, sagte Pfarrer Frank Schindling zu Beginn des Festgottesdienstes zum Patrozinium der Pfarrei St. Birgid Wiesbaden. „Man sieht hier Kirchenentwicklung“, schloss sich dem Bischofsvikar Dr. Christof May an und spielte damit auf den festlichen Einzug in die vollbesetzte Bierstadter Pfarrkirche mit über 50 Messdienern, einer Gruppe Pfadfinder, den acht neuen Trauerbegleiterinnen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Beerdigungsdienst sowie dem Pastoralteam St. Birgid um Pfarrer Frank Schindling an. Musikalisch gestalteten die Gemeindeband leBandig und die Chöre der Pfarrei unter der Leitung von Corinne Brill sowie Szilvia Tóth an der Orgel und Bezirkskantor Roman Bär die Feier. Zu gleich zwei begleitenden Kinderwortgottesdiensten waren die jüngeren Gemeindemitglieder eingeladen.

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St. Birgid sei eine bunte, lebendige Gemeinde, die auch das Lebensende in den Blick nehme, so May. „Gehört nicht auch alles irgendwie zusammen?“, fragte der Bischofsvikar für Kirchenentwicklung. „Heute werden Botinnen gesandt, um Menschen auf dem Weg des Abschiedsnehmens zu begleiten. Ihr macht ernst mit der Nachfolge Jesu“, richtete er sich an die acht Gemeindemitglieder, die sich ein Jahr lang unter der Begleitung von Pastoralreferent Stephan Lechtenböhmer in einem Qualifizierungskurs auf diesen besonderen Dienst, ein Pilotprojekt des Bistum Limburg, vorbereitet hatten. Dieser Prozess umfasste die Auseinandersetzung mit den Themen „Sterben, Tod und Trauer“ sowie ein Training in Gesprächsführung, in Ritualkompetenz und für den Verkündigungsdienst.

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Im Anschluss überreichte May den Trauerbegleiterinnen Christine Klaus und Barbara Schmidt, den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Beerdigungsdienst Katharina Bonin und Jutta Jünger sowie Françoise Born, Verena Riehl, Gertraud Schottdorf-Hoffmann und Christiane Stockhausen, die in beiden Diensten aktiv sein werden, ihre Beauftragungsurkunden durch das Bistum und gratulierte ihnen.

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Während des Gottesdienstes wurde zudem die von dem Syrer Osama Msleh für den Kirchort Christ König Nordenstadt geschriebene St-Birgid-Ikone gesegnet. Zudem dankte Pfarrer Schindling Gemeindemitglied Sven Siegel, der frühzeitig den Kirchturmbrand in St. Birgid an die Feuerwehr gemeldet hatte, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Auch den Einsatzkräften wurde noch einmal herzlich gedankt.

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patrozinium-14-bie-b15458Im Anschluss wurde ein buntes Gemeindefest gefeiert. Der Arbeitskreis Jugend hatte das Mittagessen vorbereitet, die Ortsausschüsse übernahmen die Organisation und  die Bewirtung, der Eine-Welt-Kreis verkaufte fair gehandelte Produkte und das Adventsprojekt selbst hergestellte Seifen. Die Pfadfinder hatten ein Kinderprogramm auf die Beine gestellt. Im Hof stand das Glaubensmopped KARL bereit, an dem Kaffee getrunken und Gespräche geführt wurden. Außerdem fand die Auftaktprobe für das Gospelprojekt „Praise Him!“ statt.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

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„Du bist begeistert und hast uns mit deiner Begeisterung angesteckt“, mit diesen Worten dankte Elli Einig vom Kirchort St. Elisabeth Christine Klaus für ihr langjähriges Engagement im Pfarrgemeinderat (PGR) – erst in Auringen, dann als PGR-Vorsitzende in der Pfarrei St. Birgid. Klaus habe nicht nur den Übergang begleitet, sondern auch alles zusammengebracht und -gehalten und immer über Grenzen hinweg agiert.

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Gleich zu Beginn des Gottesdienstes in St. Elisabeth Auringen dankte auch Pfarrer Schindling dem scheidenden Pfarrgemeinderat. Der Advent sei eine Zeit der Erwartung, in der man zurück und nach vorne schaue. „Das passt zum heutigen Tag“, so der Pfarrer. In seiner Predigt ging er auf Johannes, den Täufer, ein, der ein Rufer in der Wüste gewesen sei und in schwieriger Zeit dem Herrn den Weg gebahnt und viel erreicht habe. Auch die PGR-Mitglieder seien Rufer wie Johannes der Täufer. „Ohne euch wär es nicht gegangen“, so Schindling.

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Augenzwinkernd stellten er und die Pastoralteamer die unterschiedlichen Typen im PGR vor, denn jede und jeder bringe einzigartige Fähigkeiten mit. Da gebe es die Stillen, die Lauten, die Vorsichtigen, die optisch Auffälligen, die Mutigen und die Querrufer. „Wir alle bleiben Ruferinnen und Rufer, um dem Herrn den Weg zu bereiten“, schloss der Pfarrer seine Predigt. Musikalisch gestaltete der „Offene Chor“ unter der Leitung von Bernhard Einig die Messe. Voller Verve aber auch mit Feinsinn und Sensibilität überzeugten die Sängerinnen und Sänger.

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Im Anschluss gab es für die scheidenden PGR-Mitglieder langstielige Rosen und für Christine Klaus einen Blumenstrauß. Da Klaus im neuen PGR nicht mehr mit dabei ist, dankten ihr zahlreiche Gemeindegruppen persönlich und überreichten ihr mit netten Worten nützliche Geschenke für den „Ruhestand“. Sie habe sich immer als Teamer verstanden, dankte Klaus sichtlich gerührt allen Anwesenden. „Ich glaube im Miteinander liegt ein Mehrwert. In Gemeinschaft macht es einfach Spaß mit Gott als Fundament“, so Klaus.

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Danach gab es noch einen Empfang im Gemeindezentrum und die Eine-Welt-Gruppe verkaufte fair gehandelte Waren.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

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fronleichnam-01-son-b14513Warum feiern die Katholiken eigentlich Fronleichnam? Diese Frage stellte Pfarrer Frank Schindling zu Beginn des Gottesdienstes im Sonnenberger Burggarten der Gemeinde, unter die sich auch viele Kommunionkinder und die Kita-Kinder gemischt hatten. Das Fest gehe auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich zurück, die eines Nachts beim Anblick der fleckigen Mondscheibe erkannt habe, dass der Kirche ein Fest zu Ehren des Leibes Christi fehlte. Und so habe die Kirche des Mittelalters mit der Einführung des Fronleichnamsfests getan, was der Himmel gesagt habe.

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fronleichnam-02-son-b14513Dass man an einem solch katholischen Feiertag trotzdem ökumenische Akzente setzen kann, demonstrierten der evangelische Pfarrer Thomas Hartmann, Gemeindereferent Johannes Mockenhaupt und Pfarrer Schindling in einer gemeinsamen Predigt, in der sie nach Zeichen suchten, die beide Konfession verbinden. So hatte Pfarrer Hartmann einen Taufkrug mit Taufwasser mitgebracht, denn die Taufe verbinde alle Christen. Mockenhaupt hatte eine Bibel dabei, denn für alle gelte das eine Wort. Pfarrer Schindling brachte die Monstranz vor, denn in ihr sei Christus gegenwärtig. Der Leib Christi stehe für die Kirche und die Gemeinschaft der Christen bilde gemeinsam diesen Leib.

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Musikalisch gestalteten der Kinderchor unter der Leitung von Roman Bär sowie die Kirchenschola und der Sankt Birgid Chor die Feier. Das Bläsersyndikat begleitete die Prozession. Station gemacht wurde an der evangelischen Kirche, der Schlusssegen wurde in der Kirche Herz Jesu, vor der ein farbenfroher Blumenteppich ausgelegt war, erteilt.

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Nach dem Gottesdienst trafen sich alle noch zum Gemeindefest fronleichnam-14-son-b14513am Gemeindezentrum Herz Jesu. Dort grillte Pfarrer Frank Schindling unterstützt vom AK Jugend und Pawel Meisler vom Pastoralteam Steaks und Würstchen. Ein Salatbüfett stand bereit und kühle Getränke wurden ausgeschenkt. Für die kleinen Gäste hatte der AK Jugend Spiele vorbereitet und Familie Link bot Kinderschminken an. Die Eine-Welt-Gruppe verkaufte an ihrem Stand fair gehandelte Waren.

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fronleichnam-15-son-b14513Die Einnahmen aus der Kollekte und vom Gemeindefest sind komplett für das Namibia-Projekt der Pfarreijugend bestimmt.

Allen Helfern und Unterstützern ein herzliches vergelt´s Gott!

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Lioba Czichos und Regine Wagner

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fronleichnam-02-erb-b14491Mit einem Festgottesdienst, musikalisch gestaltet vom Chor Jubilate Deo und Organistin Szilvia Tóth, begann das Fronleichnamsfest in Maria Aufnahme Erbenheim. Mit über 30 Messdienern zogen Pater Johannes Wilhelmi, Pfarrer Wolf Michael sowie Bettina Tönnesen-Hoffmann, Miriam Gies und Jürgen Otto vom Pastoralteam in das vollbesetzte Gotteshaus ein. Die kleinen Gemeindemitglieder feierten mit Gies und Tönnesen-Hoffmann einen begleitenden Kinderwortgottesdienst, in dem erklärt wurde, was an Fronleichnam durch die Straßen getragen werde. Gemeinsam wurde eine große Hostie mit Handumrissen und Geschichten über Jesus gestaltet. Bei der Prozession wurde diese von den Kindern stolz mitgetragen.

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Mit der Feier der Eucharistie vor der Prozession werde jeder selbst zur Monstranz, predigte Pater Johannes. Eigentlich trage die Gemeinde jeden Sonntag den Segen Gottes raus aus der Kirche in den Alltag, in die Welt. „Er ist bei uns und hier auf der Erde zu finden“, so der Geistliche. Christus sei keine Person der Vergangenheit, sondern immer lebendig.

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fronleichnam-08-erb-b14491Die anschließende Prozession, an der neben zahlreichen Gemeindemitgliedern auch mehrere Kommunionkinder und die Wiesbadener Taunusmusikanten teilnahmen, führte zur evangelischen Paulusgemeinde, wo Pfarrer Holger Fritz an einem Außenaltar die katholischen Nachbarn schon erwartete. Das Brot verbinde alle Christen, sagte Fritz. Jeder einzelne Buchstabe habe für beide Konfessionen eine gemeinsame Bedeutung. Das B stehe für die Bibel, das R für Risiko, das O für Ostern und das T für Treue. Gemeinsam zogen dann alle – sicher begleitet von der Verkehrspolizei, Feuerwehr und Jugendfeuerwehr – zurück nach Maria Aufnahme, wo im Anschluss das gemeinsame Gemeindefest der Kirchorte Erbenheim, Nordenstadt und Delkenheim begann.

fronleichnam-16-erb-b14491Schnell füllten sich die Bänke vor dem Gemeindezentrum und die Taunusmusikanten spielten auf. Der Grill wurde von Gemeindemitgliedern aus Nordenstadt und Delkenheim angefeuert, kalte Getränke von den Seglern ausgeschenkt, die Minis verkauften Waffeln, der Erbenheimer Ortsausschuss hatte den Weinstand übernommen und die Frauen vom Chor und aus allen drei Orten halfen beim üppig bestückten Kuchenbüfett aus. In der Küche wurde derweil eifrig gespült, denn aus ökologischen Gründen wurde komplett auf Einweggeschirr verzichtet. Das Büchereiteam hatte einen Flohmarkt organisiert und natürlich lud die Kita auf ihr Außengelände ein, wo Bowle und Pizzabrötchen angeboten wurden. Für den perfekten Ton und reibungslosen technischen Ablauf sorgte Volker Teske.

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Neben den Drums Alive vom TVE verzauberten die Kita-Kinder die Festgäste mit einem lebendigen und fröhlichen Auftritt. Als Ritter, Drachen und Burgfräulein verkleidet, entführten sie ihr Publikum ins tiefste Mittelalter, in dem auch schon getanzt und gesungen wurde.

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Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben!

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

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fastnacht-16-aur-b136148„Wie immer wird der Abend schön, auch wenn die Stühle anders stehen!“ In diesem Jahr wurde endlich wieder in Auringen Fastnacht gefeiert und Barbara und Hans Probst fanden als Conférenciers, die durch den Abend führten, gleich zu Beginn die passenden launigen Worte, um die zahlreich erschienenen und bunt kostümierten Narren in St. Elisabeth zu begrüßen. Vor zwei Jahren wurde die Gemeindefastnacht wegen eines fehlenden Bestuhlungsplans kurzfristig abgesagt, das Ereignis fand zur Freude der Narren im Laufe des Abends noch in einigen Reden seinen Niederschlag.

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fastnacht-09-aur-b136148„Die gude Dampflock, die alde, hat bis Auringe durchgehalde“ – und so konnte Lukas, der Lokomotivführer, alias Stefan Fink in die Bütt steigen. Den „Wilden Zauber Afrikas“ brachte im Anschluss das Männerballett „Auringer Springböck“ in das Gemeindezentrum und Rednerin Biggy Kimmel berichtete von ihrem vergeblichen Versuch im Internet eine Rede zu ersteigern. „Wieder mal sind wir zu haben“, sangen danach vier Medenbacher Mordsweiber in Witwenkostümen.

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fastnacht-04-aur-b136148Mit tollen Showeinlagen überzeugten die Alpha Centuris vom TV Kloppenheim und die Süßgespritzten der TG Naurod. Beim Fastnachtspotpourri der Gemeindeband Lizzy´s Dream sangen alle lautstark mit. „Ihr seid das beste Publikum heute Abend“, tönte es von der Band. Das Auringer Eigengewächs Peter van der Linden zog mit seiner pantomimischen Clownerie den ganzen Saal in seinen Bann. Mit leisem Humor, witzigen Slapstick-Einladen und feiner Ironie unterhielt er das närrische Publikum.

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fastnacht-08-aur-b136148Gut an kam auch der Sketch „hautnahe Infos aus dem Pfarrbüro“, in dem Barbara Probst den Telefondienst übernommen hatte und eifrig bei Gemeindemitglied Gabi Günther die Elli-App bewarb. In der Elli-App fänden sich die aktuellen Predigten von Pater Johannes Wilhelm, Kochrezepte von Pfarrer Frank Schindling mit fragwürdigen Mengenangaben und die Kirchenlieder aus dem Gesangbuch Beherzt. Leider könne die App auch auf den Standort zugreifen, bedauerte Probst – und schon erklang die Stimme von Pfarrsekretärin Elli Einig: „Haben Sie vielleicht etwas zu beichten?“ Und so schloss der Vortrag mit der Erkenntnis: „Das beste an der Elli-App ist Elli, die weiß einfach alles – so wie Alexa.“

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fastnacht-13-aur-b136148Bevor alle auf die Tanzfläche stürmten und närrisch weitergefeiert wurde, dankte Ortsausschussvorsitzende Christine Klaus all den vielen Helfern, die zum Gelingen der Gemeindefastnacht beigetragen haben  – allen voran Barbara und Hans Probst.

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Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Manfred Höfer und Anne Goerlich-Baumann

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Ein kleines Jubiläum feiere die Pfarrei mit dem Patrozinium, informierte Pfarrer Frank Schindling die Festgemeinde gleich zu Beginn im Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt. Seit fünf Jahren bestehe nun die Pfarrei St. Birgid. Viel habe sich seither bewegt. „Vor allem in unseren Herzen“, so Schindling.

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patrozinium-08-bie-b13497Das war gut sichtbar: Rund 50 Messdiener aus allen Kirchorten und ein Gruppe der Pfadfinder hatten sich mit dem Pastoralteam und Pfarrer Wolf Michael um den Altar versammelt. Die Jugendband BON sang und musizierte. Zudem hatten sich die Schola und der St-Birgid-Chor zu einer Sangesgemeinschaft zusammengetan, unterstützt von einzelnen Sängerinnen und Sängern von Jubilate Deo und dem Chor St. Elisabeth. Die musikalische Leitung lag bei Szilvia Tóth und Roman Bär.

Für die kleinen Gemeindemitglieder gab es einen begleitenden Kinderwortgottesdienst mit Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann, die den Kindern das Leben und Wirken der heiligen Birgid näher brachte.

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patrozinium-10-bie-b13497In seiner Predigt stellte Pfarrer Schindling die Schutzpatronin der Pfarrei, die heilige Birgid, in den Mittelpunkt. Die Gemeinde in Bierstadt sei von irischen Mönchen als Birgidstadt gegründet worden und die einzige Pfarrei in Deutschland, die nach der irischen Heiligen benannt sei. Die Klostergründerin habe aus dem Glauben, aus der Liebe heraus gehandelt, und sei damit ein gutes Vorbild für die Gemeinde.

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patrozinium-07-bie-b13497Um die Bedeutung der Heiligen im wahrsten Sinne des Wortes in den Blick zu nehmen, hatte die Pfarrei gemeinsam mit Ikonenmaler und Gemeindemitglied Osama Msleh ein besonderes Projekt auf den Weg gebracht: Zunächst sollen die Kirchen in Sonnenberg und Nordenstadt eine St-Birgid-Ikone erhalten, bei der die Schutzpatronin die jeweilige Kirche in der Hand trägt. In dem Gottesdienst konnte die erste Ikone gesegnet und an Françoise Born, Sprecherin des Ortsausschusses Sonnenberg, überreicht werden.

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„Mit der Kirche in der Hand sagt die Heilige Birgid: Ich trage euch! Wir tragen ihren Namen und die heilige Birgid trägt uns“, so der Pfarrer, der als Dankeschön einen Präsentkorb mit hessischen Spezialitäten dem Ikonenmaler, der mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist, überreichte. „Die Ikone soll ein Segen für die Gemeinde sein“, wünschte Msleh.

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patrozinium-11-bie-b13497Im Anschluss trafen sich alle im Gemeindesaal, wo der AK Jugend zum Mittagessen eingeladen, die Ortsausschüsse ein Kuchenbüfett aufgebaut hatten und der Eine-Welt-Kreis fair gehandelte Produkte anbot. Draußen im Atrium hatten die Pfadfinder zum Schoko-Schaumkuss-Weitwurf und Stockbrotbacken eingeladen. Nach der Mittagspause startete das Gospel-Projekt der Pfarrei mit einer Auftaktprobe.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

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jubilaeum-02-erb-b13157„40 Jahre Glaube und Leben“ – so überschrieb Pfarrer Frank Schindling im Festgottesdienst das Jubiläum des Gemeindezentrums Maria Aufnahme Erbenheim. Mit Bedacht habe man vor 40 Jahren ein Gemeindezentrum mit integrierter Kirche gebaut. Die Kirche gebe Raum und sei gestaltbar, durch die breite Fensterfront werde Offenheit hergestellt. In Maria Aufnahme versammele sich die Gemeinde im Kreis um eine Mitte, hier werde auf Augenhöhe gepredigt. „Diese Kirche ist uns viel wert“, predigte der Pfarrer. Doch der Wert von Kirche bemesse sich nicht allein am Gebäude. „Was wäre Kirche ohne die Menschen, die eine Gemeinschaft bilden?“ Und so wie die Menschen vor 40 Jahren aufgebrochen seien, so gehe es auch heute darum nach vorne zu schauen und sich selbst als Kirche zu begreifen, sagte Schindling.

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jubilaeum-03-erb-b13157Musikalisch gestalteten den Festgottesdienst die Sängerinnen und Sänger von Jubilate Deo unter der Leitung von Roman Bär und Michael Jirsch an der Orgel. Die Kita-Kinder überbrachten ein Geburtstagsständchen und schenkten der Gemeinde bunt verzierte Mini-Muffins und selbst gestaltete Kerzen. Neben zahlreichen Messdienern nahmen auch Johannes Mockenhaupt, Bettina Tönnesen-Hoffmann und Pawel Meisler vom Pastoralteam an der Messe teil. Beim anschließenden Empfang mischten sich noch Abbé Thierry, Eva-Maria Brenneisen und Jürgen Otto, die zuvor in Herz Jesu Sonnenberg beim Gottesdienst waren, unter die Festgesellschaft.

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Der Ortsausschuss freute sich zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu können, darunter Pater Winfried Traudes, Pfarrer Erhard Heimburger, Diakon Paul Hellenbart und Pfarrer Holger Fritz. Letzterer dankte für die Gastfreundschaft in Maria Aufnahme, wo Fritz mit seiner Gemeinde während der Renovierung der evangelischen Pauluskirche Gottesdienst feiert. In Erbenheim werde seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich Ökumene gelebt, sagte Fritz.

jubilaeum-10-erb-b13157Glückwünsche überbrachte auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Klaus, die sich freute, dass anlässlich des Jubiläums Gemeindemitglieder aus allen Kirchorten der Pfarrei nach Erbenheim gekommen waren. Sie wünschte der Gemeinde weiter eine „bunte Vielfalt“. Herzlich gedankt wurde Gemeindesekretärin Christine Wixwat und Küster Jamil Adam.

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Mit Sekt, einem Imbiss und vielen Gesprächen klang die Jubiläumsfeier im Anschluss aus. Auf Interesse stieß auch die Foto-Wand, auf der die 40-jährige Geschichte des Gemeindezentrums dokumentiert wurde.

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jubilaeum-05-erb-b13157Ein herzliches Dankeschön allen Helfern und Beteiligten, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben!

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann