Erwachsene

Volker Siefert

Jeden Tag erscheinen unzählige Nachrichten, Posts, Tweets, Videos. Immer sind wir informiert, weil stets online, überall auf der Welt. Aber sind das alles wahre Fakten, die uns erreichen? Die Menge an Falschmeldungen, sogenannten „Fake News“, nimmt immer mehr zu. Zwar gab es diese in jeder Epoche, doch ihre heutige schnelle digitale Verbreitung und enorme Reichweite ist neu. Wie kann man da überhaupt noch echte Tatsachen von unwahren Behauptungen unterscheiden?

Die Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau (KEB) und die Pfarrei St. Birgid Wiesbaden regen zu kritischem Denken an. Am Dienstag, 13. Oktober, ab 19 Uhr klärt der Journalist Volker Siefert in St. Birgid (Birgidstraße 2A, 65191 Wiesbaden) darüber auf, wie man Meldungen besser beurteilen und einordnen kann. Er gibt Einblicke, wie wir unseriöse Inhalte entdecken und wie Fake-News-Kampagnen überhaupt erst entstehen.

Volker Siefert hat als freier Journalist für verschiedene ARD-Hörfunksender über das bundespolitische Geschehen aus Bonn und Berlin berichtet. Seit 2002 arbeitet er frei für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Schwerpunkt seiner Recherchen sind religiös und politisch motivierter Extremismus sowie die Aufdeckung von Korruption. Er sagt: „In unsicheren Zeiten schlägt die Stunde ‚alternativer Wahrheiten‘. Von irreführenden Gesundheitstipps über politische Stimmungsmache bis hin zu Verschwörungsmythen, die Hass gegen angeblich Schuldige schüren.“

Die Veranstaltung wird unter aktuell geltenden Hygieneregeln durchgeführt; die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung bis 12.10.2020 wird gebeten. Diese bitte per E-Mail an  title= oder telefonisch unter 06 11/17 41 20.

 

Katharina Bonin ist ehrenamtliche Mitarbeiterin im Beerdigungsdienst

Warum machst Du das? Katharina Bonin hört diese Frage oft, wenn sie von ihrer neuen ehrenamtlichen Tätigkeit erzählt. „Das Umfeld ist irritiert“, sagt die Programmiererin mit einem Lächeln, „viele finden das befremdlich.“ Auf der ersten Blick ist das durchaus verständlich: Schließlich leitet die Frau mit den dunklen Locken und der freundlichen Ausstrahlung künftig katholische Beerdigungen in der Pfarrei St. Birgid. Zur Qualifizierung hat sie gemeinsam mit sieben weiteren Frauen an einem einjährigen Kurs teilgenommen. Offiziell von Dr. Christoph May, Bischofsvikar für die Kirchenentwicklung, beauftragt und feierlich ausgesendet, sind sie und die Mitstreiterinnen seit Februar. Alle acht nehmen damit in der Wiesbadener Pfarrei an einem sogenannten Erkundungsprojekt teil, mit dem das Bistum Limburg neue Wege in der Trauerpastoral gehen will.

Dass Laien im Beerdigungsdienst eingesetzt werden, mag manch einen überraschen, „aber der Beerdigungsdienst ist nicht an ein Weiheamt gebunden, sondern steht als Werk der Barmherzigkeit auch anderen Getauften offen“, sagt die Theologin Susanne Gorges-Braunwarth. Bei der Abteilungsleiterin Pastoral in Netzwerken laufen die Fäden für das Projekt zusammen, das als Pilot-Thema innerhalb der Kirchenentwicklung gesetzt worden ist. Tote bestatten und Trauernde trösten, das sei in den frühchristlichen Kirchen ein selbstverständlicher gemeinsamer Dienst gewesen. Um die Akzeptanz seitens der Gemeindemitglieder und Angehörigen mache sie sich keine Sorgen: „Bei der Aussendungsfeier war ganz viel Wertschätzung und Unterstützung zu spüren, die acht Frauen sind da quasi von allen autorisiert worden.“ Sie seien gut bekannt, bestens qualifiziert und man traue ihnen etwas zu.

Mit Tod und Trauer vertraut

Auf Katharina Bonin trifft das sicherlich zu. Die gebürtige Mainzerin ist seit langer Zeit in der Kirche engagiert. Dabei war sie nach ihren eigenen Worten eher kirchenfern, als sie vor 20 Jahren mit ihrem Mann nach Erbenheim gezogen war. „Das Leben in der damaligen Gemeinde Maria Aufnahme unter Pfarrer Erhard Heimburger hat mich zurückgeholt“, erinnert sie sich: „In kürzester Zeit war ich integriert.“ 15 Jahre lang wirkte sie unter anderem im Verwaltungsrat, war auch bei der Pfarreiwerdung aktiv und blieb selbst nach dem Umzug nach Dotzheim St. Birgid treu: „Ich fühle mich der Pfarrei einfach sehr verbunden.“ Als hier mit der Trauerpastoral ein besonderer Schwerpunkt gesetzt werden sollte, „habe ich gleich angedockt.“

Tod und Trauer sind ihr schon sehr lange vertraut, die Auseinandersetzung damit zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben. Sie war gerade erst volljährig geworden, als ihr Vater plötzlich und vollkommen unerwartet über Nacht starb. Für die damals 19-Jährige „war es unerträglich, dass sein Leichnam noch einige Zeit in der Wohnung war.“ Sie fand es geradezu „bizarr“, dass die Schwestern ihrer Mutter noch Abschied nehmen wollten von ihm. Erst viel später sei ihr klar geworden, „wie gut es der Seele tut, wenn man sich verabschieden kann.“ Was ihr aber dennoch all die Jahre auch in Erinnerung geblieben ist, ist der Beistand durch Schulkameradinnen, „die einfach gekommen sind und da waren.“ Letztlich sei sie aus dem Erlebten gestärkt hervorgegangen, weiß sie heute. Am Ende werde es gut, sei ihre feste innere Überzeugung. Schließlich wisse sie aus dem Glauben heraus ihre verstorbenen Angehörigen gut aufgehoben. „Da hat man es als Christ ja eigentlich leicht“, meint sie.

„Hauptsache, die Qualität stimmt“

Die Auseinandersetzung mit den eigenen Trauererfahrungen war ein wichtiger Teil des Qualifizierungskurses, berichtet Stephan Lechtenböhmer. Der Pastoralreferent, der derzeit noch als Mentor Katharina Bonin begleitet, ist von dem Projekt seinerseits sehr überzeugt. Im Bistum Limburg betrete man damit zwar Neuland, in anderen Bistümern wie Hildesheim, Aachen oder Köln sei der Einsatz von Laien bereits üblich „Wir machen das nicht aus der Not heraus“, sagt er, das ist ihm wichtig: „Beerdigungsdienst ist eigentlich Aufgabe der Gemeinde.“ Auch für die Angehörigen sei es nicht wesentlich, wer genau das Trauergespräch führe und beerdige. „Hauptsache die Qualität stimmt“, meint er: „Geht mein Ansprechpartner auf mich ein, hört er mir zu, ist die Gestaltung persönlich oder wird da etwas nach Anleitung heruntergeschnurrt?“ Darauf komme es an.

„Der letzte Weg muss menschlich gut gestaltet sein“: Das ist auch für Katharina Bonin ausschlaggebend. Für die Angehörigen sei dabei vor allem entscheidend, dass man authentisch rüberkomme, hat sie in der Hospitationsphase erfahren, in der sie an Beerdigungen mit Pfarrer Frank Schindling oder Stephan Lechtenböhmer teilgenommen hat. Überwältigt haben sie dabei nach ihren eigenen Worten vor allem die Trauergespräche. Die Hinterbliebenen seien in diesen Gesprächen unglaublich offen, es sei erstaunlich und berührend, was man in der kurzen Zeit über den Verstorbenen und seine Angehörigen erfahre. „Eigentlich ist das schon Teil der Trauerverarbeitung“, meint sie. Durch Kurseinheiten zu Aktivem Zuhören und Gesprächsführung fühle sie sich gut gerüstet für solche Situationen. Sie könne sich auch gut vorstellen, ein paar Wochen nach einer Beerdigung bei den Angehörigen nachzufragen, ob Gesprächsbedarf ist. Sehr gefreut hat sie sich, über die Gesprächsbitte einer älteren Frau aus der Gemeinde, die schon lange um einen Menschen trauere. Sie habe ihr einfach durch Zuhören helfen können, sagt Bonin: „Schon dafür hat sich der ganze Aufwand gelohnt.“

Dass niemand herzlos beerdigt wird

Wenn Ehrenamtliche intensiv und über einen längeren Zeitraum eine Beerdigung vorbereiteten, sich auch danach bei den Familien melden könnten, „dann ist das nicht nur ein Gewinn an Vielfalt, sondern auch an Qualität“, ist Susanne Gorges-Braunwarth überzeugt. Das zeigten auch die Erfahrungen aus anderen Bistümern. Zugleich ändere sich die Rolle der Hauptamtlichen, die zwar weniger operativ tätig seien, aber die Verlässlichkeit und die Begleitung der Ehrenamtlichen garantierten. Pastoralreferent Lechtenböhmer bestätigt beide Aspekte: Er gebe etwas ab, was er gern mache, aber sein Job sei es auch, Ehrenamtliche gut zu begleiten. Im gegenseitigen Feedback und dem Miteinander auf dem Friedhof sieht er eine echte Chance für das hauptamtliche Team, sich die eine oder andere Formulierung abzuschauen und was Neues auszuprobieren.

Wie es mit der Trauerpastoral in St. Birgid und im Bistum Limburg weitergeht, ist noch nicht entschieden. Das Projekt ist befristet bis Ende 2020 und muss dann erst ausgewertet werden. Stephan Lechtenböhmer glaubt und hofft, „dass das Ganze Schule macht.“ Derweil hat Katharina Bonin ihren ersten selbständigen Einsatz erlebt und eine ältere, offenbar völlig vereinsamt lebende Frau beerdigt. Die Trauergemeinde bestand – vor Corona-Zeiten – aus genau vier Menschen, Stephan Lechtenböhmer, einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung, dem Bestatter. Und Katharina Bonin. „Dass vor allem Menschen ohne Angehörige nicht herzlos und ohne religiösen Beistand beerdigt werden“: So hatte sie weit im Vorhinein begründet, warum sie sich genau für diesen Dienst entschieden hat.

Text: Barbara Reichwein/Foto: Bistum Limburg

Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) geht digitale Wege, um auch in Zeiten von persönlichem Abstand weiter mit Interessierten und Wissbegierigen in Kontakt zu bleiben. Auf dem neuen YouTube Kanal „KEB Bistum Limburg“ gibt es ab sofort Bildungsangebote in Leichter Sprache.

Leichte Sprache ermöglicht es Menschen mit Lernschwierigkeiten, aber auch bei beginnender Demenz, komplizierte Sachverhalte zu verstehen. Menschen mit eingeschränktem Sprachverständnis, mit Migrationshintergrund oder Seh- und Hörbeeinträchtigungen profitieren ebenso enorm von dieser besonderen Art der Kommunikation. „Sprachliche Barrieren werden aufgelöst und durch das Verständnis von komplizierten Sachverhängen haben die Zuhörenden einen direkten Zugang zum Inhalt von Texten“, sagt Anne Badmann, Referentin für Leichte Sprache im Bistum Limburg.

Mit Video-Impulsen aus verschiedenen Lebensbereichen gibt es nun Anregungen und Einblicke für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Das Angebot ist breit gefächert und reicht vom Brutzeln und Schnippeln mit Starköchin Sarah Wiener über fröhliche Gedicht-Lesungen bis hin zum entspannten Kaffeeklatsch am Telefon.

Ab sofort gibt es mehrmals wöchentlich einen neuen Film zu entdecken. Um keinen zu verpassen, lohnt es sich, den Kanal zu abonnieren. Das geht bei YouTube ganz einfach und man bekommt automatisch eine Benachrichtigung, wenn ein neuer Film online ist. Betreuer, Bewohner und Klienten von Wohngruppen, Werkstätten und Berufsbildungsbereichen sind herzlich eingeladen, die Filme gemeinsam anzuschauen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Aber auch für alle anderen lohnt sich das Reinschnuppern, denn manchmal ist es hilfreich, komplexe Inhalte anders und neu zu entdecken. „Über-den-Tellerrand-schauen“ lässt zudem das Verständnis und die Wertschätzung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wachsen.

„Wer selbst einen Film in Leichter Sprache auf dem KEB-Kanal veröffentlichen möchte, kann mir gerne schreiben“, betont Anne Badmann. Am besten per Email an:  title=

Außerdem bietet die Katholische Erwachsenenbildung bis zum Weißen Sonntag am 19. April wöchentlich wechselnde Themenwochen für digitale Gedankenreisen. Nach den vorherigen Themen „Nächstenliebe“ und „Ethik“ geht es ab Montag, 30. März mit dem Thema „Leichte Sprache“ weiter. „Literatur“ und „Kunst und Kirche“ folgen. Einfach reinklicken, mitmachen und mitreden auf www.keb.bistumlimburg.de!

“Mitmachen kann ich jedem nur empfehlen”: Die Wiesbadenerin Christine Klaus engagiert sich seit vielen Jahren in den Kirchengremien
christine-klaus-aur-b14980In der katholischen Kirche im Bistum Limburg ist gerade „ein gutes Klima fürs Ehrenamt“. Davon ist jedenfalls Christine Klaus überzeugt. Die Wiesbadenerin, die im Engagement in den Gremien der Kirchengemeinden „eine große Chance“ sieht, weiß, wovon sie spricht. Seit 16 Jahren ist sie hier selbst aktiv, im Ortsausschuss von St. Elisabeth in Auringen, im Verwaltungsrat, seit 2015 als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates (PGR) von St. Birgid, darüber hinaus in Projektgruppen und Initiativen. Für die jetzt im November anstehenden PGR-Wahlen kandidiert die 63-Jährige nicht mehr. Ihr Votum fürs Mitmachen aber fällt eindeutig aus: „Ich kann es jedem nur empfehlen.“
Eingebunden sein, ernstgenommen werden, mitgestalten können: All das sind für sie gute Argumente für die Gremienarbeit, in der sich manches verändert habe: „Ich bin als Ehrenamtliche selbstbewusster geworden“. Immerhin könne Kirche ohne Ehrenamt nicht funktionieren. „Ich glaube einfach, dass wir miteinander stärker sind und mehr erreichen können“, meint sie. Dabei geht es ihr ausdrücklich auch darum, gemeinsam als Kirche wieder glaubwürdiger zu sein. Mit Kritik und Gegenwind gelassen umzugehen, gehört für die pensionierte Kriminalbeamtin dazu. Natürlich sei es manchmal bitter gewesen, wenn Berufskollegen ihren Einsatz mit der Gegenfrage: „Für diesen Verein engagierst Du Dich?“ kommentiert hätten. Sie habe immer ganz pragmatisch mit dem Verweis auf „ihre“ Pfarrei geantwortet, in der es einfach gut laufe.
Zugleich aber wünscht sie sich auch selbst viel Veränderung in der katholischen Kirche. Dass sie die Möglichkeiten dafür lediglich auf Pfarrei- und gerade noch Bistumsebene verortet, hängt nach ihrer eigenen Einschätzung mit ihrer realistischen Grundeinstellung zusammen. Im Kleinen etwas anstoßen, es vor Ort „christlich hinbekommen“, das erscheine ihr heute viel, auch wenn sie weiterhin denkt, dass man die ganze Welt mit der christlichen Überzeugung ein wenig zum Guten hin verändern könnte.
Wer sich engagieren wolle, muss nach ihrer Erfahrung diskussionsbereit sein und unterschiedliche Meinungen aushalten: „Das ist nicht alles immer nur nett“, stellt sie nüchtern fest. Und noch etwas räumt sie ein: „Um ehrlich zu sein: Man braucht auch Zeit!“ Sie habe sich die Zeit genommen, „weil mir die Kirche, der Kirchort, der Glaube wichtig sind.“ Auf dem anderen Teil der Waagschale liege dafür ein großer persönlicher Gewinn: Viele Kontakte, gute Begegnungen mit anderen Menschen, das Miteinander von Ehren- und Hauptamtlichen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben. „Herausfordernd und spannend“: So beschreibt sie die vergangenen Jahre, in denen sie meistens mit Freude, immer aber mit Überzeugung dabei gewesen sei. Jetzt hofft sie auf jüngere Mitstreiter: „Ein gutes Team braucht erfahrene, aber vor allem auch junge Menschen, die neue Perspektiven aufzeigen.“
Ihre eigene Perspektive will die Mutter zweier erwachsener Töchter weiterhin miteinbringen, in Zukunft dann außerhalb der Gremien in verschiedenen Gruppen und Kreisen. Und vielleicht doch ein wenig mehr Zeit haben für Enkelkinder und Freunde, für Theater und Reisen.
Die Pfarrgemeinderatswahlen am 9./10. November im Bistum Limburg stehen unter dem Motto „Kirche gemeinsam gestalten.“

Text: Barbara Reichwein/Foto: Bistum Limburg

Liebe Wanderfreunde,
 
die nächste Wanderung findet am Samstag, dem 26.10.2019, statt. Wir wandern auf der Regionalparkroute von Flörsheim nach Hattersheim.
Treffpunkt ist um 12.30 Uhr an der Bushaltestelle „Poststraße“ bei der Bäckerei Göbel.
Fahrt nach Flörsheim:
Poststraße ab                        12.35 Uhr        Linie 17
Dernsches Gelände an          12.44 Uhr
Dernsches Gelände ab          12.51 Uhr        Linie 1
Hauptbahnhof an                    12.56 Uhr
Hauptbahnhof ab                    13.05 Uhr        S 1      Gleis 4
Flörsheim an                          13.22 Uhr
Wir verlassen den bebauten Bereich von Flörsheim in nördlicher Richtung und erreichen über Felder eine Mainterrasse östlich von Wicker. Hier stoßen wir auf die Regionalparkroute, der wir bis Hattersheim folgen. Als erstes gelangen wir zur Schwefelquelle in Bad Weilbach. Anschließend überqueren wir die A 3 und besteigen einen Aussichtshügel unmittelbar neben der Autobahn. Wir umrunden Weilbach im Süden und erreichen das Regionalparktor östlich von Weilbach. Nachdem wir den Aussichtsturm geschafft haben, geht es weiter zu einer Aussichtsplattform oberhalb einer renaturierten Weilbacher Kiesgrube. Später überqueren wir die Eisenbahnlinie Wiesbaden – Frankfurt und gelangen zum Rosarium am Ortsrand von Hattersheim. Schließlich legen wir noch einen Umweg ein, um immer am Schwarzbach entlang die Ortsmitte von Hattersheim zu erreichen. Dort kehren wir in das griechische Restaurant „Zum Engel“ zur Schlussrast ein.
Wanderstrecke 12 km; Summe aller Anstiege 80 m; reine Wanderzeit 2:45 Std.
Rückfahrt nach Bierstadt:
Hattersheim ab                      19.00 Uhr        S 1
Hauptbahnhof an                    19.24 Uhr
Hauptbahnhof ab                    19.31 Uhr        Linie 37
Poststraße an                        19.09 Uhr
Zu der Wanderung sind alle Wanderfreunde aus unseren beiden Kirchengemeinden herzlich eingeladen. Wer mitwandern möchte, melde sich bitte bei uns über E-Mail oder telefonisch bis spätestens 24.10.2019 an, damit wir der Gaststätte die genaue Teilnehmerzahl mitteilen können.
 
Viele Grüße
Reinhard und Roswitha Limmert
Tel.:  0611 / 50 97 77,  title=

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (2.v.l.) schaute kurz am Stand vorbei.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (2.v.l.) schaute kurz am Stand vorbei.

Erstaunt und neugierig näherten sich einige Besucher der Vereinsmesse im Schlachthof dem Stand der Pfarrei St. Birgid. Dort konnte man nämlich ein nicht ganz alltägliches Angebot wahrnehmen und Messwein probieren. Am Stand kam man schnell ins Gespräch, denn Gemeindereferentin Eva-Maria Brenneisen, FSJ-ler Andreas Quack und die Ehrenamtler Alexandra Chytry, Christine Klaus und Norbert Baumgärtner gaben bereitwillig Auskunft über die Aktionen der Pfarrei und warben eifrig für die Gemeindegruppen, teilten den Pfarrbrief aus oder plauderten einfach nur mit den Passanten. Im Laufe des Tages schaute auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende kurz am Stand vorbei.

 

Jutta Jünger (2.v.r.) verstärkte das Team der KEB.

Jutta Jünger (2.v.r.) verstärkte das Team der KEB.

Vertreten war die Pfarrei auch noch an einem anderen Stand: Jutta Jünger, die Leiterin der Erwachsenenbildung St. Birgid, verstärkte das Team am Stand der KEB, der Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden, um deren Leiterin Dr. Simone Husemann.

Das Projekt-Team von St. Birgid.

Das Projekt-Team von St. Birgid.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Norbert Baumgärtner und Anne Goerlich-Baumann

stadtradeln-startseiteUnter dieser Überschrift haben Mitglieder unserer Pfarrei an der Aktion Stadtradeln teilgenommen und drei Wochen lang kräftig für Klimaschutz und ein fahrradfreundliches Wiesbaden in die Pedale getreten. Obwohl der Entschluss zur Teilnahme erst kurzfristig wenige Tage vor Beginn der Aktion fiel, fanden sich doch über 20 hochmotivierte Fahrradfahrer*innen, die insgesamt 5 041 Kilometer erradelten. Stolze 1 031 Kilometer davon stammten allein von Silvio Lange, der seinen täglichen Arbeits-Radweg immer noch um ein paar Umwege kreativ erweiterte. Aber auch alle anderen haben so manche zusätzliche Gelegenheit genutzt, um weitere Kilometer zu sammeln und so das Team St. Birgid im Ranking unter 104 Wiesbadener Gruppen auf den 20. Platz zu bringen.

Letztlich geht es beim Stadtradeln jedoch gar nicht so sehr um Wettbewerb, als vielmehr darum, die Freude am Fahrradfahren zu fördern sowie ein Zeichen für Klimaschutz und fahrradfreundliche Städte zu setzen – und das ist eindrucksvoll gelungen: Bei der bundesweit noch bis Ende September laufenden Aktion wurden Stand Mitte August bereits 60 768 499 Kilometer erradelt, was laut dem Klima-Bündnis als Veranstalter eine rechnerische CO2-Vermeidung von 8 629 Tonnen bedeutet. Und das Team St. Birgid war mit Spaß und Elan dabei! Herzlichen Dank an alle Radler*innen und auf ein Neues im nächsten Jahr!

Text: Jürgen Otto