Nordenstadt

Schweren Herzens verabschiedeten sich Pastoral- und Verwaltungsteam mit einem Pizzaessen von FSJlerin Annika Sternberger. Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Pfarrei St. Birgid beginnt die Messdienerin und Jugendsprecherin im Oktober ihr Studium der Sozialen Arbeit in Mainz. Dafür gab es als Abschiedsgeschenk einen dicken Wälzer: Gesetze für Soziale Arbeit.

„Du hast dich auf alles eingelassen und warst zu allen Tages- und Wochenendzeiten im Einsatz“, dankte ihr Pfarrer Frank Schindling. Sternberger sei immer freundlich und hilfsbereit gewesen und es sei eine Freude gewesen mit ihr zusammenzuarbeiten. Ein wenig durcheinander gekommen sei das Jahr, spielte Schindling auf die Auswirkungen der Pandemie an, doch Sternberger habe die Herausforderung gemeistert. „Gut, dass du am Ball bleibst“, meinte er mit Blick auf ihr Studium. Beste Wünsche für die Zukunft gab es auch vom Rest des Teams.

 

Annika Sternberger, die sich mit herzlichen Worten ebenfalls für das schöne Jahr bedankte, war in der Flüchtlings-, Senioren-, Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Sie unterstützte das Pastoral- und Verwaltungsteam und engagierte sich als Teamerin bei den Freizeiten und Messdieneraktionen. Ganz muss die Pfarrei zum Glück nicht auf Sternberger verzichten, die sich auch weiterhin ehrenamtlich in der Messdiener- und Jugendarbeit einsetzen will.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Hier werden Gottesdienste gefeiert:

  • dienstags um 18.30 Uhr in Christ König Nordenstadt:
    Stille Zeit mit Gott. Eucharistische Anbetung mit Impulsen. Bis ca. 19 Uhr.
  • mittwochs um 18.30 Uhr in St. Birgid Bierstadt:
    Musikalisches Abendgebet. 20 Minuten zur Ruhe kommen, zuhören, beten. Bis ca. 18.50 Uhr.
  • donnerstags um 18.30 Uhr in St. Elisabeth Auringen:
    Abendsegen der Kirche. Bis ca 18.50 Uhr.
  • täglich (Montag bis Samstag) um 12 Uhr in Christ König Nordenstadt:
    Mittagsgebet. Wir bringen Ihre und Eure Anliegen (die wir per Mail erhalten haben) und die Welt vor Gott.

Die Teilnahme am Werktag ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Allerdings müssen alle Teilnehmer ihre Kontaktdaten hinterlegen und beim Betreten und Verlassen der Kirche einen Mund- und Nasenschutz tragen.

Einen festen Platz gefunden hat die Ikone der heiligen Birgid in der Kirche Christ König. Nachdem sie beim Patrozinium gesegnet und an Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alexandra Chytry übergeben wurde, ist sie nun in Nordenstadt angekommen. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Beatrice Buballa-Herok, Alfred Herok, Osama Msleh, Erich Herbst, Lothar Bauer und Gerhard Lotz wurde der alte, nicht mehr genutzte Beichtstuhl in der Kirche abgebaut und an seiner Stelle eine Holzstele aufgestellt, an der die Ikone angebracht wurde. Zur Kontemplation und zum Gebet finden sich davor ein Tisch und zwei Stühle, so dass man bei der Betrachtung der Ikone in Ruhe verweilen kann.

Text/Foto: Anne Goerlich-Baumann

Die Pfarrei St. Birgid lädt am Dienstag, dem 4. Februar, um 20 Uhr zum Elternabend „Halt geben und wachsen lassen“ aus der KESS-Reihe „Staunen, fragen, Gott entdecken“ ein. Im  Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt, Borkestraße 4, wird überlegt, wie Eltern das positive Lebensgefühl ihres Kindes stärken können und was in schwierigen Lebenssituationen Halt und Orientierung gibt. Therese Weleda, Diplom-Sozialpädagogin und Kursleiterin von der Fachstelle Familienpastoral des Bistums, wird den Abend gestalten.

sternsinger-son-b15344

Bis zur letzten Minute feilten die Gruppenleiter und Ehrenamtlichen mit Pastoralteamer Pawel Meisler an den Streckenplänen und Lauflisten. Viel Flexibilität wird alljährlich den Sternsingern abverlangt, denn bis kurz vor Beginn der Sternsingeraktion kommen immer noch Anfragen und Besuchswünsche im Zentralen Pfarrbüro an – und da es um die gute Sache geht, wird versucht noch alles möglich zu machen. Zum Glück konnten die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr trockenen Fußes von Haus zu Haus gehen und den Segen bringen.

sternsinger-nor-b15344

In allen Kirchorten waren wieder die Sternsinger unterwegs. Den Auftakt machten die Besuche im Wiesbadener Rathaus, im hessischen Kultusministerium und im Ministerium für Soziales und Migration. Gemeinsam mit den Königinnen und Königen aus St. Peter und Paul und St. Bonifatius ging es zum ersten Mal zum neuen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, der sich bei den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz bedankte. Kultusminister Alexander Lorz hatte sogar noch eine kleine Stärkung für die Sternsinger vorbereitet.

sternsinger-erb-b15344

Mit ihren bunten Kostümen, glänzenden Kronen und frohen Gesichtern zogen die königlichen Hoheiten am letzten Ferienwochenende in die Kirchen ein und stellten in den Gottesdiensten die Sternsingeraktion 2020 vor und erklärten, wofür die Spenden bestimmt sind. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Kommunionkinder an der Spendensammlung. In den Gottesdiensten segneten Pfarrer Frank Schindling und Abbé Thierry Rugira die königlichen Hoheiten und Sternträger und sandten sie aus.

sternsinger-del-b15344

„Frieden! Im Libanon und weltweit“ – so lautete das Motto der diesjährigen Aktion. Dort werden von den Spendengeldern der Frieden und die Verständigung zwischen Kindern unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion gefördert! Für Schulen wurde ein Bildungsprogramm über die Weltreligionen entwickelt, zudem werden Kurse in gewaltfreier Kommunikation und respektvollem Umgang miteinander angeboten.

sternsinger-aur-b15344

Ein herzliches Dankschön geht an unsere Kinder und Jugendlichen, an alle Betreuer, Helfer und Unterstützer, die auf ganz vielfältige Art und Weise zum Gelingen der Aktion beigetragen haben – und natürlich an unsere Gemeindemitglieder, die ihre Türen für die Sternsinger geöffnet und die Aktion mit einer Spende unterstützt haben!

sternsinger-bie-b15344

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Christiane Winter, Lioba Czichos, Alfred Fasshauer, Nicklas Hahn, Kurt Herold und Anne Goerlich-Baumann

friedenslicht-5-nor-b15290

Weit gereist war die kleine Flamme, die am 3. Advent von Pfadfindern in die Kirche Christ König Nordenstadt getragen wurde: Das Friedenslicht wird alljährlich in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und von dort in die ganze Welt verteilt. Zur Aussendungsfeier für das Bistum Limburg, an der auch Bischof Georg Bätzing teilnahm, hatte der DPSG Stamm Mutter Teresa Bierstadt nach Christ König eingeladen.

friedenslicht-4-nor-b15290

friedenslicht-2-nor-b15290

Mit einem bunten, pfadfinderischen Vorprogramm startete der Nachmittag im und um das Gemeindezentrum herum. Rund 300 Pfadfinder aus dem gesamten Bistum kamen zusammen, um das kleine Licht abzuholen und in die eigene Pfarrei zu bringen. Mit einer stimmungsvollen Lightshow und der lebendigen musikalischen Untermalung des Stammessingkreises Heddernheim begann der Gottesdienst. Enthusiastisch sangen alle „Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz! Freundschaft, die zusammenhält: so verändern wir die Welt!“

friedenslicht-6-nor-b15290

friedenslicht-3-nor-b15290Nach der Begrüßung durch Pfarrer Frank Schindling fragte Pastoralreferent Jürgen Otto, der Mitglied im Diözesanvorstand der dpsg Limburg ist, in Anspielung auf das Friedenslichtmotto „Mut zum Frieden“, was den Anwesenden denn zum Thema Mut einfalle? Zunächst spielte er einen Podcast mit Antworten der Bierstadter Pfadfinder ab: Mut bedeute zu sich selbst zu stehen, neue Dinge auszuprobieren und schwierige Entscheidungen zu treffen. Mutig seien Pfadfinder, weil sie in Zelten schlafen, Ärzte und Feuerwehrleute sowie Greta Thunberg. Im Anschluss wurden die Gottesdienstbesucher gefragt, was Mut für sie bedeute – übers Smartphone konnten alle ein Schlagwort auf eine Leinwand schicken, die in Form einer Wolke abgebildet wurden. „Zivilcourage“, „Vertrauen“ und „Glaube“ war zu lesen.

Um mutig zu sein, müsse man sich oft überwinden, aber danach sei man oft froh und erinnere sich noch lange daran, sagte Bischof Georg Bätzing zu den Pfadfindern und der Gemeinde. Der Mut sei männlich, die Courage weiblich – beides müsse zusammenspielen, denn nur so könne der Frieden wachsen. Das Friedenslicht leuchte in viele Herzen – aus dem einen Licht würden viele Lichter, so wie ein Herz viele Herzen bewegen könne. „Pfadfinder sind mutige, couragierte Leute“, so der Bischof.

friedenslicht-7-nor-b15290

friedenslicht-8-nor-b15290Am Ende des Gottesdienstes wurde das Licht in der ganzen Kirche verteilt. Mit Laternen und Windlichtern machten sich die Gottesdienstbesucher dann auf den Weg in ihre Gemeinden und Häuser, um auch dort das kleine Licht weiterzugeben.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

mad-1-nor-b15062

Es fühlt sich immer wieder aufs Neue überwältigend an, gemeinsam mit 60 anderen Messdienern in eine Kirche einzuziehen. So startete der MAD – der Mini Action Day – in Christ König Nordenstadt Ende Oktober (trotz Gewänderknappheit) wieder mit einem tollen Gottesdienst, der von der Band BON begleitet und von dem Predigtspiel „Der Weg ist das Ziel“ (selbstgeschrieben von der Nordenstadter Leiterrunde) bereichert wurde.

mad-2-nor-b15062

mad-3-nor-b15062Anschließend ging es direkt mit der Suche nach dem gestohlenen Süßigkeiten-Schatz los, der kurz vor Halloween selbstverständlich für Chaos sorgte. Die Minis wurden in Gruppen aufgeteilt und hatten dann die Aufgabe, sowohl in der Kirche als auch im Gemeindezentrum versteckte Zettel mit Nummern und Code-Wörtern darauf zu finden. Anschließend galt es eine zu dem Code-Wort passende Aufgabe zu erfüllen, um weiterwürfeln zu dürfen. So wurden Tänze aufgeführt, Gedichte geschrieben und Rätselfragen gelöst. Bei einigen Minis lagen auch mal die Nerven blank, wenn es auf dem Spielfeld plötzlich eine Leiter hinunterging und man auf einmal nicht mehr an erster sondern an letzter Stelle stand…

Nachdem die ersten zwei Gruppen am Ziel angelangt waren, durfte ein ausgiebiges Mittagessen nicht fehlen. Messdiener-Eltern  hatten reichlich leckere Hamburger mit Kartoffelecken vorbereitet.

Zum Abschluss war es dann Aufgabe aller, die Schatztruhe gefüllt mit den Süßigkeiten zu finden. Das war für unsere Minis natürlich kein Problem und so wurde  Halloween schließlich doch noch gerettet 🙂

Text: Alissa Baumann/Fotos: Anne Goerlich-Baumann