Reisen

„Grüß Gott“ – waren wohl die zwei Worte, die man auf dieser Jugendfreizeit am meisten gehört hat.  Na, schon eine Idee, wohin wir gefahren sind?

Richtig, dieses Jahr ging es für eine Gruppe Jugendlicher der Pfarrei St. Birgid insgesamt zehn Tage in das malerische Österreich oder besser gesagt in den Ort Goldegg. Gigantische Berge, saftig grüne Wiesen und zufriedene Kühe soweit das Auge reicht. Trotz der Corona-Pandemie haben wir uns die Freude an der gemeinsamen Fahrt nicht nehmen lassen und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen so einiges erlebt.

Unter anderem besuchten wir die Eisriesenwelt, die Krimmler Wasserfälle sowie die Liechtensteinklamm. Schweißtreibende Wanderungen sowie Abkühlungen an heißen Tagen im See kamen natürlich auch nicht zu kurz.

Die Feier von Andachten sowie des Sonntagsgottesdienstes waren für uns ein besonderes Freizeithighlight. Für leckeres Essen und die Verpflegung war natürlich unter Anleitung von Pfarrer Frank Schindling  und Pawel Meisler bestens gesorgt. Vielen Dank für die Extra-Kilos auf den Hüften 🙂

 

Nach zehn Tagen verließen wir die Berge mit Blasen an den Füßen, einem  leichte Geruch von Kuhstall in der Nase, aber mit vielen schönen Erinnerungen. Für viele ist sicher: wir kommen wieder!

Text: Laura-Sophie Barth/Fotos: Andreas Quack und Pawel Meisler

Mein Freiwilligendienst mit Pilgern im Heiligen Land

Grabeskirche und Felsendom

Grabeskirche und Felsendom

Liebe Gemeindemitglieder von St. Birgid,

aus der ganzen Welt kommen Pilger*innen nach Jerusalem. Auch ich habe mich im Januar dorthin aufgemacht, aber nicht (nur) als Pilger…

Enrico Wagner vor der Dormitio

Enrico Wagner vor der Dormitio

Lange war ich, Enrico Wagner aus Sonnenberg, in der Jugendarbeit von Herz Jesu und in der Pfarrei St. Birgid Wiesbaden aktiv; Messdiener, Jugendsprecher, Firmkatechet, Mitglied der Band BON. Nach dem Ende meines Theologiestudiums an der Uni Mainz letztes Jahr habe ich mich für ein sechsmonatiges Volontariat in Jerusalem entschieden, bevor ich im September eine Stelle als Pastoralassistent im Bistum Limburg antreten werde.

Während meines Freiwilligendienstes arbeite ich vor allem in der Cafeteria und im Souvenirladen der Dormitioabtei (manchmal bin ich auch in der Sakristei oder der Bibliothek eingesetzt) und begegne dabei tausenden Pilgern aus aller Welt. Da wird es nie langweilig! Das deutschsprachige Benediktinerkloster liegt auf dem Zionsberg im Herzen dieser verrückten, vielseitigen, heiligen Stadt und bildet den Mittelpunkt meines halben Jahres im Heiligen Land.

Dormitioabtei und Stadtmauer

Dormitioabtei und Stadtmauer

 In der Krypta der Kirche liegt eine Figur der entschlafenen Maria (Dormitio = Entschlafung), denn von hier aus soll die Gottesmutter nach katholischer Tradition im Kreise der Jünger Jesu in den Himmel aufgenommen worden sein (an dieser Stelle sende ich Grüße nach Maria Aufnahme ERB). Direkt gegenüber von unserer Dormitio liegt der Saal des Letzten Abendmahls, in dem auch das Pfingstereignis verortet wird. Auch zur Grabeskirche, dem Ort von Tod und Auferstehung Christi ist es nicht weit. Doch mit diesen zentralen Heiligen Stätten der verschiedensten christlichen Konfessionen ist es noch nicht genug, denn in Jerusalem befinden sich auch die Klagemauer der Juden und die muslimischen Heiligtümer (Felsendom und Al Aqsa-Moschee) auf dem Tempelberg. Ich habe hier mit der Zeit gemerkt: die Heiligen Orte alleine machen nicht heilig. Vielmehr müssen wir Gott und seiner Schöpfung einen Ort in unserem Herzen geben.

Immer wieder erfahre ich hier die faszinierende Vielfalt der Religionen. Es ist wahrhaftig ein „Heiliges Chaos“ zwischen Kippa, Kopftuch, Sonnenhut und Ordensgewand.

Im Garten Getsemani

Im Garten Getsemani

An freien Tagen reise ich gelegentlich durchs Land; im Frühjahr grün und blühend, im Sommer verdorrt zwischen Mittelmeer und Judäischer Wüste. Das Passieren der Checkpoints an der Grenze zu den Palästinensischen Gebieten ist hierbei eines der vielen sichtbaren Zeichen des Konflikts. Im Alltag wissen viele Einheimische die Probleme zu ignorieren, der Tourismus im Heiligen Land boomt, doch trotz alldem ist die Lage zwischen Israelis und Palästinensern festgefahren. Ich wünsche mir Frieden für diesen so schönen Flecken Erde, doch die Gegner dieses Friedens sind stark!

Ein großer Höhepunkt meines Volontariats waren die Kar- und Ostertage, in denen die Stadt besonders voll war, denn die Feierlichkeiten fielen dieses Jahr mit dem jüdischen Pessachfest zusammen. Es war etwas ganz besonderes für mich, diese so zentralen Inhalte unseres christlichen Glaubens an Ort und Stelle zu feiern!

Armenische Jakobskathedrale

Armenische Jakobskathedrale

Ich genieße die Zeit mit den anderen Volontärinnen, den Mönchen der Abtei und den Studierenden des Theologischen Studienjahrs der Dormitio, das an Ostern zu Ende gegangen ist. Es ist ein unglaublich bereichernder Aufenthalt für mich hier! Dennoch freue ich mich auch, ab Juli wieder im Rhein-Main-Gebiet zu sein.

Herzliche Grüße aus Jerusalem!

Ihr und Euer Enrico Wagner

Von Görlitz bis Riesa an der Elbe vom 15. – 21. Oktober  Ökumenischer Pilgerweg durch 1000 Jahre europäische Geschichte

Die Gruppe geht eine Teilstrecke auf der Via Regia, der Handels- und Pilgerstrasse des Mittelalters quer durch Europa, von Kiew – Krakau – Breslau – Görlitz – Bautzen – Leipzig  – Erfurt – Eisenach – Gelnhausen – Frankfurt – Mainz – Trier – Metz und weiter durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela. Das ausgewählte Teilstück ist als ökumenischer Pilgerweg mit der Jakobsmuschel von Ost nach West markiert. Wir treffen auf zahlreiche christliche Zeugnisse unserer Geschichte, Kirchen und Klöster, Heilige, Dichter und Alltagsmenschen, die sorbische Minderheit in der Oberlausitz, aber auch auf Zeugnisse von Unterdrückung und Gewalt. Wir werden überzeugten Christen begegnen und Menschen, die ohne Gott in ihrem Leben gut auskommen. Was bedeutet das für mich? Was heißt für mich:  heute christlich leben?

Anmeldung und nähere Infos: prospekt-via-regia-b13856

friedensgodi-1-b13007

friedensgodi-2-b13007Ende September wurde Père Yves Trocheris in einem feierlichen Hochamt und in Anwesenheit von Mgr Alexis Leproux in sein Amt als leitender Priester von Saint Eustache in Paris eingeführt und trat somit in die Nachfolge der Oratorianer, die dort seit dem 17. Jahrhundert für die Gemeinde verantwortlich sind. Zahlreiche Freunde aus Deutschland, darunter Gemeindemitglieder aus St. Birgid, waren gekommen, um dieses Ereignis mitzuerleben und so ihre Verbundenheit mit Père Yves zu bekunden. Ergreifend war seine Ansprache, die auf Deutsch begann und in der er die Bedeutung seiner Jahre in Deutschland hervorhob.

Allzu lange muss Père Yves nicht auf ein Wiedersehen mit seinen deutschen Freunden warten. Interessierte Gemeindemitglieder aus St. Birgid sind herzlich zur gemeinsamen Feier eines Friedensgottesdienstes am Sonntag, dem 11. November, in St. Eustache in Paris eingeladen. Der Gedenkgottesdienst anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren beginnt um 11 Uhr. An der Feier nimmt auch eine Delegation aus St. Birgid mit Pfarrer Frank Schindling teil. Im Gebet soll aller Opfer des Ersten Weltkrieges, unabhängig von ihrer Herkunft, gedacht werden.

Nähere Infos: friedengottesdienst-in-sankt-eustache-paris

Text: Christiane Stockhausen und Françoise Born/Foto: Familie Wagner

Eine Woche ohne Stühle, ohne Messer und Gabel, dafür mit drei Gebetszeiten am Tag: das ist Taizé. Für viele, die noch nie in Taizé waren, hört sich das vielleicht erstmal etwas seltsam an. taize-4-b12040Vor allem, wenn man erfährt, dass dieser kleine Ort mitten in Frankreich unter vielen Jugendlichen aus allen Nationen dieser Welt beliebt ist. Aber Taizé kann man auch einfach nicht beschreiben – man muss es erlebt haben! Und genau das haben rund 50 Jugendlichen aus der Pfarrei in der Woche nach Ostern getan.

 

Montagsmorgens ging es für sie mit Pfarrer Frank Schindling und Pawel Meisler auf den Weg ins französische Burgund. Angekommen musste man sich natürlich erst einmal mit dem Alltag taize-2-b12040in Taizé anfreunden. Doch schon nach kurzer Zeit hatten sich alle an das einfache aber wundervolle Leben der Communauté gewöhnt: an die Essenschlange, die Gebetszeiten mit über 3.000 Jugendlichen aus aller Welt, die Gespräche, Workshops und, und, und…       taize-7-b12040           

 

Es wurden Lieder gesungen, die nicht mehr aus dem Herzen gehen, Freundschaften geschlossen und unglaublich viel Gemeinschaft erlebt! Für viele der Jugendlichen war das dieses Jahr das erste Mal in Taizé, und die Meisten sind sich sicher: Das wird für sie auch nicht das letzte Mal gewesen sein!

 

Text: Franzi Schindling Foto: Frank Schindling und Pawel Meisler

Liebe Wanderfreunde,
 
unsere nächste Wanderung findet am Samstag, dem 28.10.2017 statt. Wir wandern auf dem Rheinsteig vom Kloster Eberbach nach Johannisberg.
Treffpunkt um 12.00 Uhr an der Bushaltestelle „Poststraße“ bei der Bäckerei Göbel; Fahrt zum Kloster Eberbach:
Poststraße ab                                     12.11 Uhr          Linie 37
Hauptbahnhof an                                12.22 Uhr
Hauptbahnhof ab                                12.35 Uhr          RB
Eltville Bahnhof an                              12.48 Uhr
Eltville Bahnhof ab                              12.59 Uhr          Linie 172
Kloster Eberbach an                           13.17 Uhr
Vom Kloster Eberbach aus geht es in nordwestlicher Richtung bergan bis zum Unkenbaum. Wir wandern weiter unterhalb der Siedlung „Am Rebhang“ und oberhalb von Hallgarten vorbei bis zur Freizeitanlage „Kerbesberg“. Ab hier steigen wir bergab ins Pfingstbachtal zu Kühnsmühle. Nun geht es wieder bergan zum Schloß Vollrads. Schließlich erreichen wir die romanische Kirche und das Schloß Johannisberg. Im Ort Johannisberg kehren wir in einer Weinstube zur Schlussrast ein.
Wanderstrecke 14 km; Summe aller Anstiege 230 m; reine Wanderzeit 3:30 Std.
Rückfahrt nach Bierstadt:
Johannisberg Rosengasse ab           19.43 Uhr          Linie 183
Geisenheim Bahnhof an                     19.52 Uhr
Geisenheim Bahnhof ab                     19.57 Uhr          RB
Hauptbahnhof an                                20.25 Uhr
Hauptbahnhof ab                                20.28 Uhr          Linie 37
Poststraße an                                     20.40 Uhr
Zu der Wanderung sind alle Wanderfreunde  herzlich eingeladen. Wer mitwandern möchte, melde sich bitte bei uns telefonisch oder über E-Mail bis spätestens 21.10.2017 an, damit wir in der Weinstube einen Tisch bestellen können.
 
Viele Grüße
Reinhard und Roswitha Limmert
Tel.:  0611 / 50 97 77

Liebe Wanderfreunde,
 
unsere nächste Wanderung findet am Samstag, dem 30.09.2017, statt. Wir wandern von Mechtildshausen über die Rhein-Main-Deponie bei Wicker nach Hochheim.
Treffpunkt um 12.20 Uhr an der Bushaltestelle „Poststraße“ bei der St.-Birgid-Kirche; Busfahrt nach Mechtildshausen:
Poststraße ab                                     12.29 Uhr          Linie 23
Erbenheim Egerstraße an                  12.41 Uhr
Erbenheim Egerstraße ab                  12.44 Uhr          Linie 28
Mechtildshausen an                            12.50 Uhr
Von der Domäne Mechtildshausen gehen wir in südöstlicher Richtung an der neu errichteten amerikanischen Wohnsiedlung vorbei zur Elisabethenstraße. Ab hier folgen wir in östlicher Richtung der Regionalpark-Route über das leider nicht zugängliche Vogelnest und den Johanneshof bis zur Rhein-Main-Deponie.
Hier findet eine gemeinsame Veranstaltung des Bistums Limburg und der Gesellschaft Oikocredit statt. Oikocredit ist eine von den beiden großen Kirchen getragene Gesellschaft, die in der Dritten Welt an einzelne Menschen so genannte Mikrokredite zum Aufbau einer Existenz z. B. als Handwerker oder Bauer vergibt.
Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr mit einer Andacht. Es schließen sich verschiedenste Programmpunkte (z. B. auch eine Deponieführung) an, an denen wir ganz individuell bis zum vereinbarten Zeitpunkt zum Weiterwandern  teilnehmen können.
Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden sich unter:
https://www.bistumlimburg.de/meldungen/meldung-detail/meldung/wertvollleben-2.html
Anschließend wandern wir weiter auf der Regionalpark-Route bis ins Wickerbachtal und wenden uns hier leicht bergan in Richtung Süden. Wir erreichen in der Mitte zwischen Hochheim und Flörsheim die Weinberge. Wir gehen nun immer geradeaus auf die Hochheimer Kirche zu. In der Hochheimer Altstadt kehren wir in einer Weinstube zur Schlussrast ein.
Wanderstrecke 12 km; keine nennenswerten Anstiege; reine Wanderzeit 2:30 Std.
Busfahrt zurück nach Bierstadt:
Hochheim Antoniusheim ab                 19.21 Uhr        Linie 48
Dernsches Gelände an                        19.54 Uhr
Wilhelmstraße ab                                 19.59 Uhr        Linie 24
Poststraße an                                       20.09 Uhr
Zu der Wanderung sind alle Wanderfreunde herzlich eingeladen. Wer mit wandern möchte, melde sich bitte bei uns telefonisch oder über E-Mail bis spätestens 23.09.2017 an, damit wir in der Weinstube einen Tisch bestellen können.
 
Viele Grüße
Reinhard und Roswitha Limmert
Tel.:  0611 / 50 97 77