Gelobt sei Gott – ein Film gegen das Schweigen

„Alexandre lebt mit Frau und Kindern in Lyon. Eines Tages erfährt er per Zufall, dass der Priester, von dem er in seiner Pfadfinderzeit missbraucht wurde, immer noch mit Kindern arbeitet. Er beschließt zu handeln und bekommt bald Unterstützung von zwei weiteren Opfern, François und Emmanuel. Gegenseitig geben sie sich Kraft und kämpfen gemeinsam dafür, das Schweigen, das über ihrem Martyrium liegt, zu brechen. Ihr Widerstand formiert sich und wird zu einer Lawine, die am Ende nicht mehr aufzuhalten ist… Die tatsachengetreuen Ereignisse um den Missbrauchsskandal in Lyon hat François Ozon in einem fiktionalen Film verarbeitet. Atemlose Bilder, immer im Wettlauf mit den aktuellen Entwicklungen, verleihen “Gelobt sei Gott” eine emotionale Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Stilsicher und mitreißend erzählt und ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale 2019, ist “Gelobt sei Gott” nicht nur eine erschütternde Bestandsaufnahme der Versäumnisse in der Katholischen Kirche, sondern auch ein Plädoyer für Mut und Zusammenhalt.“ (Quelle: https://www.gelobt-sei-gott.de/)

Im Anschluss an den Film stehen Ansprechpersonen der katholischen Pfarreien Wiesbadens sowie Matthias Belikan von der Koordinationsstelle Prävention vor sexualisierter Gewalt, Bistum Limburg, zu Diskussion und Austausch zur Verfügung.

Termin: Mittwoch, 21.10.2020, 19.30 Uhr

Ort: Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Tickets: 8 € (ermäßigt 7 €). Aufgrund der Corona-Beschränkungen steht nur eine begrenzte Platzanzahl zur Verfügung. Es wird daher empfohlen, sich bereits im Vorfeld hier Tickets zu kaufen:

https://www.murnau-stiftung.de/filmtheater/kinoprogramm/gelobt-sei-gott-grace-dieu-df-0

Kooperationsveranstaltung von St. Birgid, St. Peter und Paul sowie St. Bonifatius gemeinsam mit dem Murnau Filmtheater sowie der Koordinationsstelle Prävention vor sexualisierter Gewalt, Bistum Limburg.