125 Jahre Herz Jesu

 

 

Geburtstagskuchen aus der Zuckerbäckerei von Pfarrer Frank Schindling.

Geburtstagskuchen aus der Zuckerbäckerei von Pfarrer Frank Schindling.

Festwoche in Herz Jesu

In seinem Element war Norbert Baumgärtner, der durch das Programm führte.

In seinem Element war Norbert Baumgärtner, der durch das Programm führte.

Mit einer Abendmesse am Weihetag eröffneten die Sonnenberger Gemeindemitglieder die Festwoche anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Herz Jesu-Kirche. Nach dem Gottesdienst, den Pfarrer Frank Schindling zelebrierte und der von der Schola musikalisch gestaltet wurde, versammelte man sich im Gemeindesaal zur Akademischen Feier, durch die Ortsausschussmitglied Norbert Baumgärtner führte. „Herz Jesu ist gut in Schuss: Man sieht es der Kirche, der Gemeinde und der Feier an“, begrüßte Pfarrer Schindling die Anwesenden. „Hier ist Leben drin“, lobte er den Kirchort. Er sei stolz, dass alles erleben zu dürfen. Gemeinsam mit Baumgärtner dankte er allen Helfern.

Den Festvortrag hielt Dr. Frank van der Velden.

Den Festvortrag hielt Dr. Frank van der Velden.

Eröffnet wurde der Festabend vom Gesangverein Concordia. Es folgten kurze Grußworte vom Ortsvorsteher und befreundeten Vereinen. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Klaus wies auf die Herausforderungen der neuen Pfarrei hin: „Gemeinsam sind wir stark genug für das, was uns die Zukunft bereit hält.“ Den Festvortrag hielt Dr. Frank van der Velden, Leiter der Erwachsenenbildung im Roncalli-Haus. Er lud seine Zuhörer mit dem Vortrag „1873,1890. Deutsche Diasporagemeinden in Wiesbaden und Kairo“ zu  einer Zeitreise ein. Das Programm klang mit einer musikalischen Darbietung der Violinistin Johanna Christmann aus.

Bis auf den letzten Platz war der Gemeindesaal besetzt.

Bis auf den letzten Platz war der Gemeindesaal besetzt.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Klaus gratulierte.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Klaus gratulierte.

Für die kleinen Gemeindemitglieder gab es drei Tage später Besuch von der Orgelmaus. In dem Gesprächskonzert von Karl-Peter Chilla wird den Kindern spielerisch und einfach der Aufbau des Kircheninstruments erklärt. Organistin Szilvia Tóth und Sprecherin Katrin Heller setzten mit Humor und Sachkenntnis das Kinderstück gekonnt um.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festgottesdienst am Sonntag mit Domkapitular Dr. Wolfgang Pax und Pfarrer Frank Schindling in der Herz Jesu-Kirche. Mitwirkende waren die Schola und die Kita. Im Anschluss klang die Festwoche mit dem Gemeindefest aus, bei dem Pfarrer Frank Schindling mit den begeisterten Kindern noch eine Geburtstagstorte kreierte.

Pfarrer Frank Schindling (links) und Jugendsprecher Pawel Meisler verzierten mit den Kindern die Geburtstagstorte.

Pfarrer Frank Schindling (links) und Jugendsprecher Pawel Meisler verzierten mit den Kindern die Geburtstagstorte.

Christiane Stockhausen (links) verkaufte die Jubiläumsschrift.

Christiane Stockhausen (links) verkaufte die Jubiläumsschrift.

Viel Applaus gab es für die Rede- und Musikbeiträge.

Viel Applaus gab es für die Rede- und Musikbeiträge.

Das Jubiläum sichtbar gemacht hat Lioba Czichos, die nicht nur die 125 Seiten umfassende Festschrift auf den Weg gebracht hat, sondern auch die Banner an der Kirche, den Zeitstrahl am Treppenaufgang und die Transparente im Gemeindesaal mit viel Liebe zum Detail entworfen hatte. Beim Betrachten der Info-Tafeln und Lesen der Festschrift wird schnell deutlich, wie hartnäckig sich die Sonnenberger Katholiken für den Bau einer eigenen Kirche eingesetzt und wie viel sie später für deren Erhalt getan haben.

Glückwünsche überbrachten Oberbürgermeister Sven Gerich und Domkapitular Dr. Wolfgang Pax.

Glückwünsche überbrachten Oberbürgermeister Sven Gerich und Domkapitular Dr. Wolfgang Pax.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: GB/Christine Wixwat

Stimmungsvoll beleuchtet war die Herz Jesu-Kirche beim Konzertabend.

Stimmungsvoll beleuchtet war die Herz Jesu-Kirche beim Konzertabend.

NachtLichtKlänge

Unter der Leitung von Szilvia Thót sang der Projektchor der Schola.

Unter der Leitung von Szilvia Tóth sang der Projektchor der Schola.

Schon auf dem Weg zur Herz Jesu-Kirche wurden die Konzertbesucher mit Fackeln und Kerzen auf das Thema des Abends eingestimmt: Die Jugendband BON und die Schola, zum Projektchor mit Sängern aus den anderen Kirchorten erweitert,  hatten zum Konzert NachtLichtKlänge im Rahmen der Festwoche 125 Jahre Herz Jesu-Kirche eingeladen.

Gleich mit dem ersten Lied, „Ein Licht in dir geboren“ von Gregor Linßen, stellten die Musiker und Sänger unter Beweis, wie gut sie miteinander harmonieren.  Während Chorleiterin Szilvia Tóth die Klavierbegleitung übernahm, dirigierte BON-Leiter Rudi Neu den Chor. Als Enrico Wagner von der BON mit dem Saxofon einsetzte, machte er das Zusammenspiel perfekt.

Die Jugendband BON trug unter anderem einen Gospel vor.

Die Jugendband BON trug unter anderem einen Gospel vor.

Musikalisch hat die BON viel zu bieten.

Musikalisch hat die BON viel zu bieten.

Mal im Wechsel, mal gemeinsam trugen Band und Schola ihre Lieder vor. Auf dem Programm standen Spirituals, wie „This little Light of mine“, Abendlieder, unter anderem von Joseph Gabriel Rheinberger, aber auch  moderne geistliche Lieder. Während der Vorträge zollten sich Sänger und Musiker gegenseitig Respekt und Anerkennung, etwa als die BON „A Night like this“ von Caro Emerald spielte und in dem Gotteshaus anfing zu grooven. Die Sänger ließen sich anstecken, wippten im Takt und summten leise mit. Höhepunkt und Abschluss des Konzerts war das Lied „Wir machen uns auf den Weg“ von Laubach/Quast. Mit einem Jazz-Intro führte die BON in die Melodie ein, als schließlich die Sängerinnen und Sänger den Refrain sangen, sprang der Funke aufs Publikum über und alle klatschten im Takt mit.

In ihrem Element waren die Sänger der BON.

In ihrem Element waren die Sänger der BON.

Denkanstöße gab Pfarrer Frank Schindling.

Denkanstöße gab Pfarrer Frank Schindling.

Durch den Abend führt Pfarrer Frank Schindling, der mit selbst geschriebenen Texten Impulse setzte. „Ein Konzert mit Herz in einer Kirche mit Herz“, so begrüßte Schindling das Publikum. Er hoffte, dass „ die Klänge, die uns bewegen, Resonanz haben“. Auch auf die gelungene Mischung der Liedauswahl ging Schindling ein. Zu hören waren „alte und neue Klänge, die uns ahnen lassen: Gott ist da!“

Den kurzweiligen Konzertabend belohnte das Publikum mit viel Applaus.  Auch den beiden Solistinnen Christina Wagner und Gisela Nieland wurde viel Beifall gespendet.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

 

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