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Schutz und Segen für die Freiwillige Feuerwehr Bierstadt

Drei Tage lang feierte die Freiwillige Feuerwehr Bierstadt ihren 125. Geburtstag. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr“ – unter diesem Leitspruch leisten die Feuerwehren ihren Dienst für die Gesellschaft und so war es ihr ganz besonderer Wunsch, im Rahmen des Festes auch einen ökumenischen Gottesdienst auf der Feuerwache zu feiern.  Gerne folgten Pfarrer Philip Messner von der evangelischen Kirchengemeinde in Bierstadt und Pfarrer Frank Schindling von der katholischen Pfarrei St. Birgid dieser Einladung und feierten unter dem Zeltdach zusammen mit vielen Besuchern einen stimmungsvollen und kurzweiligen Gottesdienst. Die Predigt gestalteten die Pfarrer –sich gekonnt die Bälle verbal zuspielend – als Zwiegespräch zum Thema Feuerwehr: „Feuer und Wasser, damit hat die Freiwillige Feuerwehr zu tun. Immer! Und ihr habt etwas gegen Brände und löscht sie“, beschrieb Pfarrer Frank Schindling und ergänzte: „Gott sei Dank, wie wir damals beim Brand des Kirchturms in Bierstadt erfahren konnten“.

„Wie Feuer und Wasser geht es immer mehr in unserer Gesellschaft zu“, nahm sein evangelischer Amtskollege Philip Messner das Bild auf. „Meinungen gehen weiter auseinander, man kommt schwerer zusammen. Dabei wollen und brauchen wir doch den Zusammenhalt“. Damit dies gelingen kann gab er die Empfehlung: „Dafür müssen wir aber etwas tun, zum Beispiel richtig Zuhören und Respekt haben gegenüber dem Anderen“.

„Auch wenn dieser anders denkt, lebt oder liebt“, griff Frank Schindling den Gedanken auf. „Jeder Mensch ist wertvoll, auch die, die eher am Rand der Gesellschaft stehen. Jesus hat gerade sie in die Mitte geholt und auch die Feuerwehr fragt nicht danach wer jemand ist. Die Feuerwehr hat ihre Werte und hilft ehrenamtlich denen, die Hilfe brauchen“. Ihr Dank und ein besonderer Segenswunsch ging deshalb in Richtung aller Aktiven der Wehr. „Wir wünschen euch Schutz und ganz viel Segen, denn ihr seid wirklich ein Segen“.

 

 

 

T + F: Barbara Yurtöven