Eine Welt

Projekte unserer Pfarrei:

  • Nordenstadt/Erbenheim/Delkenheim: Vietnamhilfe Direkt, Ansprechpartnerin ist Thi Thu Nga Dinh
  • Nordenstadt/Delkenheim: Eine-Welt-Verkauf, Ansprechpartner ist Armin Hellinger
  • Sonnenberg: Kamerun/Schul-Projekt, Ansprechpartnerin ist Francoise Born
  • Auringen: Burkina Faso (Wasser, Gärten, Aufforstung), Ansprechpartnerin ist Marianne Blumbach
  • Auringen: Großer Eine-Welt-Verkauf, Ansprechpartnerin ist Marianne Blumbach
  • Auringen: Sozial-pastorale Arbeit der Benediktinerinnen Torreon/Mexiko, Ansprechpartnerinnen sind Christine Klaus und Barbara Schmidt
  • Bierstadt: Jugendprojekt Namibia, Ansprechpartnerinnen Annika Bannert und Laura-Sophie Barth

Eine-Welt-Verkauf 2019
Die Eine-Welt-Gruppe wird 2019 wieder fair gehandelte Waren in der Pfarrei St. Birgid zum Verkauf anbieten. Vormerken kann man sich folgende Termine: 3.2. in BIE (Patrozinium), 17.3. in AUR (2. Fastensonntag), 30.5. in BIE (Christi Himmelfahrt), 20.6. in SON (Fronleichnam), 23.6. in AUR, 1.9. in AUR (Kinder- und Gemeindefest) und 6.10. in der evangelischen Kirche in Auringen.

Projektpartnerschaft der katholischen Pfarrei St. Birgid, Eine-Welt-Kreis, und der „Geschwisterlichen Vereinigung der Gläubigen von Dori“  UFC im Sahelgebiet von Burkina Faso über das katholische Hilfswerk MISEREOR Aachen (Misereor P 11501)

CHRISTEN und MUSLIME gemeinsam

Foto: Misereor

Foto: Misereor

Aktuell profitieren rund 1200 Menschen von diesem Projekt – durch den Bau eines Bouli (Regenauffangbecken) oder eines Brunnens, an Aufforstungen oder an Ausbildungsmaßnahmen. Seit Gründung der UFC 1969 wurden etwa 50 000 Menschen erreicht. Viele können zwischenzeitlich vom Gemüseanbau leben und das Gemüse in den Städten verkaufen, ganze Dorfgemeinschaften von Muslimen und Christen arbeiten und leben zuverlässig und verantwortungsvoll in diesen Projekten zusammen.

Zurzeit werden in jeder dreijährigen Projektperiode zwei Brunnen gebaut, die der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung dienen. Auch sind zwei Boulis im Bau für zwei Dorfgemeinschaften. Ist ein Bouli fertig gestellt werden die Felder ringsherum hergerichtet, die Kleinbauern werden sieben Jahre intensiv begleitet. Ein neues Projekt ist die Fischzucht in den Boulis, die Fische verbessern nicht nur die Eiweißversorgung der Bevölkerung, sondern erhöhen auch deren Einkommen.

Im Umfeld der Boulis und Brunnen wird in der Wüste aufgeforstet, so ist auch eine Agroforstwirtschaft möglich. Insgesamt ist der Holzbedarf in der Region nur durch Importe aus dem weit holzreicheren Süden von Burkina Faso zu decken, zumal es streng verboten ist, in der freien Natur Bäume zu schlagen, darauf stehen hohe Strafen.

Foto: Misereor

Foto: Misereor

Ein schwerwiegendes Problem ist die Malaria, aber auch Aids ist verbreitet. Auch die UFC beteiligt sich aktiv an den Kampagnen und nutzt dazu den intensiven Kontakt zur Basis. Zur Malariaprophylaxe werden schwangeren Frauen vom Staat kostenlose Moskitonetze zur Verfügung gestellt. Was für europäische Ohren vielleicht banal klingt, ist für ein armes Land wie Burkina Faso schon ein finanzieller Kraftakt.

Politisch gibt es Hoffnung, dass sich die politische Kultur langsam wie in Ghana in Richtung europäischer Standards bewegt, diese positive Stimmung hilft uns natürlich bei der Entwicklungsarbeit. Es gibt allerdings auch bedenkliche Entwicklungen, so gab es vor allem in der Region der Partner einige Anschläge islamistischer Gruppen.

Die Zwangsverheiratung von Kindern, vor allem Mädchen, ist noch verbreitet, in erster Linie in der muslimischen Bevölkerung. Hier fehlt es oft an fundamentaler geschichtlicher und theologischer Bildung. Das Tragische ist dabei auch, dass die zwangsverheirateten jungen Mädchen in der Regel nicht zur Schule gehen, weil die beteiligten Familien und der Ehemann keine emanzipierte Frau wollen. Anders sieht glücklicherweise die Haltung zur weiblichen Beschneidung aus. Mittlerweile stehen Politik, katholische Kirche und die muslimische Geistlichkeit gegen diese barbarische Praxis Seite an Seite. Auch die UFC ist an der Aufklärung der Bevölkerung beteiligt.

Seit 1973 ist das katholische Hilfswerk MISEREOR der größte Geldgeber der UFC. Und wie ein Mitglied der UFC sagte, „und was für uns viel wichtiger ist, ist die Verlässlichkeit von MISEREOR, man findet relativ schnell Hilfswerke, die mal einen Brunnen oder Bouli finanzieren, aber Hilfswerke, die über einen langen Zeitraum hinweg die Basis der Organisation wie der UFC sicher stellen, gibt es wenige. Nur so können wir überhaupt existieren und gute Arbeit leisten – und die Gehälter unserer Mitarbeiter verlässlich zahlen.“

Mit 18 000 Euro konnten wir dank Ihrer Hilfe dieses Entwicklungsprojekt über MISEREOR unterstützen und wir hoffen auf Ihre weitere Unterstützung. Es ist mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern verlässliche Hilfe für eine lang wirkende positive Entwicklung im afrikanischen Burkina Faso.

Schenken und Spenden Sie für die Menschen in Burkina Faso:

Konto St. Birgid Wiesbaden
IBAN DE 25 5109 0000 0020 1902 13
BIC WIBADE5WXXX
Verwendungszweck Burkina Faso

Weitere Infos zu dem Burkina Faso Projekt gibt es hier: kurzbeschreibung_p11501


 

Auch die Vietnamhilfe Direkt freut sich über Unterstützung:

Bankverbindung St. Birgid Wiesbaden
IBAN: DE25 5109 0000 0020 1902 13
Stichwort Hilfe für Vietnam

Kontakt: Dinh Thu Nga, Münchener Str. 15, 65205 Wiesbaden, Telefon 061 22-950 02 92, E-Mail , Handy 01 78-146 59 13