PGR-Klausur: Mutig mit Blick nach vorn
Von Alexandra Chytry und Frank Schindling
Wieder einmal ging es für den Pfarrgemeinderat nach Simmern im Westerwald: vom 6. bis 8. März stand das jährliche Klausurwochenende an. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaft warmen Temperaturen bot die Umgebung einen passenden Rahmen für drei intensive und zugleich sehr gemeinschaftliche Tage.
Der Prozess wurde erneut von Referentin Jutta Fechtig-Weinert begleitet, die auch dieses Mal mit ihrem „Blick von außen“ wertvolle Impulse mit einbrachte.
So wurde am ersten Tag die aktuelle Situation in den sechs Kirchorten in den Blick genommen. Gemeinsam wurde gesammelt, was vor Ort gut gelingt, welche Entwicklungen derzeit vor Ort zu beobachten sind – und welche Chancen und Herausforderungen darin liegen.
Den zweiten Tag beschäftigte sich die knapp 30 Personen starke Gruppe mit der Frage, wie sich die Pfarrei in Zukunft entwickeln kann. Unter dem Motto „Groß denken, neu denken“ wurden Ideen gesammelt und Themenfelder herausgearbeitet, an denen in den kommenden Monaten weitergearbeitet werden soll, und mutig der Blick nach vorn gewagt. Dabei standen Fragen im Mittelpunkt wie: Wie wird die Pfarrei 2035 aussehen (können)? Welche Räume und Bedarfe bestehen? Wo liegt besondere Strahlkraft? Welche Perspektiven könnten in einer ökumenischen Zusammenarbeit dabei jeweils liegen?
Abschluss dieses intensiven Tages bildete einmal mehr der gemeinsame Gottesdienst in der Kapelle. „Der tat so richtig gut“, waren sich hinterher alle einig.
Am Sonntag wurden schließlich konkrete nächste Schritte vereinbart, bevor sich all mit vielen neuen Ideen und frischem Schwung wieder auf den Heimweg machten.
Trotz der intensiven Arbeit kam auch die Gemeinschaft an diesem Wochenende nicht zu kurz: Beim gemütlichen Beisammensein am Abend – natürlich mit Fleischwurst und Käsewürfeln – wurde viel gelacht, und beim Kartenspielen auch das ein oder andere Mal geflunkert.
