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Eine Woche voller Begegnungen und Glauben

Am Ostermontag machten sich 15 Jugendliche und zwei Betreuerinnen auf den Weg nach Taizé in Burgund (Frankreich). Gemeinsam mit rund 2000 jungen Menschen aus aller Welt verbrachten sie dort eine intensive und prägende Woche.
Der Alltag war klar strukturiert: Morgens, mittags und abends traf sich die Gemeinschaft in der Kirche zu Gebeten mit Taizé-Gesängen und Zeiten der Stille.

Vormittags fanden Bibeleinführungen statt. Die Jugendlichen waren dabei in internationale Kleingruppen eingeteilt. In Gesprächen wurden Bibeltexte gemeinsam erschlossen, Fragen gestellt und neue Perspektiven entdeckt.
Am Nachmittag standen Workshops zur Auswahl und es gab Zeit zur freien Verfügung. Viele nutzten diese für Ruhe, Gespräche oder den „Garten der Stille“, einen besonderen Ort zum Innehalten.
Nach dem Abendgebet traf man sich im „Oyak“, dem zentralen Begegnungsort für Gespräche, Musik und Gemeinschaft, bevor der Tag in Ruhe beendet wurde.
Untergebracht waren die Teilnehmenden in schlichten Baracken oder eigenen Zelten – einfach, aber gesellig und passend zum Lebensstil in Taizé. Mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und gestärkter Gemeinschaft kehrte die Gruppe zurück. Auf der Rückfahrt wurde bereits der Taizé-Gottesdienst für die Gemeinde vorbereitet – ein Zeichen dafür, wie sehr diese Woche nachwirkt.

Text: Alexandra Chytry, Foto: Andreas Quack