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Mehr als man sieht – Kokis in Traben-Trabach

 

kokis-b13487Betend durch ein Labyrinth finden, die Schnittreste einer Hostie probieren und dem Pfarrer Löcher in den Bauch fragen – hierzu hatten 90 Kommunionkinder ein Wochenende lang Gelegenheit. Insgesamt 145 Personen reisten im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung unter Federführung von Gemeindereferent Johannes Mockenhaupt nach Traben-Trabach, darunter viele Eltern, Betreuer und Mitglieder des Pastoralteams. Während sich die Kinder mit dem Gottesdienst und seinen Abläufen in Workshops vertraut machten, bot Pfarrer Frank Schindling ein Erwachsenenprogramm an, in dem es um Gottesbilder ging, aber auch die Pfarrei vorgestellt wurde.

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Das Wochenende begann am Freitagabend mit der Feier einer „erklärten Messe“ in der Kirche St. Nikolaus. Am Samstagmorgen hatten Eva-Maria Brenneisen, Miriam Gies, Pawel Meisler und Johannes Mockenhaupt vom Pastoralteam sowie Bezirkskantor Roman Bär, FSJlerin Sarah Reiter und Praktikantin Debora Paust mehrere Stationen eingerichtet, an denen Gebetswürfel gebastelt, die Lieder der Erstkommunion eingeübt und der Ablauf des Gottesdienstes besprochen wurde. Es wurde gespielt, ein Film über eine Hostien-Bäckerei angesehen und überlegt, wie die Leute zu Jesu Zeit gelebt haben. Im Anschluss gab es eine Fragerunde mit Pfarrer Schindling, bei der die Kommunionkinder unter anderem wissen wollten, was ein Pfarrer eigentlich montags bis freitags arbeitet.

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Nachmittags wurden dann acht Bibelstellen szenisch dargestellt – dabei hatten die Kinder freie Hand bei der Umsetzung. So wurde die Emmausgeschichte ins Heute übersetzt und die beiden Jünger bekamen auf ihrem Weg noch einen Hund an die Seite gestellt. Die Zuschauer mussten am Ende raten, um welche Geschichte es sich handelte. Abends wurde in St. Nikolaus eine Messe gefeiert, in der die Kinder ihre eigenen Gebete und Fürbitten vorbringen durften.

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Der Sonntagvormittag stand dann noch einmal unter dem Thema „Es steckt mehr drin, als man sieht“. Auch hier ging es um die Hostie und den Gottesdienst. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann für alle heim nach Wiesbaden.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Pawel Meisler und Frank Schindling

 

Großer Spaß für kleine Baumeister

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Türme, Kirchen, Tore und Häuser – die versammelten Baumeisterinnen und Baumeister haben auf der Indoorbaustelle im Pfarrsaal in St.  Birgid Bierstadt großes Geschick bewiesen und waren mit Eifer bei der Sache. Aber auch die erwachsenen Begleitpersonen hatten offensichtlich großen Spaß an den unzähligen Bausteinen. Zwischendurch konnten sich alle bei Kuchen, Obst und Getränken stärken.

baumeister-1-bie-b13435baumeister-4-bie-b13435Zum Abschluss des Nachmittages wurde mit Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann einem kleinen Gottesdienst um Gottes Segen für das neue Jahr gebetet – passend zum Programm gab es das Gleichnis vom klugen und vom dummen Bauherrn, die ihre Häuser je auf Felsen oder auf Sand gebaut haben. Die Folgen des jeweiligen Baustils bei Starkregen wurden in kleinen Experimenten ausprobiert. „Wer sich auf Gott verlässt, der ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf einen guten Grund baut“ – diese Beobachtung konnten alle mitnehmen. Danach konnte jede Familie überlegen, was sie für das neue Jahr erbittet – die Gebete wurden dann notiert und beim Ballonstart in den Himmel geschickt. Mit einem Mitmachsegen schlossen die kleine Feier und der Nachmittag.

baumeister-3-bie-b13435Im Februar lädt die Pfarrei St. Birgid Familien dazu ein, dem mysteriösen Treiben rund um die Sonnenberger Orgel in der Kirche Herz Jesu, Schuppstraße 21, auf die Spur zu kommen. Am Freitag,  dem 15. Februar, um 18 Uhr können alle Kinder bei einem musikalischen Detektivspiel Orgelinspektor Ocke helfen, das „Phantom der Orgel“ zu entlarven.

Text: Bettina Tönnesen-Hoffmann/Fotos: Ann Bervoets

Sternsinger sammeln eifrig Spenden

St. Birgid Bierstadt

St. Birgid Bierstadt

Tief verneigte sich Pfarrer Frank Schindling vor den königlichen Hoheiten und den Sternträgern in den Gottesdiensten. Das sei ganz ehrlich gemeint, so der Geistliche. Denn die Sternsingeraktion ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Mit ihren bunten Kostümen, glänzenden Kronen und frohen Gesichtern zogen die königlichen Hoheiten am letzten Ferienwochenende in die Kirchen ein und stellten in den Gottesdiensten die Sternsingeraktion 2019 vor und erklärten, wofür die Spenden bestimmt sind.

St. Elisabeth Auringen

St. Elisabeth Auringen

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Kommunionkinder an den Sternsingern. In den Messfeiern wurden die Kinder gesegnet und ausgesandt. Deshalb seien alle Sternsinger Apostelinnen und Apostel, so Pater Johannes Wilhelmi. Das Wort stamme aus dem Altgriechischen und bedeute Gesandter, Sendbote.

Herz Jesu Sonnenberg

Herz Jesu Sonnenberg

„Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ – so lautete das Motto der diesjährigen Aktion. Die Spenden sind besonders für die Kinder bestimmt, die seit der Geburt mit einer Behinderung leben müssen. Besonders in armen Ländern bleiben sie oft aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Christ König Nordenstadt

Christ König Nordenstadt

„Denn es bedeutet zum Beispiel, dass die Kinder nicht zur Schule gehen und später, wenn sie größer sind, auch keinen Beruf erlernen können“, erklärte Gemeindereferentin Eva-Maria Brenneisen den Sternsingern. Und Pawel Meisler vom Pastoralteam bekräftigte: „Durch das Sammeln von Spenden werden Projekte in Peru und weltweit unterstützt, um Kindern mit Behinderung eine Chance zu geben ein Teil unserer Gesellschaft zu werden.“

Maria Aufnahme Erbenheim

Maria Aufnahme Erbenheim

So richtig Glück mit dem Wetter hatten die 113 Kinder und Jugendlichen, die mit 41 Betreuern von Haus zu Haus zogen nicht. Leichter Nieselregen begleitete die Sternsinger, die trotzdem unermüdlich von Haus zu Haus zogen! Besucht wurden auch die Kliniken im Aukamm, das Wiesbadener Rathaus, das Hessische Kultusministerium und das Ministerium für Soziales und Migration.

St. Stephan Delkenheim

St. Stephan Delkenheim

Ein herzliches Dankschön geht an unsere Kinder und Jugendlichen, an alle Betreuer, Helfer und Unterstützer, die auf ganz vielfältige Art und Weise zum Gelingen der Aktion beigetragen haben – und natürlich an unsere Gemeindemitglieder, die ihre Türen für die Sternsinger geöffnet und die Aktion mit einer Spende unterstützt haben!

Zu Besuch im Rathaus bei Bürgermeister Sven Gerich...

Zu Besuch im Rathaus bei Bürgermeister Sven Gerich…

... und im hessischen Kultusministerium.

… und im hessischen Kultusministerium.

Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Christiane Winter, Artur Hahn, Freddy Kleber, Lioba Czichos, Charles Eby, Anne Goerlich-Baumann

Gemeinsamer Start in den Advent

adventtag-bie-startSieben Familien trafen sich in St. Birgid unter dem Motto “Auf dem Weg nach Bethlehem” zum gemeinsamen Start in die Adventszeit. Dazu eingeladen hatte die Fachstelle Familienpastoral des Bistums in Kooperation mit unserer Pfarrei. Und – so viel steht fest – langweilig wurde es nicht unterwegs. Neben ganz „klassischen“ Programmpunkten, wie Singen und Plätzchenbacken, konnten kleine und große Hände gemeinsam werkeln. Dabei entstanden Familien-Adventsbrettspiele, es wurden Adventskränze gestaltet und unter fachkundiger Anleitung Adventsspiralen gefilzt. Nach dem Mittagessen ging es an die frische Luft und die Familien erlebten die Geschichte rund um Maria und Josef in einer Rallye. Zum Abschluss wurde ein Familiengottesdienst gefeiert und eine Adventsspirale zum Leuchten gebracht.