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Stimmungsvoller Taizé-Gottesdienst

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taize-godi-3-b12096„Taizé ist ein Ort, wo die Einfachheit das größte ist, wo Jugendliche miteinander ins Gespräch kommen, wo Grenzen abgebaut werden, wo geschwiegen wird.“ Nach seiner Frankreichreise mit den Firmanden und Jugendlichen der Pfarrei St. Birgid begrüßte Pfarrer Frank Schindling die Gemeindemitglieder im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindezentrum Maria Aufnahme Erbenheim zum mehrsprachigen Taizé-Gottesdienst. Gemeinsam wurde bei stimmungsvollem Kerzenschein gesungen, gebetet und geschwiegen.

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taize-godi-2-b12096„Taizé ist einfach nur schön“, berichteten die Jugendlichen von ihrer Glaubensfahrt. Vieles laufe in Taizé anders – und dann eben auch mit einem selbst. Man lerne mit wenig zufrieden zu sein und sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist. „Taizé ist eine einzigartige Gemeinschaft. Jeder ist hilfsbereit, respektvoll und gesprächsbereit“, so ein Jugendlicher. „Wenn Menschen zueinander finden, ist das dein Geist, der in uns wirkt. Erfülle, du Gott, uns mit deinem Geist und deiner Liebe“, bat Schindling, der gemeinsam mit Pater Yves Trocheris und Pater Johannes Wilhelmi den Gottesdienst feierte.

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Im Anschluss luden die Taizé-Reisenden noch zu einem Empfang ins Foyer ein.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumanntaize-godi-5-b12096

Lieder, die zum Gebet werden

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taize-2-del-b11810„Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein“ – mit besinnlichen Liedern und Taizé-Gesängen gestaltete der Chor Jubilate Deo unter der Leitung von Roman Bär den Gottesdienst zum ersten Fastensonntag in St. Stephan Delkenheim. Doch nicht nur gesanglich, sondern auch optisch trat die Feier hervor – die Chormitglieder hatten Kerzen von zuhause mitgebracht, die dort brennen, wenn etwas Schönes passiert ist, und diese auf den Altar gestellt. Davor auf dem Boden flackerten zahlreiche Teelichter, die ebenfalls für eine besondere Atmosphäre während des Gottesdienstes sorgten. Pfarrer Frank Schindling dankte den Sängerinnen und Sängern, deren Lieder durchs Wiederholen zum Gebet würden und so schließlich die Herzen erreichten.

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In seiner Predigt ging Schindling auf das Thema der Fastenzeitaktion „Es geht um Leben und Tod“ ein. Wenn man etwas verstanden habe, dann habe man den Bogen raus, so Schindling. Doch manchmal sei es nicht so einfach, alles zusammenzubringen. Mit Unterstützung der Kommunionkinder suchte er nach Begriffen, die sowohl dem Leben als auch dem Tod zugeschrieben werden konnten, aber auch nach Wörtern, die man nur einem Begriff zuordnen kann. Am Ende hatten dann alle den Bogen raus und Schindling verwies noch einmal auf den Lesungstext, in dem Gott den Menschen den Regenbogen schickt – als Zeichen für Gottes Bund mit dem Menschen.

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Mit Taizé-Gesängen klang der Gottesdienst stimmungsvoll aus und viele Anwesenden stimmten in die kontemplativen Lieder, die Jubilate Deo vortrug, mit ein.

Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann

Es geht um Leben und Tod

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Mit Vorträgen, einer Filmnacht, einem Konzert und einer Andachtsreihe werden der Tod und das Leben intensiver in den Blick genommen, gerade auch weil das Thema Tod im Alltag oft verdrängt wird.

Herzliche Einladung zu folgenden Veranstaltungen:

ANgeDACHT – gottesdienstliche Meditationen
Credo. Tod und Leben – So 18.02.
Rilke. Einsamkeit und Verzweiflung – So 25.02.
Meister Eckart, Predigt 21. Vom Tod – So 04.03.
Rahner. Theodizee und die Unbegreiflichkeit Gottes – So 11.03.
Jesus Christus. Hoffnung und ewiges Leben – So 18.03.
17 Uhr, Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 21

Trauer verstehen
Auftaktveranstaltung für alle Interessierte am Dienst des Trauerbegleiters und Beerdigenden Mo 19.02. 19 Uhr Großer Saal, Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Film- und Diskussionsnacht
mit interessanten Gästen – der AK Jugend und Pfarrer Frank Schindling laden ein
Interessierte allen Alters sind willkommen (auch später hinzukommen, früher gehen ist möglich um 18.40 Uhr, 19.20 Uhr, 21.15 Uhr, 22 Uhr, 23.30 Uhr, 0.00 Uhr)
Wie viel wiegt die Seele? Was passiert, wenn ich ein Wochenende mit Gott verbringe? Was, wenn ich nur noch ein Jahr zu Leben habe? Spannende und prämierte Filme stehen auf dem Programm
Gäste für die Diskussion sind: Dr. Ulrich Fauth (Anästhesist, Spezialist für Nahtoderfahrungen), Holger Hünemohr (Physiker), Andreas Schuh (Trauerseelsorge), Jutta Justen (Hospiz), Thorsten Amelung (Bestatter), Gabriele Oberbandscheit (Klinikseelsorge), Frank Schindling (Pfarrer).
Moderation: Susanne Schiering-Rosch
Fr 02.03. ab 18 Uhr Großer Saal, Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Tod, Schluss, Aus?
Vortrag von Professor Dr. Klaus Vechtel, SJ
Ist mit dem Tod alles aus? Bieten „Nahtoderfahrungen“ einen Ausblick ins Jenseits? Kann der christliche Glaube Gründe für die Hoffnung auf ein ewiges Leben nennen? Wie können wir uns eine Auferstehung von den Toten vorstellen? Was ist mit dem „Jüngsten Gericht“, mit „Himmel“ und „Hölle“ gemeint? P. Vechtel wird zu diesen Fragen in seinem Vortrag einige Hinweise geben, über die wir in ein Gespräch kommen können.
Di 13.03. 20 Uhr Großer Saal, Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Tod und Sterben bei Karl Rahner
Vortrag von Pater Yves Trocheris
Mi 21.03. 20 Uhr Gemeindezentrum Herz Jesu Sonnenberg, König-Adolf-Straße 12

Nahtod-Erlebnisse – Blick ins Jenseits?
Eine naturwissenschaftliche Betrachtung
Vortrag von Dr. Ulrich Fauth
Do 22.03. 20 Uhr Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt, Borkestraße 4

Paradisi Gloria – Musik um Leben und Tod
Musikalische Andacht mit der Kirchenschola und dem St. Birgid Chor
Der Tod war früher selbstverständlicher – heißt es oft. Ob die Menschen vor 300 Jahren weniger Angst vorm Sterben hatten? Die Komponisten jener Zeit haben sich jedenfalls intensiv mit Leben und Tod beschäftigt, allen voran Johann Sebastian Bach. Zum Erklingen gebracht werden unter anderem Bachs früheste Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“ und Teile aus seiner berühmten Johannespassion. Auch der Wiener Hofkomponist Antonio Caldara fasst in seinem „Stabat mater dolorosa“ die Klage einer Mutter über den Tod ihres Sohnes, aber auch die Hoffnung auf die Herrlichkeit des Paradieses eindrucksvoll in Töne.
So 25.03. 17 Uhr Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Auferstehungsspaziergang für Klein und Groß
Im Anschluss gemütliches Beisammensein
Mo 02.04. 15 Uhr St. Elisabeth Auringen, Auf den Erlen 15