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Bless the Lord, my soul….

St. Birgid feiert stimmungsvollen Taizé-Gottesdienst

 

Warme Rottöne und Hunderte von Kerzen tauchten die Kirche Maria Aufnahme in Erbenheim beim Taizé-Gottesdienst von St. Birgid in ein ganz besonderes Licht und sorgten so für eine ganz besondere Atmosphäre. „Junge Menschen kommen in Taizé zusammen, über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Sie kommen aus aller Welt und verbringen eine gemeinsame Woche in Gebet und Austausch: aus Amerika, aus Asien, aus europäischen Ländern, aber auch aus Konfliktregionen wie der Ukraine und Russland, aus Israel und Palästina“, gab Pfarrer Frank Schindling seine persönlichen Eindrücke von der ökumenischen communauté von Taizé, die jedes Jahr Tausende junger Menschen nach Frankreich zieht, wieder.

Die Woche nach Ostern hatte gerade erst eine Gruppe von 15 Jugendlichen aus St. Birgid in Taizé verbracht. Sie beteiligten sich auch aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes in Erbenheim. Gemeinsam mit rund 2000 jungen Menschen aus aller Welt hatten sie in Taizé eine intensive und prägende Woche mit Gebeten, mit Bibeleinführungen, mit Workshops, mit Zeiten der Stille und mit den bekannten Taizé-Gesängen hautnah erlebt.
„Das sind Lieder in vielen Sprachen, die immer und immer wieder wiederholt werden, bis sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Bis sie zum Gebet werden“, beschrieb Pfarrer Schindling die Wirkung der meditativen Lieder (z.B. Laudate omnes gentes) und er bekannte: „Ohne Taizé wäre ich heute nicht hier“.

Gesungen (und gesprochen) wurde – ganz im Geiste Taizés – in vielen ganz unterschiedlichen Sprachen: neben Deutsch, Französisch, Italienisch und Latein, erklangen auch spanische Sätze, drei Priester von St. Birgid trugen die Lesung in ihren jeweiligen Heimatsprachen Tamil und Malayalam (Indien) und Kinyarwanda (Ruanda) vor und das Vater unser wurde in Englisch gebetet.

Und damit am Ende dieses bewegenden Gottesdienstes niemand sofort nach Hause gehen musste, hatte Maria Aufnahme dankenswerterweise noch einen großen Topf deftiger Kartoffelsuppe für alle Mitfeiernden vorbereitet.

Fotos: Barbara Yurtöven