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Gottesdienst für den Frieden in Paris

friedensgodi-1-b13007

friedensgodi-2-b13007Ende September wurde Père Yves Trocheris in einem feierlichen Hochamt und in Anwesenheit von Mgr Alexis Leproux in sein Amt als leitender Priester von Saint Eustache in Paris eingeführt und trat somit in die Nachfolge der Oratorianer, die dort seit dem 17. Jahrhundert für die Gemeinde verantwortlich sind. Zahlreiche Freunde aus Deutschland, darunter Gemeindemitglieder aus St. Birgid, waren gekommen, um dieses Ereignis mitzuerleben und so ihre Verbundenheit mit Père Yves zu bekunden. Ergreifend war seine Ansprache, die auf Deutsch begann und in der er die Bedeutung seiner Jahre in Deutschland hervorhob.

Allzu lange muss Père Yves nicht auf ein Wiedersehen mit seinen deutschen Freunden warten. Interessierte Gemeindemitglieder aus St. Birgid sind herzlich zur gemeinsamen Feier eines Friedensgottesdienstes am Sonntag, dem 11. November, in St. Eustache in Paris eingeladen. Der Gedenkgottesdienst anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren beginnt um 11 Uhr. An der Feier nimmt auch eine Delegation aus St. Birgid mit Pfarrer Frank Schindling teil. Im Gebet soll aller Opfer des Ersten Weltkrieges, unabhängig von ihrer Herkunft, gedacht werden.

Nähere Infos: friedengottesdienst-in-sankt-eustache-paris

Text: Christiane Stockhausen und Françoise Born/Foto: Familie Wagner

„Vom Sehen Gottes“

Referent Klaus Rosch

Referent Professor Dr. Harald Schwaetzer

Herzliche Einladung zu dem Vortrag „Vom Sehen Gottes – Cusanische Ideen zu Wahrheit, Gemeinschaft und Toleranz im 21. Jahrhundert“ am Montag, dem 29. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindesaal St. Birgid Bierstadt, Patrickstraße 12. Nikolaus von Kues (1401-1464) hat als erster Denker in der frühen Neuzeit die Idee des Menschen als eines sich selbst gestaltenden Wesens kultiviert. Dazu war ihm die freie Ausrichtung des Menschen auf Gott eine existentielle Bedingung. Selbstbildung bedeutet zugleich das Ähnlichwerden mit Gott. Gleichzeitig bedeutet die Hinwendung zum Transzendenten eine Hinwendung zur Welt. So wird ein spiritueller Bildungsgedanke die Grundlage für eine verantwortliche Gestaltung der Welt. Der Vortrag will am Beispiel der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues der Aktualität dieses Gedankens nachgehen. Es referiert Prof. Dr. Harald Schwaetzer,  Institut für Philosophie, Cusanus Hochschule, Bernkastel-Kues.

Der Eintritt ist frei.

 

Was darf Satire?

Donnerstag, 08.11.2018, 19 Uhr 

Was darf Satire? 115 Jahre Kabarett und Zensur
… von Wedekind bis Böhmermann 

Seit über 115 Jahren gibt es in Deutschland Kabarett, und seit 1901 wird diese Frage gestellt!
Was darf, was soll, was kann die Satire? Tucholsky hat die Frage zu Beginn der Nazizeit so beantwortet: Die Satire darf alles! Politische Satire steht immer in der Opposition. Mittlerweile geht man nicht mehr wie Wedekind zur Kaiserzeit für Majestätsbeleidigung ein halbes Jahr ins Gefängnis, niemand kommt mehr ins KZ wie zahlreiche Kabarettisten im Dritten Reich. Nur Erdogan schafft es nach Böhmermanns Schmähkritik-Gedicht, dass Satiriker wieder zittern müssen und machte Böhmermann damit europaweit populär! Und mit den Morden an der Redaktion von Charlie Hebdo erlebt der religiös motivierte Kampf gegen Satire einen neuen traurigen Höhepunkt.
Dürfen Kabarettisten wirklich noch alles sagen?
Vortrag, Kabarett oder Infotainment? Alles auf einmal!
Ein Abend, bei dem man trotz dunkler Zeiten für das Kabarett sehr viel lachen muss!
Unterhaltung, Denkanstöße und Kommunikation, ein Muss in einer offenen demokratischen Gesellschaft. 

Referent: Bruno Schollenbruch 10€ (Abendkasse), Roncalli-Haus (Saal), Friedrichstraße 26-28, 65185 Wiesbaden Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau 0611 174-120,

Wanderung am Rhein

Liebe Wanderfreunde,

weil wir am letzten Samstag im Oktober verhindert sind, findet unsere nächste Wanderung schon am Samstag, dem 20.10.2018, statt. Wir wandern wieder einmal ganztags: auf dem Rheinsteig von Kaub nach Lorch. 

Treffpunkt um 9.05 Uhr an der Bushaltestelle „Poststraße“ bei der Bäckerei Göbel; 

Fahrt nach Kaub: 

Poststraße ab 9.11 Uhr Linie 37 

Hauptbahnhof an 9.22 Uhr 

Hauptbahnhof ab 9.31 Uhr RB 

Kaub 10.22 Uhr 

Ab dem Bahnhof Kaub steigen wir zunächst 270 Meter stetig aufwärts an der Burg Gutenfels vorbei und das Völkersbachtal querend. Anschließend geht es bergab über das Schenkelbachtal und weiter bergab, bis wir untermittelbar über dem Rhein sind. Nach einem Anstieg mit anschließendem Abstieg erreichen wir das Niedertal mit der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen. Hier bietet sich nach über zwei Stunden Weg das Grenzhäuschen zur Mittagsrast an. Es geht weiter bergab, bis wir wieder untermittelbar über dem Rhein sind. Wieder aufsteigend gelangen wir über das Obertal zum Aussichtspunkt Wirbeley. Wir wandern nun wieder abwärts in das nach Lorchhausen führende Retzbachtal. Jetzt geht es wieder aufwärts, vorbei an der unter uns liegenden Clemenskapelle, und wir sind wieder unmittelbar über dem Rhein. Schließlich haben wir wieder eine höchste Stelle erreicht. Ab hier laufen wir nur noch abwärts über die Burgruine Nollig hinunter nach Lorch. Dort kehren wir in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs in das Weingut Wurm zur Schlussrast ein. 

Diese Rheinsteigetappe ist recht anstrengend. Teilweise ist der Weg alpin, also sehr steil, mit felsigem Untergrund und Geröll sowie gegebenenfalls auch ausgesetzt. 

Wanderstrecke 14 Kilometer; Summe aller Anstiege 500 Meter; reine Wanderzeit 5 Stunden. 

Rückfahrt nach Bierstadt: 

Kaub ab 17.36 Uhr 18.36 Uhr RB 

Hauptbahnhof an 18.25 Uhr 19.25 Uhr 

Hauptbahnhof ab 18.31 Uhr 19.31 Uhr Linie 37 

Poststraße an 18.43 Uhr 19.43 Uhr 

Zu der Wanderung sind alle Wanderfreunde aus unseren beiden Kirchengemeinden herzlich eingeladen. Wer mitwandern möchte, melde sich bitte bei uns telefonisch oder über E-Mail bis spätestens 18.10.2018 an, damit wir dem Weingut die genaue Teilnehmerzahl mitteilen können. 

Viele Grüße 

Reinhard und Roswitha Limmert 

Tel.: 0611 / 50 97 77