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Stimmungsvoller Taizé-Gottesdienst

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taize-godi-3-b12096„Taizé ist ein Ort, wo die Einfachheit das größte ist, wo Jugendliche miteinander ins Gespräch kommen, wo Grenzen abgebaut werden, wo geschwiegen wird.“ Nach seiner Frankreichreise mit den Firmanden und Jugendlichen der Pfarrei St. Birgid begrüßte Pfarrer Frank Schindling die Gemeindemitglieder im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindezentrum Maria Aufnahme Erbenheim zum mehrsprachigen Taizé-Gottesdienst. Gemeinsam wurde bei stimmungsvollem Kerzenschein gesungen, gebetet und geschwiegen.

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taize-godi-2-b12096„Taizé ist einfach nur schön“, berichteten die Jugendlichen von ihrer Glaubensfahrt. Vieles laufe in Taizé anders – und dann eben auch mit einem selbst. Man lerne mit wenig zufrieden zu sein und sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist. „Taizé ist eine einzigartige Gemeinschaft. Jeder ist hilfsbereit, respektvoll und gesprächsbereit“, so ein Jugendlicher. „Wenn Menschen zueinander finden, ist das dein Geist, der in uns wirkt. Erfülle, du Gott, uns mit deinem Geist und deiner Liebe“, bat Schindling, der gemeinsam mit Pater Yves Trocheris und Pater Johannes Wilhelmi den Gottesdienst feierte.

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Im Anschluss luden die Taizé-Reisenden noch zu einem Empfang ins Foyer ein.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumanntaize-godi-5-b12096

St. Patrick´s Day in Bierstadt

Grüne Pasta, grüne Kekse, grüne Muffins und ein gut gefüllter Pub: Der St. Patricks Day wird patricksday-10nicht nur in Irland gefeiert – sondern auch im Patricks Pub in Bierstadt! Rund 60 Gemeindemitglieder, darunter Messdiener, Pfadfinder und Mitglieder des AK Jugend zelebrierten am 23.03. den Gedenktag des irischen Schutzpatrons. Die Hauptgerichte wurden von Pfarrer Frank Schindling gekocht patricksday-14und durch die Bärlauch-Nudeln, das grüne Thai-Curry  und der Pasta in Spinatsauce wurde wirklich jeder satt.

Um den Nachtisch kümmerten sich die Jugendlichen: Wackelpudding, Cookies, eine große Auswahl von Muffins und sogar ein Kuchen wurde von den Mitgliedern des AK Jugend zubereitet! Auch die Live-Band JOMÄX sorgte dieses Jahr mal wieder für ordentlich Stimmung im Kinder- und Jugendhaus in Bierstadt und musste gegen Ende auch nicht nur eine Zugabe geben… 🙂

Text: Franzi Schindling Foto: Pawel Meisler

Glaubensfahrt nach Taizé

Eine Woche ohne Stühle, ohne Messer und Gabel, dafür mit drei Gebetszeiten am Tag: das ist Taizé. Für viele, die noch nie in Taizé waren, hört sich das vielleicht erstmal etwas seltsam an. taize-4-b12040Vor allem, wenn man erfährt, dass dieser kleine Ort mitten in Frankreich unter vielen Jugendlichen aus allen Nationen dieser Welt beliebt ist. Aber Taizé kann man auch einfach nicht beschreiben – man muss es erlebt haben! Und genau das haben rund 50 Jugendlichen aus der Pfarrei in der Woche nach Ostern getan.

 

Montagsmorgens ging es für sie mit Pfarrer Frank Schindling und Pawel Meisler auf den Weg ins französische Burgund. Angekommen musste man sich natürlich erst einmal mit dem Alltag taize-2-b12040in Taizé anfreunden. Doch schon nach kurzer Zeit hatten sich alle an das einfache aber wundervolle Leben der Communauté gewöhnt: an die Essenschlange, die Gebetszeiten mit über 3.000 Jugendlichen aus aller Welt, die Gespräche, Workshops und, und, und…       taize-7-b12040           

 

Es wurden Lieder gesungen, die nicht mehr aus dem Herzen gehen, Freundschaften geschlossen und unglaublich viel Gemeinschaft erlebt! Für viele der Jugendlichen war das dieses Jahr das erste Mal in Taizé, und die Meisten sind sich sicher: Das wird für sie auch nicht das letzte Mal gewesen sein!

 

Text: Franzi Schindling Foto: Frank Schindling und Pawel Meisler

Wieso, weshalb, warum? – Firmanden suchen Antworten

Praktikant Matthias Quack an seinem Arbeitsplatz im Zentralen Pfarrbüro in Nordenstadt. Als Firmand hat er an dem Baustein "Wieso, weshalb, warum?" teilgenommen und für uns darüber berichtet.

Praktikant Matthias Quack an seinem Arbeitsplatz im Zentralen Pfarrbüro in Nordenstadt. Als Firmand hat er an dem Baustein „Wieso, weshalb, warum?“ teilgenommen und für uns darüber berichtet.

Der Baustein „ Wieso, weshalb, warum?“ fand am Wochenende vom 16.-18.03.18 im Schullandheim Lützel statt. Der Freitagabend begann mit dem gemeinsamen Vorbereiten des Abendessens, Toast „Hawaii“.

Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die die Themen: „Kirche ist toll, weil…“ und „Kirche ist scheiße, weil…“ behandelten. Die Argumente der jeweiligen Gruppen wurden lebhaft vorgestellt.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück weiter mit der Herstellung von zwei Collagen zum Thema: „Was gibt den Menschen Halt?“. Nach dem reichhaltigen und leckeren Mittagessen konnten wir selbst in Aktionen Halt geben und Halt suchen. Wir ließen uns blind von den anderen führen und vom Tisch in die Arme der anderen fallen. Dabei las Pfarrer Frank Schindling passende Psalmen vor. Es war eine tolle Gruppenaktion, bei der sich jeder auf die anderen verlassen konnte. Nach dem Abendessen folgte, wie schon am Freitag, eine Andacht bei Kerzenlicht. Ein spannender und lustiger Abschluss des Tages war das gemeinsame „Werwolf-Spiel“.

Am Sonntag haben wir gemeinsam Eucharistie im kleinen Kreis gefeiert und eine außergewöhnliche Predigt zum Thema „Gott als schützender Schirm“ gehört, wobei Pfarrer Frank Schindling uns mit unterschiedlichen  Schirmen anschaulich  das Thema erklärte.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir wieder zurück. Es war ein spannendes Wochenende mit intensiver Gemeinschaft!

Text: Matthias Quack/Foto: GB

Über den Tellerrand geblickt

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jugodi-1-bie-b11933Melodien aus seiner Heimat spielte der Syrer Simon auf seiner selbstgebauten Laute zu Beginn des Jugendgottesdienstes der Firmanden in der Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt und sorgte so für einen außergewöhnlichen Auftakt einer sehr lebendigen Feier. Die Messe hatte eine Gruppe Jugendlicher mit Pfarrer Frank Schindling und Pawel Meisler vom Pastoralteam vorbereitet – gemeinsam mit Flüchtlingen, die von ihrer Heimat, ihrer Flucht und ihrem Neuanfang in Deutschland erzählten.

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In seiner Predigt forderte der Pfarrer die Gottesdienstbesucher auf „über den Tellerrand zu schauen“. Im Rahmen der Firmvorbereitung habe es schon viele Angebote gegeben, in denen auf ganz unterschiedliche Lebenssituationen mit den Augen eines Christen geblickt wurde – etwa bei den Flüchtlingen. „Was reden wir über Flüchtlinge! Wir sollten besser mit ihnen reden“, so Schindling. Sich auf etwas Neues einzulassen, sei eine Bereicherung. Daraufhin überließ er den Firmanden das Wort, die die Flüchtlinge, mit denen sie gesprochen hatten, der Gemeinde vorstellten. Danach erzählten die jungen Syrer und Afghanen, dass sie vor dem Krieg geflohen seien, um ein Leben ohne Angst, Unterdrückung, Terror und Gewalt zu leben.

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Während des Gottesdienstes nahm Pfarrer Schindling noch eine Erwachsenenfirmung vor. „Mit der Firmung kann man die Gemeinde als Ort des Lebens entdecken“, so Schindling. Musikalisch gestalteten Louisa Scheit, Rudi Neu, Michael Jirsch, Gabriel und Roman Bär den Gottesdienst.

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jugodi-7-bie-b11933Im Anschluss trafen sich die Firmanden, deren Familien und die Gottesdienstbesucher im großen Gemeindesaal zum gemeinsamen Mittagessen. Unter der Federführung von Benedikt Schwaderlapp hatten einige Firmanden und Flüchtlinge Gerichte aus deren Heimatländern gekocht. Das exotisch gewürzte Essen kam so gut an, dass die wenigen Reste, die am Ende übrig blieben, alle noch aufgeteilt und mitgenommen wurden.

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Text/Fotos: Anne Goerlich-Baumann