Schlagwort-Archiv: Minis&Jugend

St. Birgid im Wunderland

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faschingfrz-4-b11806Eine dunkelrote Wolke zog einst über dem sonst so bunten und quirligen Wunderland auf. Der Kampf gegen die Herzkönigin schien verloren. Das Kloster war der letzte noch nicht besetzte Ort, an den sich eine kleine Gruppe von Wunderlandbewohnern zurückgezogen und auf Rettung gehofft hatte.

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faschingfrz-6-b11806Diese kam dann endlich am 9. März: 47 mutige Jungen und Mädchen erreichten das Kloster Arnstein, krochen durch den Kaninchenbau in die wundersame Welt ein und begannen nach einigen Startschwierigkeiten, sich gegen die Herzkönigin und ihr Gefolge zu wappnen.

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faschingfrz-5-b11806Neben Zeitreisen und turbulenten Kämpfen tauchten sie in die Geheimnisse des Wunderlandes ein, erlernten das Tee schlürfen (welches in diesem Land oberste Prioritäten hat) und wurden bei Nerven strapazierenden Nachtwanderungen mit den schlimmsten Gefahren fertig! Sie brachten die zutiefst traurige Alice mit Witzen und einem äußerst anspruchsvollen Strategiespiel wieder zum Lachen. Gemeinsam gelang es ihnen, die Herzbuben zu stoppen und die Königin mit der Zeitmaschine davon zu schicken.

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Dank des gerechten Urteils von Pfarrer Frank Schindling, der zu Besuch kam, konnten alle sich zu einer kurzen Andacht versammeln, in der es um die eigene „Zeit“ ging: „Wofür nutzen wir unsere Zeit“ und „Nehmen wir uns auch genügend Zeit um Gott zu danken?“ Am Abend feierten sie ihren Sieg in einer ausgiebigen, verrückten Disco. Jetzt freuen sich alle bereits sehr auf neue Abenteuer im kommenden Jahr!

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Text: Lilly Hein/Fotos: Leitungsteam

Es geht um Leben und Tod

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Mit Vorträgen, einer Filmnacht, einem Konzert und einer Andachtsreihe werden der Tod und das Leben intensiver in den Blick genommen, gerade auch weil das Thema Tod im Alltag oft verdrängt wird.

Herzliche Einladung zu folgenden Veranstaltungen:

ANgeDACHT – gottesdienstliche Meditationen
Credo. Tod und Leben – So 18.02.
Rilke. Einsamkeit und Verzweiflung – So 25.02.
Meister Eckart, Predigt 21. Vom Tod – So 04.03.
Rahner. Theodizee und die Unbegreiflichkeit Gottes – So 11.03.
Jesus Christus. Hoffnung und ewiges Leben – So 18.03.
17 Uhr, Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 21

Trauer verstehen
Auftaktveranstaltung für alle Interessierte am Dienst des Trauerbegleiters und Beerdigenden Mo 19.02. 19 Uhr Großer Saal, Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Film- und Diskussionsnacht
mit interessanten Gästen – der AK Jugend und Pfarrer Frank Schindling laden ein
Interessierte allen Alters sind willkommen (auch später hinzukommen, früher gehen ist möglich um 18.40 Uhr, 19.20 Uhr, 21.15 Uhr, 22 Uhr, 23.30 Uhr, 0.00 Uhr)
Wie viel wiegt die Seele? Was passiert, wenn ich ein Wochenende mit Gott verbringe? Was, wenn ich nur noch ein Jahr zu Leben habe? Spannende und prämierte Filme stehen auf dem Programm
Gäste für die Diskussion sind: Dr. Ulrich Fauth (Anästhesist, Spezialist für Nahtoderfahrungen), Holger Hünemohr (Physiker), Andreas Schuh (Trauerseelsorge), Jutta Justen (Hospiz), Thorsten Amelung (Bestatter), Gabriele Oberbandscheit (Klinikseelsorge), Frank Schindling (Pfarrer).
Moderation: Susanne Schiering-Rosch
Fr 02.03. ab 18 Uhr Großer Saal, Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Tod, Schluss, Aus?
Vortrag von Professor Dr. Klaus Vechtel, SJ
Ist mit dem Tod alles aus? Bieten „Nahtoderfahrungen“ einen Ausblick ins Jenseits? Kann der christliche Glaube Gründe für die Hoffnung auf ein ewiges Leben nennen? Wie können wir uns eine Auferstehung von den Toten vorstellen? Was ist mit dem „Jüngsten Gericht“, mit „Himmel“ und „Hölle“ gemeint? P. Vechtel wird zu diesen Fragen in seinem Vortrag einige Hinweise geben, über die wir in ein Gespräch kommen können.
Di 13.03. 20 Uhr Großer Saal, Gemeindezentrum St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Tod und Sterben bei Karl Rahner
Vortrag von Pater Yves Trocheris
Mi 21.03. 20 Uhr Gemeindezentrum Herz Jesu Sonnenberg, König-Adolf-Straße 12

Nahtod-Erlebnisse – Blick ins Jenseits?
Eine naturwissenschaftliche Betrachtung
Vortrag von Dr. Ulrich Fauth
Do 22.03. 20 Uhr Gemeindezentrum Christ König Nordenstadt, Borkestraße 4

Paradisi Gloria – Musik um Leben und Tod
Musikalische Andacht mit der Kirchenschola und dem St. Birgid Chor
Der Tod war früher selbstverständlicher – heißt es oft. Ob die Menschen vor 300 Jahren weniger Angst vorm Sterben hatten? Die Komponisten jener Zeit haben sich jedenfalls intensiv mit Leben und Tod beschäftigt, allen voran Johann Sebastian Bach. Zum Erklingen gebracht werden unter anderem Bachs früheste Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“ und Teile aus seiner berühmten Johannespassion. Auch der Wiener Hofkomponist Antonio Caldara fasst in seinem „Stabat mater dolorosa“ die Klage einer Mutter über den Tod ihres Sohnes, aber auch die Hoffnung auf die Herrlichkeit des Paradieses eindrucksvoll in Töne.
So 25.03. 17 Uhr Pfarrkirche St. Birgid Bierstadt, Birgidstraße 2a

Auferstehungsspaziergang für Klein und Groß
Im Anschluss gemütliches Beisammensein
Mo 02.04. 15 Uhr St. Elisabeth Auringen, Auf den Erlen 15

Firmfahrt mit über hundert Jugendlichen

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„Liebe“, „Kraft“, „Weg“, „Guter Hirt“ und „Licht“ – aus 80 Begriffen für Gott einigten sich die über hundert Jugendlichen der Pfarrei St. Birgid nach langer Diskussion auf diese Wörter. Das Attributespiel war nur eine von vielen Herausforderungen, denen sich die Firmanden an drei Tagen in der Jugendbegegnungsstätte des Bistums in Kirchähr stellten. Begleitet wurden sie dabei von Pfarrer Frank Schindling, den Mitgliedern des Pastoralteams, den beiden FSJlern und mehreren Katecheten.

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firmtage-03-b11595Schon der scheinbar lockere Einstieg hatte Tiefgang. Als Magier des 21. Jahrhunderts empfingen die Katecheten die Jugendlichen. Und so warben unter anderem Tai-Gin-Seng, Experte für Vitalität, Dr. hc.c. B. Ruf, Spezialist für Beruf und Job, Lucky Friend, Experte für Freundschaft, und viele weitere Magier für ihre Anliegen, und die Jugendlichen machten sich Gedanken, welche Werte ihnen im Leben wirklich wichtig sind oder eben nicht. Im Alltag sei es oft schwierig zu seinen Überzeugungen zu stehen, sagte Schindling.

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Um die Werte im Glauben ging es danach: Das Glaubensbekenntnis geht auf die Zeit Jesus zurück. „Weil es den Leuten wichtig war, ist es bis heute überliefert worden“, erklärte der Pfarrer. In Kleingruppen sollten die Jugendlichen die einzelnen Sätze in die richtige Reihenfolge bringen und sich im Gespräch über deren Bedeutung für den eigenen Glauben klar werden.

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firmtage-09-b11595Anschließend versammelte man sich bei Kerzenschein in dem kleinen Kirchlein in Kirchähr zur Andacht. Wie wenig jeder auf seine Zeit achtet, wurde beim Verlesen einer Statistik deutlich: So verbringe jeder Mensch im Schnitt vier Tage seines Lebens damit, Schuhe zu binden, oder ein Jahr damit, irgendetwas zu suchen. „Jeder Tag ist einmalig“, machte Schindling deutlich, der die Jugendlichen bat, ein bisschen mehr Zeit Gott zu widmen, zum Auftanken für die Seele. Mit einem religiösen Quiz á la „Der große Preis“ klang der erste Abend aus.

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firmtage-10-b11595Nach dem Morgenimpuls, ebenfalls in der Kapelle, ging es mit einer Glaubensbekenntnis-Stafette weiter im Programm. Die Mitglieder des Pastoralteams, die FSJler und die Katecheten hatten jeweils Stationen, in denen die Glaubenssätze noch einmal vertieft wurden, vorbereitet. Welche Rolle spielt Jesus in meinem Leben, was für Gottesbilder gibt es und wo ist mein Platz in der Kirche?, fragten sich die Firmanden unter anderem.

firmtage-12-b11595Für Jesu Botschaft werben – mit einem Facebook-Auftritt, Werbeplakaten, einer Live-Übertragung im Radio, einem Werbespot oder einer Fotostory. Bei der nächsten Aufgabe waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt und so entstanden eine Reihe witziger aber auch inhaltsschwerer Arbeiten, die abends im großen Kreis präsentiert wurden. „Warum hältst du Jesus für berühmt?“, interviewte eine Jugendliche eine Mitfirmandin. „Weil man seit 2000 Jahren über ihn spricht“, kam die prompte Antwort. Oder im Werbespot erklang die Aufforderung: „Schließen Sie sich ihm an, denn Jesus ist Ihr Mann!“ Anklang fanden auch die Botschaften der Werbeplakate, so etwa der Spruch: „Wählt Jesus – er hat uns mit seinem Kreuz erwählt“. Witzig gemacht waren auch die Facebook-Auftritte von Jesus Müller und Kristus Derechte sowie die Bibelgeschichten, die in Schlagzeilen und Fotostorys wiedergegeben wurden. Mit einer Andacht endete der Tag.

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Am letzten Morgen spürten die Firmanden nach, wo der Heilige Geist in der heutigen Welt zu spüren ist und wo er wirkt. Mit Collagen brachten sie ihn ins Bild, etwa da, wo Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas Positives erleben.

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Mit einem Gottesdienst klangen die Firmtage aus. Hatte es den Vormittag über noch in Strömen geregnet, riss der Himmel kurz vor Beginn der Messe auf und die Firmanden konnten trockenen Fußes den kurzen Weg zur Kirche zurücklegen. „Oh, Gott! Kein Netz“, gerade in Kirchähr hätten das wohl alle einmal gedacht, begann Schindling seine Predigt. Die Jünger, die von Beruf Fischer waren, hätten freiwillig auf ihre Netze verzichtet, um Jesus nachzufolgen. Sie hätten ihre Absicherung einfach liegen gelassen. Auch für uns heute gelte noch: „Verlass dich darauf, dass Jesus dich am Ende komplett auffangen wird. Dann ist er dein Netz, das dich auffängt“, predigte Schindling.

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firmtage-14-b11595Neben dem Pfarrer und dem Pastoralteam ist das Gelingen der Firmfahrt vor allem den engagierten Katecheten Birgid Meßwarb, Christine Klaus, Maria Klunke, Kurt Herold, Heribert Kleber, Armin Hellinger, sowie den beiden FSJlern, Franzi Schindling und Felix Schleicher, zu verdanken, die die Jugendlichen nicht nur durch alle drei Tage begleiteten, sondern auch viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt hatten. Herzlichen Dank!

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Text: Anne Goerlich-Baumann/Fotos: Franzi Schindling und Anne Goerlich-Baumann

 

Sternsinger schwärmen aus

Auringen

Auringen

Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ eröffneten die als Heilige Drei Könige und Sternträger verkleideten Kinder und Jugendlichen die Gottesdienste am Sternsinger-Wochenende nach dem festlichen Einzug. Mit ihren bunten Kostümen, glänzenden Kronen und ihrer Begeisterungsfähigkeit für die gute Sache zogen die königlichen Hoheiten die volle Aufmerksamkeit auf sich und nutzten diese, um die Sternsingeraktion vorzustellen und zu erklären, wofür die Spenden bestimmt sind. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Kommunionkinder an den Sternsingern und zogen tapfer mit.

Bierstadt

Bierstadt

„Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ – so lautete das Motto der diesjährigen Aktion. Seit 2006 sei zwar die Kinderarbeit in Indien verboten, dennoch schätzten Hilfsorganisationen, dass 60 Millionen Kinder in dem Land arbeiten müssen, informierten die Sternsinger. Die Arbeiten am Webstuhl und zur Glasherstellung verursachten dauerhafte Gesundheitsschäden bei vielen Kindern. Um den Kindern zu ermöglichen diesem Kreislauf zu entkommen, sind die Spenden für mehr Schulbildung in Indien bestimmt. „Ihr bringt den Segen nicht nur hier in die Häuser, sondern auch zu den Kindern in Not“, dankte Pastoralreferentin Bettina Tönnesen-Hoffmann den Sternsingern. Und auch Pawel Meisler vom Pastoralteam bekräftigte: „Kinder sind die Zukunft – in Indien, Deutschland und überall auf der Welt.“

Delkenheim

Delkenheim

Glück mit dem Wetter hatten die rund hundert Kinder und Jugendlichen, die mit 40 Betreuern von Haus zu Haus zogen. Weder Regen noch Kälte machten den Sternsingern zu schaffen und so stand die Sternsingeraktion 2018 im wahrsten Sinne des Wortes unter einem guten Stern!

Erbenheim

Erbenheim

Ein herzliches Dankschön geht an unsere Kinder und Jugendlichen, an alle Betreuer, Helfer und Unterstützer, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben – und natürlich an unsere Gemeindemitglieder, die ihre Türen für die Sternsinger geöffnet und die Aktion mit einer Spende unterstützt haben!

Sonnenberg

Sonnenberg

Text: GB/Fotos: Christian Winter, Florian Fauth, Armin Hellinger, Andreas Rudelt, Dieter Schmidt-Quak, GB

Nordenstadt

Nordenstadt